<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089</id><updated>2011-08-02T02:36:49.090+02:00</updated><title type='text'>ERlebt Predigten</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>51</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-8737721301195726595</id><published>2010-10-13T16:13:00.002+02:00</published><updated>2010-10-13T16:13:27.957+02:00</updated><title type='text'>05.09.2010 Ein Geist, der gewiss macht</title><content type='html'>Predigt in Lobetal am 5. Sept. 2010 &lt;br /&gt;Römer 8, 14-17 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„14 Wenn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. 15 Denn ihr habt nicht ei-nen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! 16 Der Geist gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind. 17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christen, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch zur Herrlichkeit erhoben werden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute geht es um Gewissheit. Gestern vor einer Woche haben Tesia und Phi-lipp geheiratet, denn sie haben Gewissheit darüber bekommen, was der andere für einen bedeutet. So kam jeder zu der Überzeugung: „mit diesem Einen will ich mein Leben teilen, ihn lieben und mit ihm alt werden.“&lt;br /&gt;Heute haben wir eine Taufe gefeiert. Kim hat Gewissheit darüber gewonnen, was dieser Jesus Christus für sie bedeutet. Und nun will sie ohne diesen Jesus nicht mehr leben. Es kommen schöne Dinge in deinem Leben, Kim, und du wirst viel Grund haben, Jesus zu danken; es kommen aber auch schwierige Zeiten in deinem Leben – und er wird dich begleiten und durchtragen – und er hat dich ja in eine Gemeinde gestellt, in der man dich auf Händen trägt (oder so ähnlich ;-))&lt;br /&gt;Gewissheit – gewiss bedeutet, dass man etwas sicher weiß und kennt. So will sich Gott uns Menschen zeigen: ich bin zuverlässig und treu! So werdet ihr mich immer erfahren – darauf könnt ihr euch verlassen. „Ich bin der ich bin“, so übersetzt Luther den Namen Gottes im Alten Testament. „Ich bin der ich bin“ – in dem Wesenszug seiner Treue und Güte bleibt Gott wie er ist. Darauf kannst du dich verlassen – auch in schweren Zeiten. Gewissheit bedeutet: durch dieses Leben musst du nicht alleine gehen – da ist einer dabei, da geht jemand mit, da hat einer die Verantwortung übernommen, dass du am Ende Grund zur Freude hat. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Gott will, dass wir gewiss sein können, wie er zu uns steht. Er will uns nämlich deutlich machen, dass er unser liebender Vater ist und wir seine Kinder. Er will uns das ins Herz schreiben, dass er mit uns eine Einheit ist. Er will, dass es uns einleuchtet, dass er uns liebt und alles für uns wirkt, damit unser Leben gelingt – darum geht es doch: Unser Leben soll gelingen!&lt;br /&gt;Warum brauchen wir diese Gewissheit? Weil wir selbst untreu sind und immer wieder gegen Gott leben – an ihm vorbei leben. Da muss man wissen: steht er dennoch zu mir, obwohl er weiß, wie ich bin. Und es gilt: Er ist treu – sind wir es auch nicht. Wir sollen immer wieder zu ihm kommen, auch nachdem wir ei-gentlich die Beziehung mit ihm vorher zerbrochen hatten und so gelebt haben, als gäbe es ihn nicht. Wir sollen zu ihm kommen und wir sollen wissen: Wir bleiben dennoch seine Kinder und er unser liebender Vater. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bibel berichtet immer wieder davon, wie Menschen in der Gemeinschaft mit Gott heil werden, gesund werden, stark werden, Bedeutung gewinnen, ihre Gaben entfalten. &lt;br /&gt;Viele Menschen meinen, dass sie alleine stark sind und dazu Gott nicht brau-chen. Gott hat sich ja entschieden, keinen Menschen zu seinem Glück zu zwin-gen – seine Menschen aber immer wieder zu sich einzuladen, dass sie zu ihm kommen. Leider kommen viele erst dann, wenn alles andere nichts mehr bringt und sie sich in eine aussichtslose Lage gelebt haben. Manchmal liegt in so einer ausweglosen Situation die Chance, dass man an anderer Stelle nach Hilfe sucht. Mancher kehrt in der Not um und entdeckt, dass Gott nicht weit weg ist – er ist da, er war da – immer. Der Mensch hat Gott nur nicht wahrgenommen. &lt;br /&gt;Gott liebt seinen Menschen – egal, wann er kommt, egal, wie er kommt – Hauptsache er kommt! Hauptsache, der Mensch gibt Gott eine Chance, ihm zu begegnen. Und Gott begegnen bedeutet Leben! In der Begegnung mit Gott steckt Leben – Leben für uns!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was in dieser Begegnung Gottes mit einem Menschen für Chancen stecken, möchte ich durch eine ungewöhnliche Tiergeschichte verdeutlichen. An Weih-nachten 2002 wurde ein kleiner Hund geboren – ihm fehlten aber die Vorder-pfoten. Er hatte nur Hinterbeine. Sein Besitzer hat gesagt: „für ihn ist es das beste, dass er geht“ – meint: dass er nicht weiterlebt. &lt;br /&gt;Aber Jude Springfellow sah ihn und gewann ihn sofort lieb. Sie nahm ihn mit. Sie nannte ihn „Faith“ (Glaube). Sie setzte Faith auf ein Surfboard, um ihm Be-wegung zu zeigen. Später versuchte sie ihn zum Aufspringen und Umhergehen zu bewegen. Sie köderte ihn mit einem Löffel Erdnussbutter als Belohnung. Und nach einem halben Jahr steter Übung lernte er, auf seinen Hinterbeinen zu balancieren und später sogar sich fortzubewegen. Das ist Faith heute:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er folgt seinem Frauchen überall hin, macht Menschen froh, kann mehr als an-dere Hunde und ist einfach ein glückliches Tier. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was hat Jude nicht alles in Faith investiert: Zeit, Kraft, Liebe, Erdnussbutter… Wie viel mehr investiert Gott in dich, damit dein Leben zur Entfaltung und du zu einem erfüllten Leben kommst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Wort sagt: Gott will dich gewiss machen. Du sollst wissen, dass er für dich da ist und in allen Bereichen für dich ist. Er kann aus deinem Leben etwas machen, egal was vorher gelaufen ist und egal, wie du bist. Und wenn alle sa-gen würden: „aus dem wird nie etwas!“ – Gott kann dennoch aus dir was ma-chen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott ist Vater – nicht Automat und nicht Diener. Vater bedeutet „Haupt der Familie, Herr – aber auch die Wurzel von „schützen“ und „hüten“. Gott ist ein Herr, der dient und doch nie zum Diener wird. Er bleibt darin Herr. Vertraue auf seine Gegenwart – setze auf ihn. Setze nicht auf deine Strategien – setze auf seine. Lass dich auf das ein, was er dir sagt und wozu sein Wort dich einlädt – lebe nicht mehr dagegen! Faith hat sich auch eingelassen auf das, was seine Jude gesagt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir scheint, dass wir in einer Zeit leben, in der viele Kraft und Hilfe benötigen – aber man will sie nicht von einem Gott, der zu einem eine persönliche Bezie-hung wie ein Vater hat. So einen Gott sucht man sich nicht. Man kommt gar nicht auf den Gedanken, einen „Vater“ zu suchen. Man möchte eine Macht, die zur Verfügung steht. Man wünscht sich eine Kraft, die einfach immer den Tank füllt. Man sehnt sich nach aufregenden Grenzerfahrungen. Man wünscht sich jemand, der endlich einmal auf das hört was man sagt und der vielleicht einen guten Rat gibt. Aber einen „Vater“ sucht man nicht – da reicht ja in der Regel der, den man hat. Man will keinen, in dessen Verantwortung man sich begibt. Man will unabhängig bleichen. &lt;br /&gt;Wir Menschen suchen Psychologen. Mit denen kann man reden. „Ich habe ei-nen, der mir zuhört!“ war die Auskunft einer Frau auf die Frage, warum sie psy-chologische Begleitung so schätzt. &lt;br /&gt;Menschen gehen zu Sehern. Heute morgen wurde im WDR eine Seherin vorge-stellt und interviewt. Auf die Frage, wie sie sich den enormen Ansturm von Hil-fesuchenden erklären könne, sagte sie: „die Menschen haben nichts Verlässli-ches mehr, sie sind verunsichert und haben keine Gewissheit. Sie kommen sich angesichts einer Zukunft, die sie nicht kennen, einfach überfordert vor.“&lt;br /&gt;Viele suchen sich einen Ersatz. Sie finden im Internet eine bizarre und aufre-gende Welt – hier suchen sie und finden viele Türen und Kontakte. Aber sie fin-den keine Gemeinschaft. Sie finden spannende Ablenkung aber keinen, der hilft, dass das Leben gelingt – im Gegenteil: es verkümmert immer mehr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Schriftwort sagt, dass nicht wir Menschen diesen Gott suchen. Die Schrift sagt auch, dass Gott seine Menschen sucht. Und denen, die er gefunden hat, denen schenkt er seinen Heiligen Geist. Dieser Heilige Geist treibt uns. Er führt und leitet uns. Er weiß, wie wohltuend es ist, vor Gott zu sein und ihm zu be-gegnen. In dieser Beziehung steckt das Leben! Und so nimmt er uns immer wie-der in seine Beziehung mit dem Vater mit, denn der Geist ist EINS mit dem Va-ter – wie auch mit dem Sohn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gottes Geist holt uns aus der Beziehungslosigkeit immer wieder heraus und nimmt uns mit zu seinem Vater – und nimmt uns mit in dessen Gemeinde!&lt;br /&gt;Das ist das Geheimnis des Glaubens, dass wir einen Gott haben, den man be-gegnen, mit dem man reden, dem man zuhören und auf den man sich einlassen sollte. Dazu sind wir Menschen geschaffen. Wir sind Beziehungswesen. Und in der Beziehung zu Gott schenkt er uns Anteil an sich selbst. Das ist heilsam für unser Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beziehung – das bezeichnet das Miteinander von zwei Partnern. Ihr habt keinen Geist erhalten, der euch versklavt. Ihr wurdet nicht entmündigt. Ihr werdet nicht unter Druck gesetzt. Nein – Gott nimmt Angst und er gibt uns Anteil an sich selbst. Und Gottes Geist zeigt uns, dass wir Kinder Gottes sind – nicht Knechte, nicht Arbeitnehmer, nicht Bittsteller!&lt;br /&gt;Deshalb hebt Paulus immer hervor, dass wir als Kinder Gottes „Erben“ Gottes sind. Gott gibt uns Anteil an sich. Er schenkt seinen Geist. Gottes Geist – scha-de, dass uns Menschen das sowenig sagt. Geist  -  das ist die Anwesenheit die-ses Gottes. Hier geht es nicht um Gespenster sondern um Realität – denn die-ser Geist hilft uns auch, beim Bewältigen unserer Realität. In ihm wird Gottes Liebe wirksam, wirksam wie bei Faith die Liebe von Jude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gottes Geist uns immer wieder zu Gott zu kommen. Gottes macht uns gewiss!&lt;br /&gt;Gottes Geist drängt uns als Menschen zu leben, die in der Gemeinschaft mit Gott geborgen sind. Er nimmt uns die Ungewissheit. Er nimmt die Einsamkeit, in der wir uns überfordert fühlten. Er zeigt wie es weiter geht, wenn wir am Ende sind. Er sagt mit: Hey, du bist dazu da, geliebt zu werden.  &lt;br /&gt;Gott macht gewiss.&lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-8737721301195726595?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/8737721301195726595/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=8737721301195726595' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/8737721301195726595'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/8737721301195726595'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/10/05092010-ein-geist-der-gewiss-macht.html' title='05.09.2010 Ein Geist, der gewiss macht'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-9046573277980033904</id><published>2010-10-13T16:12:00.002+02:00</published><updated>2010-10-13T16:12:48.196+02:00</updated><title type='text'>15.08.2010 Abschied von Illusionen</title><content type='html'>Gottesdienst in Lobetal&lt;br /&gt;15. August 2010 &lt;br /&gt;Epheser 2, 4 – 10 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4 Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, &lt;br /&gt;5 auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnaden seid ihr selig geworden - ; &lt;br /&gt;6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus,&lt;br /&gt;7 damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum sei-ner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus.&lt;br /&gt;8 Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch; Gottes Gabe ist es,&lt;br /&gt;9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. &lt;br /&gt;10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Abschiede von Illusionen, die unerlässlich sind. Viele meinen, zu wenig Geld ist das Grundproblem in ihrem Leben. Aber einmal ehrlich: Die eigentlichen Probleme sind keine Geldprobleme!&lt;br /&gt;Auch die Meinung, dass „jetzt alles aus ist“ ist eine Illusion. Denn wir le-ben nicht alleine. Wir haben Freunde und manchmal kommt unverhofft eine Wende. So ging es Anfang August einer Familie aus dem Bundesstaat New York. Sie war hoch verschuldet und musste ihr Hausräumen. Es ging ihnen schlecht damit, aber was half es. So räumten sie ihr Haus. Als sie altes Zeug aus dem Keller als Tageslicht brachten, fanden sie ein Comic. Nach Angaben von „ABC“ fand die Familie das „Action Comic“ Nr 1. Es handelt sich um das Heft, in dem zu ersten Mal „Superman“ in seiner heu-tigen Form erschien. Es gilt als das teuerste Comic der Welt. 1938 war es für 10 Cent gekauft worden. Heute bringt es über eine Million Dollar. (dpa) &lt;br /&gt;Die Familie räumt jetzt wieder ein. &lt;br /&gt;Es gibt auch notwendige Abschiede von Illusionen, in denen Christen le-ben. Paulus ermutigt uns von drei Illusionen zu trennen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Illusion 1: „Der Mensch hat einen freien Willen, durch den er sich für oder gegen Gott entscheiden kann“&lt;br /&gt;Unser Wort sagt: Vor Gott ist jeder Mensch, der nicht glaubt, entschei-dungsunfähig, wie ein Toter. Er bedarf erst einer „Totenauferweckung“ durch die Kraft und Barmherzigkeit Gottes. &lt;br /&gt;Da gibt es Christen, die vom „freien Willen“ reden und darauf verweisen, dass sich der Mensch für das „Gute“, für Gott, entscheiden kann. Die Aus-sage „Ich habe mich bekehrt“, beschreibt diese Haltung. Man will sagen, dass es eben auf den Willen des Menschen ankommt, wenn es darum geht, ob man an Jesus glaubt oder nicht. Der Mensch muss nur wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sagt unser Predigtwort: „Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnaden seid ihr selig geworden…“ &lt;br /&gt;Zum Glaubenkommen ist wie eine Totenauferweckung. Paulus zeigt uns, dass ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, nicht einer kleinen Korrektur bedarf, nachdem er sich über die Vorzüge des Glaubens einen Überblick geschaffen hat. Es geht beim Glauben nicht um den Kauf eines „besseren Kleidungsstückes“, in dem man sich wohler fühlen kann. Es geht nicht um das Abwägen von Vor- und Nachteilen. &lt;br /&gt;Paulus sagt: Zum Glauben kommen ist ein Schöpfungsakt Gottes. Das ist wie bei einer Totenauferweckung. Ein Toter ist bei einem solchen Akt rela-tiv unbeteiligt. Er hilft nicht mit. Er kommt Gott nicht entgegen, indem er schon mal zu zucken beginnt. Er ist tot. Der Wortstamm ist verwandt mit dem Wortstamm „Dunst“ – wenn etwas verdunstet ist, dann ist es weg. Ein Wadi ist ein ausgetrockneter Fluss. Alles verdunstet. Da muss erst je-mand das Wasser wieder aufdrehen, sonst kommt nichts Nasses mehr in das Flussbett. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott erweckt also den Menschen zum Glauben, wie er am Ostermorgen Christus ins Leben erweckt hat. Damals gab es keine Zuschauer. Auferwe-ckung bleibt ein Geheimnis. Das „Wie“ der Auferweckung ist uns verbor-gen. Somit ist das „Zum Glauben Kommen“ auch ein Geheimnis. Gott schenkt das. Gott wirkt das. Warum bei dem einen und nicht beim andern – ich weiß es nicht. Aber weil er es wirkt, ist beim andern eben noch nicht aller Tage Abend! Weil Gott Glauben schenkt, ist immer noch Hoff-nung da. &lt;br /&gt;Weil Gott Glauben schenkt, müssen wir Menschen nicht bedrängen oder bedrohen – wir sollen nur unseren Glauben bekennen. Dazu sind wir in dieser Stadt an dieser Stelle eine Gemeinde, damit wir unseren Glauben nicht verstecken, sondern bekennen. Und dieses Bekenntnis nutzt Gott, im Menschen zu erleuchten, zu erwecken, zu bekehren – kurz: Um Menschen dafür die Augen zu öffnen, dass sie in diesem Jesus Christus seine Liebe und Freundlichkeit, seine Güte und Treue erkennen – ihn als liebenden Vater im Himmel wahrzunehmen. Nun geht aber unser Wort noch weiter:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Illusion 2 „Am Ende des Lebens entscheidet sich, ob man in den Himmel kommt.“&lt;br /&gt;Wer wie Christus erweckt wurde, in Gott seinen liebenden Vater wahr-nimmt und in Jesus seinen Herrn erkennt, der ihn von den Lebenszerstö-renden Mächten befreit hat, der ist mit Christus in den Himmel versetzt. Wir sind im Himmel, wenn wir an Jesus glauben. Er hat uns mit in den Le-bensraum Gottes genommen. Wir leben bei Gott – Himmel beschreibt den unsichtbaren Lebensraum Gottes und nicht das Firmament über den Wol-ken. Paulus sagt hier allen Ernstes: Ihr seid im Himmel! &lt;br /&gt;Es gibt ja Christen, die immer noch ängstlich sind und denken: hoffentlich schaffe ich das in den Himmel. Paulus sagt – Jesus hat das schon ge-schafft! Wir Christen leben nicht hoffnungslos allein auf dieser Erde und in diesem riesigen Weltall – wir leben an der Seite Gottes und „in Christus“. Vorher getrennt – jetzt vereint. Vorher wie tot, jetzt voll lebendig. Vorher in Angst und Sorge. Jetzt in Zuversicht und Geborgenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gottes Heilsgeschichte mit seinen Menschen kommt eben zur Erfüllung. Er hat sie als Gegenüber erschaffen – durch Christus finden sie wieder heim zu ihm. Jetzt kann er sich seinen Geschöpfen wieder in seiner Lieben und Güte zuwenden – so will er doch unser Gott sein! Paulus beschreibt das Ziel der Auferweckung zum Glauben damit, dass er sagt „…er hat uns mit ihm auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus…“ Gott will uns jeden Tag seine Gnade durch seine Güte erweisen. Gott möchte uns jeden Tag durch seine Güte erfüllen und froh machen. &lt;br /&gt;Luther hat zu dieser Stelle gesagt: „…Es ist noch um den linken Schenkel zu tun, um den alten Sack; Im Übrigen ist schon mehr als die Hälfte im Jüngsten Tag…“ &lt;br /&gt;Wir sehen es noch nicht, aber wir leben bereits am Herzen Gottes. Unser Heil ist nicht mehr in der Schwebe, sondern in Christus fest bei Gott ver-ankert und über uns ausgesprochen und uns zugesprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Illusion 3 „Christsein ist anstrengend“&lt;br /&gt;Viele meinen, Christsein ist anstrengend und man müsse nun viel Bibel lesen und ständig beten, in der Gemeinde mitarbeiten und zu den Men-schen irgendwie nett sein. Sie halten das Christsein für einen neuen Auf-guss der alten Gesetzesreligion. &lt;br /&gt;Zum Glaubenkommen führt in ein Neues Leben. Neues Leben ist ein Ge-schenk und nicht das Ergebnis unserer positiven Veränderung. Nehmt Ab-schied von der Haltung, wir könnten uns bessern! Hier geht es eigentlich um einen doppelten Abschied. Einmal bedeutet es für diejenigen, die auf ihre Mitarbeit und Vorzüge verweisen, dass ihnen der „Stolz“ aus ihrem Leben entzogen wird. Diejenigen, die von sich nur ganz kleinlaut und in depressiver Haltung reden, erhalten ein neues Selbstverständnis. &lt;br /&gt;Paulus sagt uns in diesem Wort: Euere Taten und euer Wirken als Christ in dieser Welt und in euerer Umgebung – das ist alles schon vorbereitet, das will nur noch ins Leben kommen!&lt;br /&gt;Ich möchte dies durch ein Bild versuchen auszudrücken: Ich habe im April Sonnenblumensamen ausgesät – vier Tüten habe ich auf Erde in einen großen Bottich gestreut, zugedeckt und fleißig gegossen. Seit zwei Wo-chen blühen die ersten Sonnenblumen. In den letzten Tagen war ja herrli-cher Sonnenschein – und wie verhalten sich da die Sonnenblumen? Sie drehen sich alle der Sonne zu!&lt;br /&gt;Liebe Geschwister, wir sind nicht zu neuen Gesetzeshandlungen berufen, sondern dazu, im Angesicht dieses herrlichen Gottes zu leben. Ihn suche ich am Morgen, weil mir seine Nähe gut tut und weil ich seine schenkende Gnade benötige. Es lebt sich gut, wenn Gott uns vergewissert, dass er uns liebt und er mit uns in und durch den Tag geht. Geliebte Menschen sind schöne Menschen. Hass entstellt den Menschen. &lt;br /&gt;Ich bin überzeugt, dass es viel, viel besser ist, in einen neuen Tag zuge-hen, nachdem wir Gottes liebendes Angesicht in seinem Wort betrachtet haben, ihm zugehört und mit ihm geredet haben. Das wirkt sich wohltu-end aus – auch auf die Menschen, die mir begegnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So können wir Zeuge sein von einem wunderbaren und einmaligen Gott. Wir müssen nicht erst im Keller nach antiken Comics suchen, um in die-sem Leben zu bestehen – wir brauchen uns nur dem zuzuwenden, der uns zum Leben mit ihm erweckt hat. Dazu hat er uns doch geschaffen, dass wir vor ihm und durch ihn beschenkte und geliebte Menschen sind. Dazu hat er uns begabt, dass in unserem Leben Gutes erwächst. Wenn wir ihm zugewandt leben, kommt das Gute in unseren Alltag und zu den Menschen – das ist nicht schwer! Christen leben im Angesicht ihres liebenden Gottes – das ist Realität!&lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-9046573277980033904?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/9046573277980033904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=9046573277980033904' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/9046573277980033904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/9046573277980033904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/10/15082010-abschied-von-illusionen.html' title='15.08.2010 Abschied von Illusionen'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-4718663984705448020</id><published>2010-10-13T16:11:00.002+02:00</published><updated>2010-10-13T16:11:58.319+02:00</updated><title type='text'>25.07.2010 Vom Licht und seinen Folgen</title><content type='html'>Epheser 5, 8b - 14 Predigt am 25. Juli 2010 in Lobetal&lt;br /&gt;8b Lebt als Kinder des Lichts; 9 die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerech-tigkeit und Wahrheit. 10 Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, 11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf. 12 Denn was von ihnen heimlich getan wird, davon auch nur zu reden ist schändlich. 13 Das alles aber wird offenbar, wenn´s vom Licht aufge-deckt wird; 14 denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus er-leuchten. &lt;br /&gt;(Filmausschnitt: Clown Oleg Popov)&lt;br /&gt;Der Clown lässt es sich im Licht gut gehen. Da fühlt er sich richtig wohl. Aber seltsam – das Licht bleibt nicht. Das Licht wandert. Und so macht er sich auf die Reise; er will in diesem Licht bleiben. Und am Schluss packt er es behutsam zusammen und legt es in seinen Picknickkorb. Oleg will ohne dieses Licht nicht sein. &lt;br /&gt;Im Licht lässt es sich gut leben. Ohne Licht gibt’s kein Leben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Von der Schönheit des Lichts&lt;br /&gt;Die Berichte darüber, wie Menschen zu Jesus kommen, sind erstaunlich. Das Fazit, das man dabei ziehen kann, ist eindeutig: Zu Jesus kannst du kommen wie du bist. Du kannst alles gewesen sein. Egal. Jesus hat keine Berührungsängste. Er berührt die Aussätzigen, nimmt die Ehebrecherin an und sucht die Raffgierigen und verspricht Verbrechern den Himmel. &lt;br /&gt;Diesen Jesus suchen die Leute. Sie haben damals alles durchkämmt, bis sie ihn gefunden haben. Sie mussten ihn einfach finden. Wie das Licht die Motten anzieht, so sind die Kranken und Außenseiter, die Gesetzlosen und Hilflosen fasziniert von diesen Jesus. Bei ihm sein, das ist gut. Sich in sei-ner Gegenwart aufhalten bedeutet, sich im Licht zu sonnen. Und in seinem Licht werden Menschen heil – von diesem Jesus gehen heilende Kräfte aus. In seinem Licht verbrennt man nicht -  in seinem Licht wird man wie-der Mensch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Alte Testament zeigt uns einen interessanten Zusammenhang. Dort steht Licht in der Verbindung mit „Heil“. „Der Herr ist mein Licht und mein Heil…“ In diesem Licht wird man heil. „Heil“ bedeutet ganz – man wird heil, weil hier jemand ist, der einen ganz annimmt. Er sucht sich nicht nur das Filetstück aus. Er nimmt nicht nur die guten Eigenschaften an. Er nimmt mich ganz an. Das tut so gut. Das ist so wohltuend, wenn man weiß: Da kennt mich jemand durch und durch und er liebt mich durch und durch. Hier ist jemand, der mich endlich „ganz“ annimmt, „ganz“ bejaht und ganz liebt. &lt;br /&gt;Dieses warme Licht der Liebe Gottes ist die eine Umgebung, in der wir Menschen aufgerichtet und gestärkt werden. Nach diesem Licht haben die Menschen Sehnsucht. Und dieses Licht hat uns berührt, erleuchtet und heil gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heilende Wirkung geht auch vom natürlichen Licht aus. Die Biophotonen sind im ultravioletten bis infraroten Spektrum des Lichts. Sie haben eine so geringe Abstrahlung, dass man den Lichtschein von 1000 Biophotonen auf einem cm² vergleichen kann mit einem Kerzenlicht, das man aus einer Entfernung von 20km sieht – es ist nicht wahrnehmbar. Dieses Licht strahlt ganz gleichmäßig. Aber unsere Zellen können es aufnehmen. Wenn eine Zelle kein Licht aufnehmen kann, wird sie krank. Wenn eine Zelle dieses Licht nicht mehr hat, ist sie tot. Ohne Licht gibt es kein Leben. Der deutsche Professor für Biophysik, Fritz Albert Popp, der dieses Phänomen erforschte, beschreibt deshalb die menschliche Existenz sehr bezeichnend. Er sagte: „Der Mensch ist ein Lichtsauger.“ Licht tut gut. &lt;br /&gt;(Apropos Licht: Wisst ihr, wie man den Brunftschrei einer Leuchtstofflam-pe nennt: Neonröhren!)&lt;br /&gt;Das erste, das Gott geschaffen hat, war das Licht. Seine Schöpfung erfolg-te in einem hellen und heilsamen Schein. Licht tut gut. Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt. Er ist wunderbar. Es tut so gut, im zu begegnen. Er hat uns angenommen – ganz! Wir dürfen als angenommene und bejahte Men-schen leben – herrlich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Die Auswirkungen des Lichts&lt;br /&gt;In dieses Licht kannst du also kommen, wie du bist. Man kann alles gewe-sen sein. Egal. Aber: nun kann man nicht mehr bleiben, was man gewesen ist! &lt;br /&gt;Jesus sagt zu der Ehebrecherin „sündige hinfort nicht mehr“ und Za-chäus sagt zu Jesus „siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen und wenn ich jemand betrogen habe, dann gebe ich es vier-fach zurück!“ Ein Verbrecher am Kreuz sagt zu seinem Kumpel: „dieser ist unschuldig!“ und dann wendet er sich Jesus zu und bittet: „Herr, denke an mich, wenn du in dein Reich kommst.“ Einer, der sich alles mit Gewalt nimmt, fängt an, ein Empfinden für „recht“ und „unrecht“ zu haben und zu bitten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Begegnungen mit Jesus haben Folgen. Begegnungen mit dem Licht der Welt beschreiben eine wunderbare Wandlung bei den Menschen. &lt;br /&gt;Es hat erstaunliche Folgen, wenn man durch das Licht erhellt wird. Es hat Konsequenzen, wenn dieses Licht uns anscheint und annimmt. Es kommt zur Wandlung, wenn Jesus uns sein Leben schenkt, seine Liebe, seine Güte, seine Treue, seine Barmherzigkeit, seine Geduld und sein „Ja“ zu uns sagt. Und deshalb sagt Paulus in unserem Wort: „Lebt als Kinder des Lichts“. Und weiter sagt er: „habt keine Gemein-schaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis…“ – das heißt: macht nicht mehr mit, wenn es um Dinge geht, an denen Gott keine Freude hat und die nun nicht mehr zu euch passen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worum geht es hier eigentlich? Hier geht es um das Heil, das Gott uns schenkt und um die Folgen, die das bei uns hinterlässt. Wir haben gesagt: Gott nimmt uns ganz an! &lt;br /&gt;Wir wissen, dass in dieser vollständigen Annahme auch das ganze Heil beschlossen ist, das nun unserem Leben gilt. Und deshalb sagt Jesus: Folge mir nach!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folge mir nach heißt: Lass mich dein ganzes Leben ausfüllen und erfüllen. Halte dich mir „ganz“ hin – lass mein Licht dein ganzes Leben ausstrahlen und – gib mir dein Leben ganz. Gib mir dein ganzes Leben!&lt;br /&gt;Die Halbheiten unseres Lebens sollen aufhören, weil sie nichts Gutes brin-gen. Lebe ganz mit Jesus. Eindeutig. Echt. Das Zwielichtige hat ein Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb gilt es nun für uns, dass wir „wach“ leben. Das Wort „wach“ kommt von „wecken“ und bedeutet soviel wie „frisch und munter ma-chen“. Gott will nicht den Schlaf stören; er will uns erfrischen und ermuntern und wer will, dass wir unterscheiden können, was aus seinem Herzen kommt und was aus der Dunkelheit kriecht. Christen leben als „Lichtsauger“ – sie strecken sich aus nach dem Licht der Liebe Gottes! Und deshalb können sie nun von diesem Licht, das sich in ihrem Leben bricht, auch etwas in ihre Umgebung reflektieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Bringt sein Licht in diese Welt! &lt;br /&gt;Der Schlüssel für ein Leben in der Nachfolge ist nicht, dass wir alles richtig machen und alle Gebote befolgen. Der Schlüssel für die Nachfolge ist, dass wir Gott alles machen lassen. Der Schlüssel für unser Christsein liegt darin, dass wir uns täglich von ihm erfüllen lassen. Er will uns geben, was wir benötigen. Er will uns täglich mit seinem Licht erhellen und mit seiner Liebe erfüllen. Er macht alles gut! Darauf vertrauen wir. &lt;br /&gt;Um dieses Vertrauen geht es – in diesem Vertrauen ist das ganze Ge-heimnis der christlichen Existenz beschlossen: Vater gibt mir, was ich heu-te benötige. Ich muss es mir nicht an ihm vorbei organisieren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seid wach für die Dinge, die euerem Leben nun nicht mehr gut tun. Gebt ihnen nicht einmal mehr Raum in eueren Gedanken. Das wissen wir doch: in den Gedanken beginnen die Taten. Deshalb ist es wichtig, dass wir un-ser Denken reflektieren. Wenn sich finstere Gedanken einstellen, dann können wir sie Gott sagen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind herausgefordert, die Programme zu bewerten, denen wir uns heute in unserer Freizeit aussetzen. Wir sollen auf Qualität der Unterhal-tung wieder Wert legen – der Unterhaltunssendungen wie auch der Ge-spräche, die wir führen. Es gibt Sendungen, die schreien nach dem „Ausknopf“ und es gibt Gespräche, die drängen zum „Einspruch“! Wir sol-len von Gottes Güte zeugen und Grenzen achten. Die „Gürtellinie“ ist eine gute Grenze – sie sollte nicht nach „untern“ überschritten werden. &lt;br /&gt;Gebt euch ganz Gott hin und lasst euch ganz von ihm erfüllen – da spricht Paulus zu Beginn des 5. Kapitels zwei Bereiche an: Porneia und Pleonexia – Unzucht und Habsucht. &lt;br /&gt;Unzucht meint jede Art von Geschlechtsverkehr ohne die feste, ernst ge-meinte, öffentliche und unwiderrufliche Übernahme von lebenslanger Ver-antwortung. Habsucht – man will immer mehr haben an Geld und Einfluss und immer weniger teilen und dienen. Davon wird die Welt beherrscht. Davon werden die Sendeprogramme beherrscht. Davon lasst euch nicht beherrschen. Davon soll unter euch nicht einmal die Rede sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gottes Licht hat eine reinigende Wirkung. Wir lassen nicht mehr zu, dass wir wieder „verunreinigt“ werden. Gottes Licht deckt auf und schenkt einen Austausch von Reinheit und Unreinheit. Hier wird schon vorweggenommen, was am Ende der Zeit sein wird – Gott wird diese Welt belichten! Deshalb: lebt als Kinder des Lichts!&lt;br /&gt;Dieses Lied werden wir gleich singen: „Wir schauen der Gnade ins Auge“; Gnade und Wahrheit gehören bei Gott zusammen; er nimmt uns ganz an – und als angenommene Menschen dürfen wir wahrhaftig leben. Stellen wir uns ihm ganz zur Verfügung – er will uns durchdringen und prägen mit seinem Licht!&lt;br /&gt;Lebt als Kinder des Lichts! &lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-4718663984705448020?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/4718663984705448020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=4718663984705448020' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4718663984705448020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4718663984705448020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/10/25072010-vom-licht-und-seinen-folgen.html' title='25.07.2010 Vom Licht und seinen Folgen'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-7883744862418850093</id><published>2010-08-31T21:15:00.005+02:00</published><updated>2010-08-31T21:15:53.763+02:00</updated><title type='text'>09.05.2010 Kennst du Gottes Herzensanliegen?</title><content type='html'>Predigt über 1. Timotheus 2, 1-6a&lt;br /&gt;Sonntag, 9. Mai 2010 Lobetal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, 2 für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. 3 Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, 4 welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, 6 der sich selbst gegeben hat für alle Menschen zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kennt ihr ein württembergisches Haustier, das gleichzeitig als wichtiges Kommunikationsmittel in existentiellen Notlagen fungiert – das „Notrufsäule“!&lt;br /&gt;Nun sind die Gemeinden vielleicht so etwas als die Notrufsäulen in dieser Welt. Manchmal kommen Menschen, die nicht mehr weiter wissen und hier letzte Hilfe erwarten. Aber manchmal sind wir als Gemeinde auch eine Notrufsäule, in die Gott seine Not hineinruft. &lt;br /&gt;Er ruft: „Ich will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“. Das Wort „geholfen“ ist dabei nicht wirklich eine Hilfe, um zu erfassen, worum es Gott geht. Das griechische Wort ist besser mit „retten“ zu übersetzen. „Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“&lt;br /&gt;Gottes Menschen befinden sich in einer gefährlichen Situation. Ob sie das Leben feiern oder fürchten, ob sie unter den gegebenen Umständen leiden oder sich laben – die Menschen, die an Gott vorbei leben oder sterben, die fallen am Ende in ein großes NICHTS. Wer jetzt nicht auf Gott baut, hat im Sterben keinen Halt. &lt;br /&gt;Gott setzt alle Hebel in Bewegung, dass das nicht geschieht. Er möchte, dass alle in seine gute Vaterhand fallen. Und damit sein Plan gelingt, die Menschen vor dem Nichts zu bewahren, gibt er alles. Das ist Gottes leidenschaftliches Ziel: die Menschen müssen vor dem Sturz ins Bodenlose bewahrt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Gott will, dass alle gerettet werden, und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“&lt;br /&gt;Was ist eigentlich los, dass manche Menschen dieses Vorhaben, dass Gott will, dass alle gerettet werden, als Druck empfinden, oder als Überlastung, oder störend, als aufdringlich oder als Aufforderung, nun alle retten zu müssen?&lt;br /&gt;Erst einmal muss man doch sagen: Man muss Gott eigentlich verstehen.&lt;br /&gt;Wir haben 4 Kinder – Martina und ich versuchten nicht, dass einer von ihnen seinen guten Weg geht, einer Jesus kennen lernt, einer sich dem Leben stellt. Wir haben auch nicht gesagt – naja, versuchen wir mal, dass wir 1 ½ hinbekommen. Den Rest schreiben wir ab. Nein – wir wollen, dass ALLE das Leben packen, ihre Gaben entdecken und für andere einsetzen, in Jesus die Liebe Gottes entdecken und dass alle einen guten Weg gehen. &lt;br /&gt;Klar, Gott will alle. Was wäre er sonst für ein Schöpfer, wenn ihm seine Geschöpfe egal sein würden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun kommen wir ins Spiel: Gott zeigt uns sein Herzensanliegen. Wozu? Was möchte er bei uns bewegen und erreichen?&lt;br /&gt;Jetzt kommt Schultz von Thun ins Spiel. Der Kommunikationswissenschaftler hilft uns bei der Wahrnehmung. Schultz von Thun lehrt, dass man eine Botschaft auf vier unterschiedliche Weise hören kann. &lt;br /&gt;Als Appell? Wenn wir Gottes Äußerung als Appell hören, dann etwa so: „Was sitzt ihr noch hier – auf! Ihr habt alle Hände voll zu tun. Denn das, was ich will, will ich durch euch erreichen! Ich will alle Menschen retten und das geht nur, wenn ihr euch sofort aufmacht!“&lt;br /&gt;Als Information? – Gott würde uns also informieren unter dem Motto: „Übrigens: Ob ein Leben gelingt oder nicht, das hängt davon ab, dass ein Mensch die Wahrheit erkennt. Ohne diese Wahrheit geht ein Mensch verloren.“&lt;br /&gt;Als Selbstaussage?  Gott teilt uns etwas über sich selbst mit: „Ich bin besorgt! Ich leide, weil noch so viele Menschen mich nicht kennen und ich will nicht, dass sie verloren werden.“&lt;br /&gt;Als Beziehungoffenbarung? „Ich bin auch euer Vater und ihr seid die Geschwister von den Leuten, die meine Vaterschaft noch nicht anerkennen!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ist das in unserem Wort zu verstehen? Es handelt sich um eine Selbstaussage Gottes!&lt;br /&gt;Gott lässt uns in sein Herz blicken! Er öffnet sich uns in seiner großen Sehnsucht nach seinen Geschöpfen. Er sagt: „Seht, so sieht es in mir aus! Das bewegt mich ständig! Meine Geschöpfe gehen mir nicht aus dem Kopf. Ich will mich nicht damit abfinden, auch nur einen zu verlieren.“&lt;br /&gt;Und es ist eine Beziehungsoffenbarung: Gott spricht uns an als seine Kinder und als die Geschwister derer, die noch nicht ihren Vater kennen und nichts wissen, von unserer gemeinsamen Verbundenheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Menschen, die hören alles zuerst als Appell, als Aufforderung, dass sie tun sollen, worum es Gott geht. Sie hören also: „Was, ich soll alle retten – wie soll ich das schaffen? Ich wusste es: Gott überfordert und der Prediger hetzt.“ Ihre Reaktion: „Ich wechsle die Gemeinde!“ &lt;br /&gt;Nein, Gott hetzt nicht. Gott überfordert nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sollen wir also tun:&lt;br /&gt;1. Wir können Gott unterstützen! Wir können ihm sagen: „Ich verstehe dich. Ich kann das nachvollziehen. Herr, das ist gut – mach das mal! &lt;br /&gt;2. Wir können Gott erlauben, dass er sein „Rettungsprogramm auch durch uns machen kann! Ich kann zu Gott sagen: „Herr, wenn ich dich dabei unterstützen kann, dann mach mir deutlich, wen du durch mich erreichen willst. Bei welchen Menschen möchtest du durch mich anklopfen?“ &lt;br /&gt;Das ist eine wichtige Frage. Denn es ist ja klar, dass wir einige Menschen lieber haben als andere. Mit manchen Menschen tun wir uns sogar schwer. Wir möchten gerne, dass Gott die zum Glauben überwindet, die wir lieben. Für sie beten wir. Ihnen bezeugen wir immer wieder die Liebe Gottes. Aber könnte es nicht sein, dass es in unserer Nähe jemand gibt, der sehnsüchtig auf Hilfe hofft? Wir sollen die Menschen in unserer Nähe mit den Augen Gottes sehen!&lt;br /&gt;3. Gott danken, dass er das auch durch die anderen Gemeinden macht. Auch für sie beten und uns an ihnen freuen. Sekten sind nur für sich da – wir aber sind Teil von Gottes weltweiter Kirche. „Beleb dein Werk o Herr, zeig deinen starken Arm, weck durch die Wort die Toten auf, der Deinen Herz mach warm…“ Betet für starke Gemeinden. Betet für Pfarrer, dass Gott ihnen bei der Predigtvorbereitung ihr Herz öffnet und seine Herzensanliegen auf sie legt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollen nicht hingehen und die Welt retten. Aber wir können hingehen und unser Herz öffnen, dass Gott mit seinem Herzensanliegen zu uns kommt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konkrete Handlungsanweisungen&lt;br /&gt;1. Freut euch: Ihr seid gerettet! Ihr seid Kinder Gottes! Ihr seid befreit aus den Zwängen eines Tyrannen, nach dessen Diktat ihr leben musstet. Ihr habt Geschwister. Ihr seid geliebt. Ihr habt Zukunft. Vater hört, wenn ihr euch zu ihm wendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Schafft ein rechtes Umfeld, in dem Menschen die Wahrheit finden können&lt;br /&gt;- Dieses gute Umfeld schaffen wir durch Gebet für die Obrigkeit: für die Politiker und für die Manager. Heute ist Wahl. Bete für den, den du wählst und für den, der heute zum Ministerpräsidenten gewählt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Bezeugen – martys = ganzheitlich Zeugnis geben, dass Jesus mich befreit hat zur Liebe und zum Handeln.&lt;br /&gt;Liebe Geschwister, wir können nichts bewirken – Gott bewirkt. Das ist doch das Erstaunliche in der Bibel: Gott wirkt und handelt – die Menschen werden beauftragt, sein Handeln anzusagen und sich demgemäß zu einzustellen. Mose soll nicht Israel befreien – er soll ansagen, dass Gott sein Volk befreien wird. Wenn Petrus dem Lahmen am Tempeleingang zu Jerusalem sagt: „Im Namen Jesu von Nazareth, steh auf und vertrete dir ein bisschen die Beine“!, dann sagt er das, weil Jesus handelt. Gott handelt – Gott ist da – Gott erbarmt sich über seine Menschen – das allein gibt uns Hoffnung und schenkt eine gespannte Erwartung auf das, was er weiter noch wirken wird. &lt;br /&gt;Jesus hat sich über die Menschen erbarmt, die ihm begegnet sind. Als Bartimäus schrie: Herr, erbarme dich – da hat sich Gott schon längst erbarmt und Jesus konnte deshalb sagen: sei sehend, dein Vertrauen auf Gott hilft. Jesus hat nicht gesagt – geh heim und bete zu Gott. Oder „Glaube an Gott, dann wird er dir schon helfen“. Nein – weil in diesem Jesus der lebendige Gott gegenwärtig ist, deshalb gibt es gegenwärtig das Handeln dieses Gottes zu erwarten.&lt;br /&gt;Die Wunder, die Jesus getan hat, waren Zeichen seiner Liebe und Zeichen seiner Vollmacht. &lt;br /&gt;Er wurde ja immer wieder gefragt: in wessen Vollmacht tust du das – welche Macht wirkt da durch dich.&lt;br /&gt;Liebe Geschwister, unsere Vollmacht ist die Liebe, in der wir uns den Menschen zuwenden. Die Liebe Gottes ist eine Macht. Die Liebe Gottes hilft, schenkt, teilt, heilt… &lt;br /&gt;Ohne Liebe können wir machen was wir wollen – da kommt nichts heraus, was Gott segnen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollen den Menschen einen Hinweis auf Gott in der Liebe Gottes geben – unser Wort sagt dazu aber noch etwas: bezeugt das zu „seiner Zeit“. Dazu benötigen wir das Gebet. Wir dürfen Gott fragen: „Herr, wann ist deine Zeit!“ Paulus benützt das griechische Wort Kairos, um auszudrücken, worum es ihm geht. Das bedeutet: Gottes Zeitpunkt, oder „der günstige Zeitpunkt“. Auf diesen Kairos sollen wir achten und im Gebet werden wir ihn entdecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wenden uns einem Menschen in der Liebe Gottes zu – Gott befreit in dieser Zuwendung. Wir erkennen die rechte Zeit, etwas von Gottes Rettungstag in Jesus zu bezeugen. Und im Himmel gibt’s Party mit Festessen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens: wisst ihr, was ein Festessen für italienische Dentisten ist: Zahnpasta!&lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-7883744862418850093?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/7883744862418850093/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=7883744862418850093' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/7883744862418850093'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/7883744862418850093'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/08/09052010-kennst-du-gottes.html' title='09.05.2010 Kennst du Gottes Herzensanliegen?'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-1629922036986835179</id><published>2010-08-31T21:15:00.002+02:00</published><updated>2010-08-31T21:15:24.361+02:00</updated><title type='text'>04.07.2010 Ist Gott schlau?</title><content type='html'>1. Korinther 1, 18 – 25 &lt;br /&gt;Gottesdienst in Lobetal am 4. Juli 2010 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott ist wirklich schlau. Die Art und Weise, wie er verhindert hat, dass die Welt zusehen muss, wie Diego Armando Maradona in Buenos Aires nackt um den Obelisken läuft, ist einfach beachtlich. &lt;br /&gt;Das Wort „schlau“ kommt vom Wort „schlüpfen“ her – es geht darum, wie etwas durch eine ganz kleine Öffnung hindurchkommt – zum Beispiel ein Kamel durch ein Nadelöhr. Das kann kein Mensch – aber Gott kann das! Gott ist genial. Seine Weisheit ist aber aus einer anderen Liga als die unsere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Das Wort vom Kreuz ist das Evangelium&lt;br /&gt;Paulus hat sich klar entschieden, nicht  über Fußballergebnisse oder über das Wetter mit den Menschen zu reden. Paulus spricht über das Evangelium. Und das Evangelium ist das Wort vom Kreuz! &lt;br /&gt;Wo liegt in diesem Wort eine frohe Botschaft versteckt? Die frohe Botschaft ist das: Ein Herrschaftswechsel hat sich vollzogen. Der neue König ist da. Am Kreuz steht es schwarz auf weiß geschrieben: „Jesus Christus, König der Juden“. &lt;br /&gt;Mit diesem König kommt auch das Reich Gottes – der Herrschaftsbereich, in dem sich die Gegenwart Gottes auswirkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist eine Tatsache. Paulus berichtet nicht über seine religiösen Vorlieben und über seine transzendenten Wünsche. Paulus stellt die Fakten fest. Inmitten einer Welt, in dem es so viele Mächte und Herrschaften gibt, die ihren Anspruch auf den Menschen postulieren, teilt er mit: Der eine Herrscher und König ist im Kommen, der jeden anderen Anspruch verblassen und verstummen lässt. Gott ist in diesem Jesus gekommen und fordert alle Mächte auf: „in Jesu Namen: lass mein Volk ziehen – gib meine Menschen frei!“&lt;br /&gt;Herrschaftswechsel – das hat schon ein Pharao im alten Ägypten erfahren müssen. Er bestimmte über ein Volk, das er zur Zwangsarbeit bestimmt hat. Und da taucht eines Tages ein Mann auf und sagt im Auftrag Gottes: „Lass mein Volk ziehen.“ Und Pharao lachte, angesichts dieser kümmerlichen Gestalt des Moses. Pharao wunderte sich über so viel Kühnheit, ihn, den Repräsentanten der Götter, den Befehlshaber über Mächte und Soldaten, über Heere und Kulturdenkmäler, über ein geniales Volk und Repräsentant von Schönheit und menschliche Kraft, derart herauszufordern. Aber Gott setzte sich durch und befreite Israel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun ist da der Mann am Kreuz. Wo er verkündigt wird, wird dem Machthaber, dem „Fürsten dieser Welt“ und seinen dunklen Mächten gesagt: gib diesen Menschen frei! Jesus, dieser Mann am Kreuz, ist Gottes  Sohn. Er, der Mann am Kreuz, ist der Herr, vor dem sich alle Knie beugen werden und alles am Ende der Zeit bekennen muss: Christus ist Herr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Das Wort vom Kreuz ist Erweis der genialen Kraft Gottes&lt;br /&gt;Die Machthaber pflegen zuweilen, ihre Macht zu demonstrieren. In großen Paraden lassen sie öffentlich ihre militärischen Truppen aufziehen und zeigen ihre Waffen zur Abschreckung. &lt;br /&gt;Gott dokumentiert seine Macht der Liebe am Kreuz von Golgatha. Hier, für jedermann sichtbar, breitet er seine Arme aus und ruft: Kommt her, hier ist der Ort, an dem Leben heil werden kann.&lt;br /&gt;Wie anders ist seine Macht. Wie anders sind seine Methoden. Diese Welt tötet. Das kann sie gut. Darin ist sie Weltmeister. Aber Gott kann Tote lebendig machen. Gott hat das letzte Wort. Gott setzt in völliger Ruhe und bestimmter Entschlossenheit auf das, was am Ende steht. Nach dem Abpfiff wird klar werden, wer auf dem Platz gesiegt hat – nicht vorher. Nach dem Abpfiff wird offenbar, was vorher schon verborgen gegenwärtig war. &lt;br /&gt;Wer diesen König annimmt, der wählt Gotte als Herrn. Und dieser Herr macht lebendig – schenkt jetzt schon ein neues Leben und setzt sich jetzt schon gegen Mächte durch, die Leben zerstören.&lt;br /&gt;Deshalb setze ich jetzt auf den Mann am Kreuz. Seine Kraft trägt mich durch. Seine Macht befreit mich aus den Klauen von zerstörerischen Mächten. Seine Gegenwart schenkt mir heute Frieden und Zuversicht. Dieser Jesus ist Herr – ein starker Herr. Er wird es nie auf die öffentliche Showbühne der Kulturhauptstadt bringen. Er wird nicht in der Öffentlichkeit umjubelt. Aber auf ihn setzen in dieser Welt die Kleinen und Schwachen, die Kinder und die Greise – und immer mehr Menschen, die von sich behaupten müssen: Ich bin mit meinem Leben überfordert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Zeit der Christenverfolgungen setzten viele Christen auf diesen Gott am Kreuz. Mit dem Bekenntnis: „Christus ist unser Leben“ gingen sie in den Tod und setzten auf den, der Tote lebendig machen kann. &lt;br /&gt;Als letztes Wort von einem russischen Bischof wurde folgendes überliefert – er stand 1919 vor einem sowjetischen Erschießungskommando: „Lebt wohl, ihr Toten – ich gehe zu den Lebendigen!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Das Wort vom Kreuz ist Zeichen der Weisheit Gottes&lt;br /&gt;Unserem menschlichen Verstand ist der Zugang zu Gott verwehrt. Es gibt keinen schlüssigen Gottesbeweis, der einen Menschen von der Existenz Gottes überzeugt. Exaktes Denken führt nicht zu Gott. &lt;br /&gt;Die Religionsgeschichte beschreibt das Ergebnis menschlichen Suchens und Dankes: viele Götter.&lt;br /&gt;Die Bibel beschreibt den Weg, den Gott uns zeigt: Er sucht uns in Christus und er lässt sich finden in Christus. Jesus ist der „Weg, die Wahrheit und das Leben – niemand kommt zum Vater“, außer über diesen Jesus. Gott hat diesen Weg gewählt. In großer Gelassenheit – aber höchst eindeutig, hat er diesen Weg in genialen Etappen vorbereitet. Alles, was Gott tut, kündigt er im Vorfeld an. Gott hat in das Bildnis dieser Welt eine unübersehbare Spur seiner Handschrift gezeichnet: Berufungs- und Befreiungsgeschichten, in denen wir erkennen können: Er will, dass seine Geschöpfe ihn ehren, indem sie einander in seinem Namen dienen und fördern. &lt;br /&gt;Nun hat Gott ja dem Menschen einen Verstand gegeben und freut sich daran, wenn man den gelegentlich benützt. Aber unser Verstehen hat Grenzen. Unser Denken ist nicht das Maß der Dinge. Deshalb sollten wir Menschen unser Denken immer wieder kritisch überprüfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gottes Weisheit ist im Kreuz erkennbar. Seine Weisheit ist gepaart mit Liebe und Wahrheit – hier können wir wahrnehmen, wer wir Menschen sind und wozu wir unsere Weisheit oft gebrauchen. Und hier kann man Gottes Weisheit erkennen, der einen Weg findet, auf dem wir Menschen heil werden und leben können.&lt;br /&gt;Paulus wird später sagen: „In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis!“ Wer diesen Jesus in seinem Leben Raum gibt, der wird auch fähig werden, sein Leben in guter Weise zu führen und sich dieser Welt in Verantwortung und Liebe zu dienen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Das Wort vom Kreuz ist das Kriterium des Lebens&lt;br /&gt;Das ist hier nicht zu verschweigen: „Denen, die verloren gehen, sagt das Wort vom Kreuz nichts!“ Es liegt nichts in diesem Wort, was ihm helfen könnte. Er setzt lieber auf sich. Er bleibt ganz bei sich. &lt;br /&gt;Diese Tatsache führt uns zum Danken und zur Fürbitten. Zum Danken, weil wir nicht Gott gesucht, sondern Gott uns überwunden hat. Zur Fürbitte, weil niemand von sich aus sich für Gott entscheiden kann – Gott hat den Zugang zum Herzen. Wir bitten Gott um sein Erbarmen und darum, dass er sich andern Menschen offenbar macht. Wir bitten Gott, dass er die Verkündigung der frohen Nachricht über Jesus Christus nützt, um Menschen „einzuleuchten“. Wir bedrängen keine Menschen. Wir bezeugen Jesus – und das eindeutigste Zeugnis ist das, von seiner Hingabe am Kreuz!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bleibt? Wir predigen Christus als göttliche Kraft, in der Leben erneuert werden kann und als göttliche Weisheit, in der man sein Leben neu ausrichten und gestalten kann. &lt;br /&gt;Was gepredigt wird, wird nicht bestimmt durch die Probleme unserer Zeit oder die Notlage der Menschen, es wird bestimmt durch dieses eine Wort vom Kreuz, in dem die ganze Hoffnung des Lebens und die ganze Barmherzigkeit Gottes hängt. &lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-1629922036986835179?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/1629922036986835179/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=1629922036986835179' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/1629922036986835179'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/1629922036986835179'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/08/04072010-ist-gott-schlau.html' title='04.07.2010 Ist Gott schlau?'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-6675190455136751110</id><published>2010-08-31T21:14:00.003+02:00</published><updated>2010-08-31T21:14:51.916+02:00</updated><title type='text'>25.07.2010 Vom Licht und seinen Folgen</title><content type='html'>Epheser 5, 8b - 14 Predigt am 25. Juli 2010 in Lobetal&lt;br /&gt;8b Lebt als Kinder des Lichts; 9 die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerech-tigkeit und Wahrheit. 10 Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, 11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf. 12 Denn was von ihnen heimlich getan wird, davon auch nur zu reden ist schändlich. 13 Das alles aber wird offenbar, wenn´s vom Licht aufge-deckt wird; 14 denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus er-leuchten. &lt;br /&gt;(Filmausschnitt: Clown Oleg Popov)&lt;br /&gt;Der Clown lässt es sich im Licht gut gehen. Da fühlt er sich richtig wohl. Aber seltsam – das Licht bleibt nicht. Das Licht wandert. Und so macht er sich auf die Reise; er will in diesem Licht bleiben. Und am Schluss packt er es behutsam zusammen und legt es in seinen Picknickkorb. Oleg will ohne dieses Licht nicht sein. &lt;br /&gt;Im Licht lässt es sich gut leben. Ohne Licht gibt’s kein Leben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Von der Schönheit des Lichts&lt;br /&gt;Die Berichte darüber, wie Menschen zu Jesus kommen, sind erstaunlich. Das Fazit, das man dabei ziehen kann ist eindeutig: Zu Jesus kannst du kommen wie du bist. Du kannst alles gewesen sein. Egal. Jesus hat keine Berührungsängste. Er berührt die Aussätzigen, nimmt die Ehebrecherin an und sucht die Raffgierigen und verspricht Verbrechern den Himmel. &lt;br /&gt;Diesen Jesus suchen die Leute. Und sie suchen ihn. Sie haben damals al-les durchkemmt, bis sie ihn gefunden haben. Sie mussten ihn einfach fin-den. Wie das Licht die Motten anzieht, so sind die Kranken und Außensei-ter, die Gesetzlosen und Hilflosen fasziniert von diesen Jesus. Bei ihm sein, das ist gut. Sich in seiner Gegenwart aufhalten bedeutet, sich im Licht zu sonnen. Und in seinem Licht werden Menschen heil – von diesem Jesus gehen heilende Kräfte aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Alte Testament zeigt uns einen interessanten Zusammenhang. Dort steht Licht in der Verbindung mit „Heil“. „Der Herr ist mein Licht und mein Heil…“ In diesem Licht wird man heil. „Heil“ bedeutet ganz – man wird heil, weil hier jemand ist, der einen ganz annimmt. Er sucht sich nicht nur das Filetstück aus. Er nimmt nicht nur die guten Eigenschaften an. Er nimmt mich ganz an. Das tut so gut. Das ist so wohltuend, wenn man weiß: Er kennt mich durch und durch und er liebt mich durch und durch. In diesem Licht wird man heil. Und nach diesem Licht haben die Menschen Sehnsucht. Und dieses Licht hat uns berührt und erleuchtet. Wir haben dieses Licht wahr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist übrigens auch beim natürlichen Licht so. Die Biophotonen sind im ultravioletten bis infraroten Spektrum des Lichts. Sie haben eine so gerin-ge Abstrahlung, dass man den Lichtschein von 1000 Biophotonen auf ei-nem cm² vergleichen kann mit einem Kerzenlicht, das man aus einer Ent-fernung von 20km sieht. Dieses Licht ist ganz gleichmäßig. Unsere Zellen nehmen dieses Licht auf. Wenn eine Zelle kein Licht aufnehmen kann, wird sie krank. Wenn eine Zelle kein Licht mehr hat, ist sie tot. Ohne Licht gibt es kein Leben. Der deutsche Professor für Biophysik, Fritz Albert Popp, der dieses Phänomen erforschte, beschreibt deshalb die menschli-che Existenz sehr bezeichnend. Er sagte: „Der Mensch ist ein Lichtsauger.“ Licht tut gut. &lt;br /&gt;(Apropos Licht: Wisst ihr, wie man den Brunftschrei einer Leuchtstofflam-pe nennt: Neonröhren!)&lt;br /&gt;Das erste, das Gott geschaffen hat, war das Licht. Seine Schöpfung erfolg-te in einem hellen und heilsamen Schein. Licht tut gut. Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt. Er ist wunderbar. Es tut so gut, im zu begegnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Die Auswirkungen des Lichts&lt;br /&gt;In dieses Licht kannst du also kommen, wie du bist. Man kann alles gewe-sen sein. Egal. Aber: nun kann man nicht mehr bleiben, was man gewesen ist! &lt;br /&gt;Jesus sagt zu der Ehebrecherin „sündige hinfort nicht mehr“ und Za-chäus sagt zu Jesus „siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen und wenn ich jemand betrogen habe, dann gebe ich es vier-fach zurück!“ Ein Verbrecher am Kreuz sagt zu seinem Kumpel: „dieser ist unschuldig!“ und dann wendet er sich Jesus zu und bittet: „Herr, denke an mich, wenn du in dein Reich kommst.“ Einer, der sich alles mit Gewalt nimmt, fängt an, ein Empfinden für „recht“ und „unrecht“ zu haben und zu bitten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Begegnungen mit Jesus haben Folgen. Begegnungen mit dem Licht der Welt beschreiben eine wunderbare Wandlung bei den Menschen. &lt;br /&gt;Es hat erstaunliche Folgen, wenn man durch das Licht erhellt wird. Es hat Konsequenzen, wenn dieses Licht uns anscheint und annimmt. Es kommt zur Wandlung, wenn Jesus uns sein Leben schenkt, seine Liebe, seine Güte, seine Treue, seine Barmherzigkeit, seine Geduld und sein „Ja“ zu uns sagt. Und deshalb sagt Paulus in unserem Wort: „Lebt als Kinder des Lichts“. Und weiter sagt er: „habt keine Gemein-schaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis…“ – das heißt: macht nicht mehr mit, wenn es um Dinge geht, an denen Gott keine Freude hat und die nun nicht mehr zu euch passen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worum geht es hier eigentlich? Hier geht es um das Heil, das Gott uns schenkt und um die Folgen, die das bei uns hinterlässt. Wir haben gesagt: Gott nimmt uns ganz an! &lt;br /&gt;Wir wissen, dass in dieser vollständigen Annahme auch das ganze Heil beschlossen ist, das nun unserem Leben gilt. Und deshalb sagt Jesus: Folge mir nach!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folge mir nach heißt: Lass mich dein ganzes Leben ausfüllen und erfüllen. Halte dich mir „ganz“ hin – lass mein Licht dein ganzes Leben ausstrahlen und – gib mir dein Leben ganz. Gib mir dein ganzes Leben!&lt;br /&gt;Die Halbheiten unseres Lebens sollen aufhören, weil sie nichts Gutes brin-gen. Lebe ganz mit Jesus. Eindeutig. Echt. Das Zwielichtige hat ein Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb gilt es nun für uns, dass wir „wach“ leben. Das Wort „wach“ kommt von „wecken“ und bedeutet soviel wie „frisch und munter ma-chen“. Gott will nicht den Schlaf stören; er will uns erfrischen und ermuntern und wer will, dass wir unterscheiden können, was aus seinem Herzen kommt und was aus der Dunkelheit kriecht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Stelle dich in sein Licht&lt;br /&gt;Der Schlüssel für ein Leben in der Nachfolge ist nun nicht, dass wir alles richtig machen und ab jetzt immer die Gebote befolgen. Der Schlüssel ist, dass wir Gott alles machen lassen und das dann tun, was er vorbereitet hat. Der Schlüssel für unser Christsein liegt darin, dass wir uns täglich von ihm erfüllen lassen. Er will uns geben, was wir benötigen. Um dieses Ver-trauen geht es – in diesem Vertrauen ist das ganze Geheimnis der christli-chen Existenz beschlossen: Vater gibt mir, was ich heute benötige. Ich muss es mir nicht an ihm vorbei organisieren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seid wach für die Dinge, die euerem Leben nun nicht mehr gut tun. Gebt ihnen nicht einmal mehr Raum in eueren Gedanken. Das wissen wir doch: in den Gedanken beginnen die Taten. Deshalb ist es wichtig, dass wir un-ser Denken reflektieren. Wenn sich finstere Gedanken einstellen, dann können wir sie Gott sagen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind herausgefordert, die Programme zu bewerten, denen wir uns heute in unserer Freizeit aussetzen. Wir sollen auf Qualität der Unterhal-tung wieder Wert legen – der Unterhaltunssendungen wie der Gespräche, die wir führen. Es gibt Sendungen, die schreien nach dem „Ausknopf“ und es gibt Gespräche, die drängen zum „Einspruch“! Wir sollen von Gottes Güte zeugen und Grenzen achten. Die „Gürtellinie“ ist eine gute Grenze – sie sollte nicht nach „untern“ überschritten werden. &lt;br /&gt;Gebt euch ganz Gott hin und lasst euch ganz von ihm erfüllen – da spricht Paulus zu Beginn des 5. Kapitels zwei Bereiche an: Porneia und Pleonexia – Unzucht und Habsucht. &lt;br /&gt;Unzucht meint jede Art von Geschlechtsverkehr ohne die feste, ernstge-meinte, öffentliche und unwiderrufliche Übernahme von lebenslanger Ver-antwortung. Habsucht – man will immer mehr haben an Geld und Einfluss und immer weniger teilen und dienen. Davon wird die Welt beherrscht. Davon werden die Sendeprogramme beherrscht. Davon lasst euch nicht beherrschen. Davon soll unter euch nicht einmal die Rede sein.&lt;br /&gt;Gottes Licht hat eine reinigende Wirkung. Wir lassen nicht mehr zu, dass wir wieder „verunreinigt“ werden. Gottes Licht deckt auf und schenkt einen Austausch von Reinheit und Unreinheit. Hier wird schon vorweggenommen, was am Ende der Zeit sein wird – Gott wird diese Welt belichten! Deshalb: lebt als Kinder des Lichts!&lt;br /&gt;Wir schauen der Gnade ins Auge = Gnade und Wahrheit sind zusammen; er nimmt uns ganz an – stellen wir uns ihm ganz zur Verfügung – er will uns durchdringen und prägen mit seinem Licht!&lt;br /&gt;Lebt als Kinder des Lichts! Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-6675190455136751110?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/6675190455136751110/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=6675190455136751110' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/6675190455136751110'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/6675190455136751110'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/08/25072010-vom-licht-und-seinen-folgen.html' title='25.07.2010 Vom Licht und seinen Folgen'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-4461751305489570310</id><published>2010-08-31T21:14:00.000+02:00</published><updated>2010-08-31T21:14:13.413+02:00</updated><title type='text'>20.06.2010 Entfalten oder vergeuden – ein Leben, und was man daraus ma-chen kann</title><content type='html'>Gottesdienst am 20. Juni 2010 in Lobetal  &lt;br /&gt;Epheser 4, 11 – 16 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11 Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, 12 damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, 14 damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen.&lt;br /&gt;15 Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in al-len Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, 16 von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unter-stützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kennt ihr den Unterschied zwischen Jesus und den Holländern? Jesus hat aus Wasser Wein gemacht. Die Holländer machen aus Wasser Tomaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wachsen wir Christen wie Tomaten? Braucht man nur die geeigneten Wachstumsbedingungen und dann wächst unser Christsein von selbst?&lt;br /&gt;Wie entfaltet sich unser Leben? Bei Tomaten geht das von selbst. Sie be-nötigen keine Motivation. Sie kommen ohne Ermahnung aus. Es wächst automatisch – automatos – das kommt als Wachstumsbeschreibung auch in der Bibel vor. Automatos – so wächst das Reich Gottes. Markus 4, 28 steht dieses Wort. „Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag; und er aufgeht und wächst und weiß nicht wie. Denn von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm…“&lt;br /&gt;Das Reich Gottes wächst automatisch. Das ist wunderbar. Es wächst, auch wenn man hier in Europa Kirchen schließt oder verkauft. Gottes Reich ist nicht aufzuhalten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zu unserem Leben als Christen. Das wächst nicht von selbst. Ob-wohl wir durch Gott alles haben, was wir zur Entfaltung unseres Lebens benötigen, geht es nicht von selbst. Er befreit uns, damit wir ihm vertrau-en können. Er trägt die Konsequenzen dessen, was wir ohne Gott seiner Schöpfung, seinen Geschöpfen und uns selbst angetan haben und antun. Er schenkt uns seinen Heiligen Geist, damit mit nicht mehr aus uns selbst leben müssen. Aber: Jetzt tut Gott nichts mehr gegen uns, sondern mit uns. Das ist das Geheimnis eines Christenlebens: 100% wirkt Gott und 100% gibt er und doch will er nun auch 100% von uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt für uns zwei Wachstumsphasen. Wir werden zuerst durch Gottes Geist in seiner Gemeinde dafür geöffnet, dass wir Christus entdecken und wahrnehmen, was wir in ihm geschenkt bekommen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Wachstumsschritt führt dahin, dass wir beginnen, andern Men-schen zu helfen, Jesus zu entdecken. &lt;br /&gt;Paulus benennt das Ziel, das Gottes Geist in unserem Leben setzen möch-te: „Der Leib Christi soll erbaut werden, bis wir alle hineingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollen-deten Mann, zum vollem Maß der Fülle Christi. Gottes Geist will „Premium-leben“ schaffen. Nicht kleckern – er will volle Fülle!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne möchte er meine Kraft sein – wie wir es gerade gesungen haben – eine einzigartige, unvergleichliche Kraft. Er möchte mir in meiner Ohnmacht helfen, damit ich mein Leben in das Licht Gottes, in die Gegen-wart Gottes, in die Liebe Gottes stellen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Entfalte deine Gaben ben für andere Menschen &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gottes Geist befreit dich von Mächten, die dein Leben beherrschen.&lt;br /&gt;Gottes Geist beschenkt dich mit Gottes Lebensfülle – in dir ist nun eine Quelle der Zuversicht und Liebe, der Kraft und Freude.&lt;br /&gt;Und nun führt dich Gottes Geist auf das Trainingsgelände, damit du mit dem Neuen gute Erfahrungen machen kannst. &lt;br /&gt;Gottes Geist führt dich in seine Gemeinde – nicht als Gast, sondern als lebendige Zelle. Er führt dich in seine Familie und du bist ein Teil des Gan-zen. Du bist ein wesentlicher Bestandteil seines Leibes auf dieser Erde. Durch dich – seinen Leib, will er ja den Menschen begegnen. Durch dich will er die Menschen im Herzen berühren. Durch dich will er den Menschen Hoffnung geben. Durch dich will er die Menschen vor dem Untergang ret-ten. &lt;br /&gt;Das können wir nicht sofort. Das können wir aber sofort üben. Die Liebe ist ja da, in der wir anderen begegnen. Die Kraft ist da, in der wir andere ermutigen und ihnen helfen. &lt;br /&gt;Doch das Schöne ist nicht, dass ich hier nicht nur trainieren darf. Das schöne ist, dass Gott mich hier auch stark macht durch andere Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schaut euch einmal an – scheinbar wildfremde Menschen umgeben euch. Aber durch Gott sind das nun Geschwister. Durch sie wirst du gestärkt, ergänzt, bereichert und getragen. Und da sind auch Menschen, denen du Mut machen kannst und denen du mit deinen Gaben dienen kannst. &lt;br /&gt;Gottes Geist führt in die Gemeinschaft – keine Ahnung, warum manche Christen heute ihr Leben alleine gestalten. Wir beginnen einen neuen Le-bensstil: aus einem einsamen Menschen wird ein Gemeinschaftsmensch. Der andere ist mir als Stärkung zur Seite gestellt. Er ist nicht Konkurrent. Er ist nicht Vormund. Er ist nicht Belastung. Er ist ein Bruder oder eine Schwester, durch die Gott mich ergänzen und erfreuen will, vielleicht auch korrigieren – auf alle Fälle aber stärken und ermutigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen nicht alles in unserem Leben alleine hinbekommen. Gott will uns fördern durch Geschwister. Gemeinde ist ein großer Übungsplatz, wo wir nun in der Liebe Gottes miteinander umgehen lernen können. &lt;br /&gt;Paulus sagt in Vers 15 und 16: „Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Lie-be und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus. Liebe Gemeinde, wir sollen in der Liebe Gottes geübter werden. Wachsen bedeutet: Lasst euch mehr und mehr bestimmen durch die Liebe Gottes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Ich empfange, was der Leib zu seiner Auferbauung benötigt.&lt;br /&gt;Was passiert, wenn die Lasten und Blockaden aus unserem Leben hinaus-getragen werden? Was geschieht, wenn die Mächte, die mir aus den Tie-fen meines Lebens Fesseln anlegten und mich bestimmten durch Angst und Sorge, in Unsicherheit und Ohnmacht, wenn diese Mächte weichen müssen? Dann erlebe ich endlich „Freiheit“! Wo Gottes Geist ist, da ent-steht Freiheit. Gottes Geist führt in die Freiheit. &lt;br /&gt;Freiheit meint dabei nicht, dass ich nun tun und lassen kann, was ich will – Freiheit ist eine Freisetzung für eine bestimmte Lebensweise: ich kann jetzt für andere da sein. Und das, was ich für diese Menschen benötige, das schenkt mir Gott.&lt;br /&gt;Das ist das zweite Geschenk nach der Befreiung von Angst und Schuld: Gottes Geist erfüllt mich aus einer nie mehr versiegenden Quelle von Lie-be und Kraft, von guten Gaben, die mich nun zu einem erfüllten Menschen mache. &lt;br /&gt;Ich muss mich nicht mehr selbst erfüllen und befriedigen. Ich muss nicht mehr andere gebrauchen, um erfüllt und zufrieden zu sein. Das Leben hat sich nun schlagartig gewandelt:&lt;br /&gt;Früher lebte ich aus Defiziten. Ständig musste ich überlegen: Woher hole ich mir die Kraft? Woher hole ich mir die Bestätigung? Woher hole ich mir Befriedigung? Woher hole ich mir Liebe? Gottes Geist erfüllt mich nun mit Gottes guten Gaben. &lt;br /&gt;Gott erfüllt mich durch sein Wort.&lt;br /&gt;Gott erfüllt mich dadurch, dass er mir Dient – Gottesdienst!&lt;br /&gt;Gott erfüllt mich durch seinen Geist.&lt;br /&gt;Gott erfüllt mich … so wie er seinen Sohn Jesus erfüllt hat; er will, dass ich zum vollen Maß der Liebe Christi wachse.&lt;br /&gt;Deshalb sind Christen sehr entspannte und frohe Menschen. Christen wer-den täglich beschenkt. Und deshalb geben Christen gerne weiter, was sie von Gott bekommen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne Aufgabe in der Gemeinde gibt es kein Wachstum. Wachstum im Glauben bedeutet, dass ich meinen Platz in der Gemeinde einnehme. Wir benötigen für unsere geistliche Entwicklung weder Wasser noch Dünger, sondern herausfordernde Aufgaben in der Gemeinde.&lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-4461751305489570310?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/4461751305489570310/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=4461751305489570310' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4461751305489570310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4461751305489570310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/08/20062010-entfalten-oder-vergeuden-ein.html' title='20.06.2010 Entfalten oder vergeuden – ein Leben, und was man daraus ma-chen kann'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-1439058609158901618</id><published>2010-08-31T21:13:00.002+02:00</published><updated>2010-08-31T21:13:38.577+02:00</updated><title type='text'>11.04.2010 Eine Hoffnung, die lebt!</title><content type='html'>Familiengottesdienst in Lobetal am 11. April 2010 &lt;br /&gt;1. Petrus 1, 3-5&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbe-wahrt wird im Himmel für euch, 5 die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereit ist, dass sie offenbar werde zu der letzten Zeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gemeinde, &lt;br /&gt;heute gilt es darüber zu staunen, dass Gott uns Menschen nicht nur eine Hoffnung gegeben hat, sondern uns zu einer lebendigen Hoffnung wieder-geboren hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Wir dürfen mit „Hoffnung“ leben&lt;br /&gt;Fangen wir mit der Hoffnung an. Was ist eine Hoffnung? Um das zu erklä-ren, brauche ich heute Morgen Schokolade. Wer von den Kindern hat eine Ahnung, wozu ich diese Schokolade mitgebracht habe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kinder bringen ihre Ideen ein. Vielleicht sagt ja einer: „Die Schokolade hast du mitge-bracht, damit wir sie essen können.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn jemand denkt: „Wau, diese Schokolade hat er für mich mitge-bracht!“, dann hat das noch nicht viel mit „Hoffnung“ zu tun. Das ist dann ein Wunsch. Da wünscht sich einer, dass er von der Schokolade etwas ab-bekommt. Aber der „Wunsch“ eines Menschen hat noch nichts mit dem zu tun, was uns Gott mit „Hoffnung“ schenken will. Hoffnung ist viel mehr als ein Wunsch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn sich jemand wünscht, von dieser Schokolade was abzubekommen, dann kann er auch Pech haben. Ich esse nämlich seit Ostersonntag wieder Schokolade. Und vor mir ist dieser zarte Schmelz einfach nicht mehr si-cher. Es könnte sein, dass er vorher in meinem Mund schmilzt. Eine Hoff-nung auf Schokolade könnt ihr erst dann haben, wenn ich euch verspre-che: „Nach dem Gottesdienst gebe ich jedem von euch von dieser Schoko-lade etwas ab!“. &lt;br /&gt;Hoffnung auf etwas kann man erst haben, wenn einem jemand eine Zusa-ge gegeben hat. Wenn er sagt: „das und jenes tue ich später für dich – versprochen!“ – erst dann kann man davon reden, dass man darauf hoffen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoffnung meint also das Warten darauf, dass jemand sein Versprechen einlöst. Gott redet immer wieder mit uns Menschen durch sein Wort. Wir können sein Wort lesen. Wir können sein Wort immer wieder entdecken. Vor allem aber werden wir entdecken, dass er uns in seinem Wort viele Zusagen geschenkt hat. &lt;br /&gt;In der Bibel stehen Zusagen, die hat Gott schon erfüllt. Zum Beispiel die Zusage: „Ich will die Sünde des Volkes wegnehmen an einem einzigen Tag“, (Sacharja 3,9) hat Gott erfüllt. Jesus ist dafür gestorben, dass für uns der Weg zu Gott wieder frei ist. Die Sünde hat diesen Weg versperrt. Aber seit Karfreitag ist die Tür zu Gott wieder offen. Gott hat durch den Propheten Joel versprochen: „Ich will meinen Geist ausgießen über alle Menschen… und wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.“ (Joel 3, 1+5). Das hat Gott erfüllt. Am Pfingstfest um das Jahr 30 nach Christus haben Petrus und die anderen Jünger Gottes Geist ge-schenkt bekommen – und seither jeder, der Jesus vertrau. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Bibel stehen auch Zusagen, auf deren Einlösung wir noch warten. Der Prophet Jesaja sagt im 6. Jahrhundert vor Christus: „Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vori-gen nicht mehr gedenken, und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird. Freuet euch und seid fröhlich immerdar über das, was ich schaffe.“ (Jesaja 65, 17) Darauf warten wir noch. Mit dem Versprechen, das Gott seinen Leuten durch Jesaja gegeben hat: „Er wird den Tod verschlingen auf e-wig!“ (Jesaja 25, 8) hat es etwas Besonderes auf sich. Zum einen ist das durch das erfüllt, was Gott an Jesus am Ostermorgen getan hat. Jesus hat dem Tod den „Stachel“ (1. Kor. 15, 55f.) gezogen. Wer Jesus vertraut, der wird nicht im Tod bleiben. Aber es wird dennoch immer noch gestorben – wenn auch auf Hoffnung hin – da haben wir wieder unser Wort. Deshalb lässt uns Gott durch Paulus mitteilen: „Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil Gott uns so wichtige Dinge sagt, die für unser Leben von großer Be-deutung sind, deshalb lesen wir in der Bibel. Da weckt Gott in uns immer wieder diese Hoffnung. Sie hilft uns in schweren Zeiten. Sie trägt uns durch leidvolle Erfahrungen. Am Ende werden wir sehen: Gott hat alles, was er uns zusagt, erfüllt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Wir sind eine lebendige Hoffnung&lt;br /&gt;Nun sagt unser Wort, dass wir „wiedergeboren sind zu einer lebendigen Hoffnung“. Was eine Geburt ist, das wissen wir. Zwei Menschen lieben sich und vertrauen Gott. In so eine liebevolle Geborgenheit hinein schenkt er neues Leben. Kinder bekommt man nicht übers Internet – sondern wenn zwei Menschen sich lieben und vertrauen. Dann werden sie Mama und Pa-pa eines Kindes – so wie das demnächst bei Cordelia und Simon sein wird. Was braucht so ein kleines Baby, damit er groß und stark werden kann, damit es sich freuen kann und mutig wird? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kinder tragen Fragen zusammen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brauchen Babys Schokolade? Brauchen Babys Spielsachen? Was ist ganz wichtig für Babys? Genau: Cordelia und Simon sind wichtig. Babys brau-chen Eltern. Babys brauchen jemand, der gut für sie sorgt, der ihnen das Richtige zum Essen gibt, der sie behütet und schützt, der sie fördert und stärkt und der ihnen immer wieder sagt: „Schön, dass es dich gibt! Ich sorge für dich!“&lt;br /&gt;Bei einer Geburt kommt also ein Baby in eine Familie, und wird geliebt und umsorgt von den Eltern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie muss man sich dann eine „Wiedergeburt“ vorstellen. Die Bibel redet davon, dass Menschen, die an Gott glauben, „wiedergeboren“ sind. Wie sollen wir das verstehen? &lt;br /&gt;Es braucht Eltern, die liebevoll und stark sind. Es braucht einen Wunsch, dass man für Kinder da sein will. Es braucht ein passendes Kinderzimmer – einen Raum, wo man ganz toll spielen und lernen kann, wo man ge-schützt und geborgen ist. &lt;br /&gt;Also: Gott und sein Heiliger Geist wünschen sich von Herzen, dass Men-schen ihn als liebevollen Papa erkennen und sich von ihm versorgen und erfüllen lassen. Die Gemeinde ist das Kinderzimmer, in dem man wachsen und reifen kann. Hier ist ein Ort der Geborgenheit und des Schutzes. Got-tes Geist schenkt diese „neue Geburt“, wo ein Mensch von Jesus hört und ihm vertraut. Ab diesem Augenblick ist auch Gott sein „lieber Vater“. Gott legt seine Hand auf sein Kind und sagt: „Du, ich übernehme über dein Le-ben Verantwortung! Ich bringe dich am Ende der Zeit in ein neues Leben – versprochen!“ &lt;br /&gt;Wir wissen ja, dass wir für eine Zeit bei unseren Eltern daheim leben. Dann, wenn wir groß sind, gestalten wir unser eigenes Leben, nehmen uns ein viel größeres Kinderzimmer, arbeiten und vielleicht heiraten wir eines Tages auch. Dann werden wir immer älter und auch unsere Eltern werden immer älter. Und irgendwann sterben auch die Menschen, die wir lieb ha-ben. Aber unser Vater im Himmel der stirbt nicht. Er begleitet uns. Er sorgt für uns.&lt;br /&gt;Christen sind deshalb „Kinder Gottes“. Nicht mal ein Vorstandmitglied in Lobetal wird ein „Erwachsener Gottes“ – oder ein „Jugendlicher Gottes“. Wir bleiben immer seine „Kinder“. Kind bedeutet: „geboren, Geschlecht, Herkunft“. Kinder sind geprägt von der Herkunft und Liebe ihrer Eltern. Kinder Gottes sind geprägt von der Liebe Gottes und gehören in seine Fa-milie. Deshalb haben wir sein Versprechen, dass er im Himmel etwas auf-bewahrt hat: „ein unvergängliches, unbeflecktes und unverwelkliches Er-be“. Was Gott hat, wird dann uns gehören. Das ist etwas, das nicht mehr kaputt gehen kann, nicht mehr sterben kann, nicht mehr verloren gehen kann: Leben mit ihm!&lt;br /&gt;Deshalb sind Christen so froh – sogar alte Leute, wenn sie Christen sind, lächeln. Sie haben ja immer noch einen Papa, der für sie sorgt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, und nun geht es noch darum, was eine „lebendige Hoffnung“ ist. &lt;br /&gt;Mit Schokolade habe ich euch erklärt, was eine Hoffnung ist – nämlich das Versprechen von mir: Am Ende des Gottesdienstes bekommt jeder eine Schokolade. &lt;br /&gt;Nun möchte ich jedem von euch fünf Schokoladen geben! Und zwar mit der Bitte: „Schenkt sie am Montag – oder schon heute Nachmittag – an jemand weiter“. Wer mir verspricht, die Schokolade weiterzugeben, der bekommt 5 Schokoladen. Und dann seid ihr für die Kids, denen ihr begeg-net, so etwas wie eine „lebendige Schokoladenhoffnung“! Die bekommen etwas von euch. Das ist richtig stark. Denen geht es so gut, dass sie euch begegnen – denn sie werden durch euch beschenkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr bekommt von mir für Euch eine große Tafel Schokolade. Die 5 kleinen schenkt ihr weiter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gemeinde, ihr seid eine lebendige Hoffnung für euere Nachbarn, Schulfreunde, Verwandten, für euere Freunde, ja sogar für die, mit denen ihr eigentlich nicht viel anfangen könnt. Denn Gott hat euch so beschenkt, dass sogar diese Leute was davon haben. &lt;br /&gt;Wenn jemand von ihnen nicht weiter weiß, wenn jemand von ihnen traurig ist, wenn jemand von ihnen krank ist, wenn jemand von ihnen Hilfe braucht – an euch kann er sich wenden. Bei euch weiß er: Der hilft mir gerne. Der hat einen guten Rat. Den kann ich fragen, der nimmt sich Zeit für mich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil wir einen wunderbaren Vater im Himmel haben, deshalb sind auch die Menschen beschenkt, denen wir begegnen. Seid bitte hellwach dafür!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cordelia, du hast in den letzten 3 Jahren uns geholfen bei den Entdeckun-gen, wie gut Gott für uns ist. Du bist eine starke „lebendige Hoffnung“. Und du darfst auch auf denen Vater im Himmel hoffen – er lebt und geht mit dir.&lt;br /&gt;Als Zeichen dafür habe ich dir ein T-Shirt mitgebracht: „Meine Hoffnung lebt!“, steht darauf. &lt;br /&gt;Ein jedes Kind ist schon eine lebendige Hoffnung. Es gibt Aufkleber, die man auf der Heckscheibe seines Kinderwagens anbringen kann: „Jedes Kind ist ein Zeichen dafür, dass Gott die Welt liebt!“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Simon, auch für dich habe ich ein T-Shirt. Auf dem steht: „Meine auch!“ Das versteht man leider nicht so ganz – da musst du vielleicht den Leuten was erklären. Aber immer wenn Du mit Cordelia zusammen wo bist, wenn ihr beide euer T-Shirt tragt, dann ist immer alles klar!&lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-1439058609158901618?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/1439058609158901618/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=1439058609158901618' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/1439058609158901618'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/1439058609158901618'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/08/11042010-eine-hoffnung-die-lebt.html' title='11.04.2010 Eine Hoffnung, die lebt!'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-7935382707607009495</id><published>2010-08-31T21:13:00.000+02:00</published><updated>2010-08-31T21:13:10.273+02:00</updated><title type='text'>18.07.2010  Wie Gemeinde ihre Relevanz (zurück-)gewinnt</title><content type='html'>Apostelgeschichte 2, 41-47 &lt;br /&gt;Predigt am 18. Juli 2010 in Lobetal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;41 Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tag wurden hinzugefügt dreitausend Menschen. &lt;br /&gt;42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemein-schaft und im Brotbrechen und im Gebet. 43 Es kam aber Furcht über alle Seelen und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apos-tel. 44 Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hat-ten alle Dinge gemeinsam. 45 Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. 46 Und sie waren täg-lich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hin und her in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen 47 und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zu der Gemeinde hinzu, die gerettet wurden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welch eine Zusammenfassung des Gemeindelebens der damaligen Zeit. Gottes Geist wirkt auf dieser Welt und er formt Gemeinden und Gemein-deleben. &lt;br /&gt;Wie werden die Lobetaler im Jahr 2500 auf unser Gemeindeleben zu Be-ginn des 21. Jahrhunderts zurückschauen und es zusammenfassen? Viel-leicht: „Die nun die verkündigte Botschaft annahmen, beantragten eine Gemeindeaufnahme. So kamen an einem Sonntag im Jahr 2010 sogar 4 Personen auf einmal dazu. Sie blieben aber treu in den ERlebt Gottesdiensten, im Bibellesen, führten Glaubenskurse durch, kamen in Kleingruppen zusammen, besuchten sich ständig zum Geburtstag und feierten sogenannte „Grillfeste“. Es überkam aber großer Schrecken alle Nachbarn, wenn die Gemeinde eine Konfinight ankündigte oder wundersame Zeichen am Grundstück befestigt wurden.“&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Was meint ihr – sollten wir das schon mal für die Nachwelt aufschreiben?&lt;br /&gt;Die Frage, die mich in der Vorbereitung dieser Predigt beschäftigt hat, lau-tet: Haben wir diese Relevanz, von der unser Predigtwort aus der Apostel-geschichte Zeugnis gibt? Manifestiert sich die Gegenwart von Gottes Geist in unserem Leben auch durch jenes Profil? Sind das unsere Kennzeichen: „beständig bleiben… ehrfürchtig leben… abgeben und teilen… Gemein-schaft leben, und Hausgemeinschaft und freudige Tischgemeinschaft… Ist das die Folge: eine hohe Wertschätzung durch Nachbarn und distanzierten Menschen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Geschwister: der lebendige Christus ist in unserer Mitte und durch uns wendet er sich den Menschen in unserer Umgebung zu. Wir haben Re-levanz um Christi willen! Weil Jesus lebt hat er einen wahrnehmbaren Leib – seine Gemeinde!&lt;br /&gt;Jesus sendet seinen Heiligen Geist – und er zeichnet nun diese sichtbaren Spuren auf unsere Welt. Unser Wort aus der Apostelgeschichte ist weder ein Dokument vergangener Tage noch ein verloren gegan-genes Stück urchristliche Idylle. Unsere Worte beschreiben das, was Gottes Geist heute durch uns in unsere Stadt zeichnen möch-te. Wir brauchen seinem Geist nur Raum zu geben – alles andere wird er wirken!&lt;br /&gt;Drei Bereiche möchte ich kurz aufgreifen, in die sich Gottes Geist leiden-schaftlich einbringt und auswirkt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.Gottes Geist Raum geben durch beständiges Verweilen in der Gemeinde&lt;br /&gt;Das griechische Wort könnte man vielleicht am besten mit „sich fleißig be-schäftigen mit…“ übersetzen. Diejenigen, denen die Verkündigung von Je-sus Christus durchs Herz ging, haben sich Gott zugewendet – haben ihr Leben neu ausgerichtet. Ihr Leben hat ein neues Koordinatensys-tem erhalten. Das ist gekennzeichnet durch folgende Größen: A-postolische Lehre, Gemeinschaft, Brotbrechen und Gebet. &lt;br /&gt;Vorher wurde ihr Leben durch andere Koordinaten bestimmt. Vielleicht war es: Arbeiten, Auto, guter Urlaub und schöner Garten – oder: mein Hobby, lange Schlafen am Sonntag, sich kulturelle Leckerbissen gönnen und eine blitzsaubere Wohnung. Aber jetzt ist alles anders. Jetzt suchen diese Menschen emsig die Gottesdienste auf, lesen die Bibel in Hausge-meinschaften, stärken sich durch das Abendmahl und verankern das Ge-bet in ihrem Leben.&lt;br /&gt;Diese Bereiche überlassen Christen nicht dem Zufall. Gott hat ihnen sein Heil geschenkt – die Freude darüber wirkt sich aus. Freude und Leiden-schaft prägen das Leben. &lt;br /&gt;Ob sie in diesen neuen Koordinaten leben, machen Christen nicht mehr abhängig vom Wohlergehen. Es glaubt sich scheinbar gut, wenn unser Christsein mit Gesundheit und Freude gepaart ist. Was aber, wenn das nicht mehr deckungsgleich ist? Was, wenn es plötzlich hart wird in unse-rem Leben? Was, wenn viele schmerzhafte Lebensumstände einstellen? Was, wenn sich kritische Situationen weiter zuspitzen und es dramatisch wird in unserem Leben?&lt;br /&gt;Dann benötigen wir die Gemeinschaft um so mehr. Uns ist nicht lebens-langes Wohlergehen zugesagt, wohl aber lebenslange Treue durch unse-ren Gott. Und uns ist eindeutig zugesagt: Am Ende wird unser Vertrauen auf ihn belohnt, weil dieser Gott treu zu seinen Zusagen steht, die er ge-macht hat. &lt;br /&gt;Unser Leben ist in einen grundsätzlich neuen und heilsamen Zusammen-hang gestellt worden. Über unserem Leben steht Gottes „Ja“ und unsere Zukunft gestaltet sich als ein prall gefülltes Leben in Gemeinschaft mit Gott und seinen Menschen. Unsere Versäumnisse klagen uns nicht mehr an. Die Vergangenheit ist wie ein stilles Meer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für ein Geschenk: Wir leben im Heil Gottes. Doch es gibt Menschen, die hätten lieber Heilung. Aber Christus bringt Heil. Christus schenkt, dass wir frei werden von negativen Bindungen und Gott vertrauen schenken. Es ist schon erstaunlich: Die Menschen wollen lieber Heilung. In der Bibellese haben wir das in der letzten Woche gehört. Jesus sagt zu dem Menschen, der ihn bat, seinem Sohn zu helfen: „Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht.“ (Johannes 5, 48). Oder schauen wir auf die Ge-schichte, in der 4 Freunde einen Menschen zu Jesus bringen, der durch die Gicht gelähmt war. Es heißt: „Als Jesus das Vertrauen sah, das sie in ihn hatten, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!“ Jesus nimmt diesen Menschen an. Mein Sohn – nichts steht mehr zwischen Gott und dir. Nichts trennt dich mehr vom lebendigen Gott. Alles, was gegen dich spricht, nehme ich weg!&lt;br /&gt;Und dann heißt es: „Als er ihre Gedanken erkannte – sie waren empört, dass er Schuld vergibt – sprach er: Damit ihr aber wisst, dass der Men-schen Sohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden – spricht er zum Gelähmten: steh auf, nimm dein Bett und geh umher!“ Heilungen sind nur „Zeichen“ von Jesu Macht. Das Wesentliche ist, dass wir nun mit diesem Herrn leben. Er ist bei uns! Unser deutsches Wort „leben“ kommt aus dem gleichen Wortstamm wie „kleben“. Am Leben kleben ja Dinge, die man nicht abwaschen kann. Die Bibel sagt: da kleben Sünde und Tod dran. Doch Christus hat uns von diesen Bindungen erlöst und jetzt klebt er an uns. Und Leben! Und Liebe! Und Vertrauen! Und Hoffnung!&lt;br /&gt;So halten wir uns fleißig zu den Gottesdiensten. Wenn wir viel zu tun ha-ben, achten wir noch genauer auf die Zeit für Gottes Wort und das Zu-sammensein mit denen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Herzliches Teilen &lt;br /&gt;Es heißt: sie verkauften Güter und Habe und teilten den Ertrag unter die, welche Mangel litten. Tja – was soll man von diesem „urgemeindlichen Kommunismus“ – so formulierte ein Theologe diese Haltung – halten? Ist das nicht zu abgefahren? &lt;br /&gt;Aber nein. Das ist ganz normal. Wer seinem Leben eine neue Rich-tung gibt, der erfährt bald auch eine neue Haltung gegenüber an-deren Dingen. Christen sind Herren ihres Besitzes – nicht Sklaven. Weil nun Gottes Liebe durch Gottes Geist in unser Leben kommt, wird die-se Liebe uns mehr und mehr verändern. Das mag wachsen. Aber das hat begonnen und wirkt sich aus.&lt;br /&gt;Weil wir von den guten Gaben unseres Gottes leben, schenken wir ande-ren von dem, was wir haben. Nicht die Besitzlosigkeit ist das Ziel - sondern der Überfluss ist die Ursache. Wir haben einfach zuviel. Wir sehen uns plötzlich als reiche Menschen. Wir sind reich an Zeit und Kraft. Wir sind reich an Erfahrungen und Kenntnissen. Wir sind reich an Geld und Gut. Wir sind reich an Liebe und Wertschätzung. Und so geben wir gerne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Welt, in die der Geist Gottes hineinkommt und Menschen prägt, wird auch an einigen Stellen verändert werden. &lt;br /&gt;Wir können nicht die Not der Welt lindern und nicht jedem helfen, der um Hilfe bittet. Aber wir können Zeichen der Liebe Gottes setzen. Wir können deutlich machen, dass wir gerne teilen und austeilen, denn Gott teilt sein Leben mit uns. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;3. Durch ein gemeinsames Sich-Stark-Essen&lt;br /&gt;Mahlzeiten prägen nun das Leben. Wenn wir mit Menschen zu Tisch sitzen, dann lernen wir sie kennen. Hier erfährt man, wer der andere ist. Hier entdeckt man, was den andern bewegt. Wer zusammen ist, der wird auch mit der Zeit vertraut. &lt;br /&gt;Von Jesus wird berichtet, dass er immer wieder mit Menschen zusammen war und mit ihnen aß. Er feierte Barbecue mit 5000 Burschen und deren Anhang. Er aß mit wohlhabenden Außenseitern und mit Freunden. Er ge-währt Tischgemeinschaft. Er möchte uns stärken und ermutigen. Er möch-te uns sättigen und erfüllen. „Sie brachen das Brot hier und dort in den Häusern und hielten die Mahlzeiten mit Freude!“ Grillfeste sind in! Mitar-beiteressen! Jeden Sonntag gibt’s hier lecker Kuchen und Keks und am Abendmahlssonntag ein geniales Mittagessen. &lt;br /&gt;Wir bringen Menschen wohl kaum in unsere Bibelstunde. Aber es könnte gelingen, dass wir sie an unseren Tisch holen! Gemeinschaft entsteht um den Tisch. Hier bekommt man Gutes zu essen. Hier wird Hunger nach Le-ben und Anerkennung gestillt.&lt;br /&gt;Wir haben ja heute eine Hochkonjunktur des Kochens. Promidinners ste-hen hoch im Kurs und Fernsehköche zeigen ständig neue Finessen. Essen muss zum Event werden. Tim Mälzer, Ralf Zacherl, Johann Lafer, Jamie Oliver, Sarah Wiener, Horst Lichter – und wie sie alle heißen. Man kann sich für ein Essen auch so viel Arbeit machen, dass man anschließend ka-putt umfällt und eine längere Regenerationsphase benötigt. &lt;br /&gt;Ach -  apropos essen: Warum können Adam und Eva keine Chinesen ge-wesen sein? Na, weil sie sonst nicht die Frucht gegessen hätten, sondern die Schlage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann Essen einfach und herzlich gestalten. Man braucht nicht viel – nur ein offenes Herz! Oder noch besser: ein erfülltes Herz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Wort markiert also den Beginn von Willow-Creek. Bill Hybels mach-te an diesem Wort von Apostelgeschichte 2, 41ff. seine Entdeckung und fasste das Erkannte in dem Satz zusammen: „Die Ortsgemeinde ist die Hoffnung für die Welt.“ Jesus sagt: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!“ Darin liegt die Relevanz der Gemeinde. &lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-7935382707607009495?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/7935382707607009495/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=7935382707607009495' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/7935382707607009495'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/7935382707607009495'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/08/18072010-wie-gemeinde-ihre-relevanz.html' title='18.07.2010  Wie Gemeinde ihre Relevanz (zurück-)gewinnt'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-6204332212549193721</id><published>2010-08-31T21:12:00.000+02:00</published><updated>2010-08-31T21:12:17.679+02:00</updated><title type='text'>25.04.2010 Das Geheimnis echter Gemeinschaft</title><content type='html'>1. Johannes 5, 1-4  &lt;br /&gt;Gottesdienst am 25. April 2010 Lobetal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist. 2 Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. 3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. 4 Denn alles, was von Gott geboren ist, ü-berwindet die Welt; und der Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist der Sonntag „Jubilate“. Doch es gibt Spieltage, nach denen ist das Jubeln ausgeschlossen. Es müsste heute schon ein Schwabe predigen, Torsten zum Beispiel, um jubelnde Klänge ertönen zu lassen. Aber nun predigt ein Franke hier. Die haben nach einem „schwarz-gelben“ Besuch auch keinen Grund zum singen. Noch schlimmer haben es momentan nur die Griechen. Bei denen ist es nur schwarz – über etwas gelb würden die sich freuen. Um den drohenden Bankrott zu entgehen, benötigen sie kurz-fristig 45 Milliarden Euro – 30 Milliarden von Europa – fast 7 Milliarden von Deutschland. &lt;br /&gt;Wie ist das mit dem Grund zum Jubeln bei uns? Wie sieht es aus mit unseren Siegen? Mir geht es angesichts meiner Gegner so, wie der Ein-tracht Waltrop im Kreisliga B-Ost Spiel gegen TuS Haltern II. Der Trainer von Waltrop bat in der 66. Minute den Schiedsrichter: „Bitte brechen sie das Spiel ab. Der Gegner ist zu überlegen“. Gerade war das 0:13 gefallen und dem Trainer kamen die Tränen. Hoffnungslos überfordert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Befindet man sich als Christen heute nicht eher in der Defensive. Glaube hat zur Zeit keine gute Presse. Überall wird mobil gemacht gegen Kirche und ihre Repräsentanten. Margot Käsmann wurde aus ihrem Amt beblitzt und Bischof Walter Mixa hat sich selbst hinausgewatscht. Die Ge-sellschaft bläst zum Angriff auf die „weißen Westen“ der Christen. Wie ist das überhaupt mit den „weißen Westen“? Haben Christen überhaupt so etwas? Oder zeichnet sie etwas ganz anderes aus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was macht einen Christen zum Christen? Unser Wort sagt: Eine Geburt. Der Glaube an Jesus Christus ist ein Indiz, dass man Christ ist, dass man Kind Gottes ist, neu geboren ist und mit Gott Gemeinschaft hat. Christ wird man durch eine Geburt und einen Christen zeichnet ei-ne starke Gemeinschaft aus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Gemeinschaft durch neue Geburt&lt;br /&gt;Warum ist Gemeinschaft mit Gott so wichtig? Weil Gott das Leben ist. Gott ist die Liebe. Gott ist alles, wonach sich der Mensch sehnt. Gott hat seine Menschen nie aufgegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sagt die Bibel nicht, dass der Mensch durch seine Sehnsucht die Ge-meinschaft mit Gott sucht und zum Glauben an Jesus kommt. Man wird nicht Christ durch Glück, oder durch die richtigen Eltern, auch nicht durch eigene Anstrengungen oder durch Bildung. &lt;br /&gt;Christ wird man auf Grund einer Geburt. Kinder sind bei ihrer Geburt nicht beteiligt. Sie sind ganz und gar passiv – sie sind Ergebnis einer Lie-besentscheidung. Man wird nicht aus Versehen geboren – Gott sehnt sich nach seinen Menschen. Gott sucht seine Menschen durch Jesus. Gott sucht seine Menschen durch die Gemeinde Jesu. &lt;br /&gt;Überall, wo diese Gemeinde etwas von der Liebe Gottes in diesen Jesus Christus bezeugt – bezeugt heißt: das habe ich erfahren – kann sich so eine neue Geburt ereignen. Plötzlich hat man einen Gott, der einen liebt.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die frohe Botschaft von einem Gott, der mich liebt ist immer ge-paart mit dem Anspruch: gib mir dein Herz! Stell dich nun auch in ein Leben, das durch meine Gegenwart und meinen Willen geprägt wird. &lt;br /&gt;Evangelium = Herrschaftswechsel! &lt;br /&gt;Ich bestimme nicht mehr über mein Leben, weil ich die Überzeugung ha-be: Gott kennt mich viel besser und er will mein Leben entfalten, meine Gaben nützen, mein Herz schützen und meinem Leben Sinn verleihen. Mein „Bestimmer“ ist dieser Jesus!&lt;br /&gt;Christ wird man nicht auf Grund von weißen Westen. Christ wird man nicht durch ein Leben, mit dem man sich empfiehlt. Christ wird man durch Geburt – durch den Willen Gottes. Wer Christ ist, der bekennt Jesus Christus. Christus heißt Messias – Gott, der anwesend ist, der mich befreit hat zu einem leben in guter Gemeinschaft und der nun mein Leben prägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So – und wie wirkt sich das dann aus? Wenn so ein „Wiedergeborener“ nun den Leuten begegnet, die ihn gestern getroffen haben, vor der Wie-dergeburt – was merken die? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Geprägt durch die Eltern – durch einen liebenden Vater im Himmel&lt;br /&gt;- Geprägt durch das Wesen und Erbe – durch den Heiligen Geist&lt;br /&gt;- Freude in Gemeinschaft – durch Brüder und Schwestern dieses Got-tes&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht „weiße Westen“ und Heiligenschein prägen Christen, sondern eine neue Lebenskompetenz. Eine neue Lebenskraft: die Liebe Gottes. &lt;br /&gt;Die Liebe Gottes ist kein Gefühl – Liebe ist eine Kraft, Liebe handelt. Liebe wirkt. Liebe heilt. Liebe stärkt. Liebe korrigiert. Liebe ermutigt. Liebe er-mahnt. Liebe erfreut. Was auch immer – Liebe ist eine treibende Kraft, dass sich der andere Mensch in der Richtung entfaltet, wie er von Gott ge-dacht und geschaffen wurde. &lt;br /&gt;Christen leben in der Liebe, die Gott ihnen immer wieder neu schenkt. Christen leben miteinander, helfen einander, korrigieren einander – sie leben „Gemeinschaft“. Christen werden aus dieser Gemeinschaft immer wieder in die Welt gesandt, um diese Liebe weiterzugeben. Wie „Schaft mitten unter Wölfe“, so sendet Jesus seine Leute. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Wie bewährt sich nun diese neue Gemeinschaft in dieser Welt? &lt;br /&gt;Die Gemeinschaft der Christen ist in dieser Welt umkämpft. In dieser Welt gibt es Mächte und Kräfte, die zerstören, die verführen, die anklagen und überführen, die stolz machen, die krank machen – Mächte, die alles dran-setzen, dass wir von diesem Jesus Christus isoliert werden. Diese Mächte wollen Gemeinschaft zerstören.&lt;br /&gt;Wie also behaupten wir uns gegen diese Mächte? Unser Wort sagt: siegreich! Aber dieses Wort macht sofort deutlich, dass nicht wir über diese Mächte siegen – diese Mächte sind besiegt in diesem Jesus Christus. Er hat die Mächte entkleidet – er hat ihnen das Herr-schaftsgewand ausgezogen. An seiner Liebe sind alle Mächte zerbrochen. Sie haben gegen diese Liebe den kürzeren gezogen. Sie haben sich an der Liebe Gottes die Zähne ausgebissen. Sogar der Tot hat sich an der Liebe Gottes tödlich verschluckt. Wir siegen, indem wir ihn durch uns siegen las-sen! Wir geben ihm Raum in unserem Leben – immer mehr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Strategien dieser Welt:&lt;br /&gt;1. Sie zerrt uns immer wieder in das Waffenarsenal unserer Persönlich-keit: der hat dich verletzt – zahl es ihm heim und wehr dich – willst du dir das gefallen lassen! Ja – Vater vergib ihnen!&lt;br /&gt;2. Sie zerrt uns immer wieder vor den Spiegel: sieh dich an! Was willst du sein? Christ? Du bist ein Looser! Nein, ich bin Gottes Kind!&lt;br /&gt;3. Sie zerrt uns immer wieder auf den Olymp: siehst du all diese Dinge – ich will dir alles geben, wenn du mich anbetest. Jesus: Du sollst Gott allein anbeten! Ihm verdanken wir alles. Er ist zu ehren. Bei-spiel: Sabine Ball, die in Dresden eine erstaunliche Arbeit für Kinder und Jugendliche aufgebaut hat, sollte des Bundesverdienstkreuz empfangen. Sie lehnte es ab mit den Worten: „Was soll ich damit; es ist nicht mein Verdienst, sondern Gottes Gnade.“&lt;br /&gt;4. Sie zerrt uns immer wieder weg von Gott zu den Angeboten für un-sere Sehnsüchte: du kannst dich hier bedienen und dir sofort wohl tun – ich habe jetzt Mangel – ja; aber ich weiß, dass Gott mir gibt was ich benötige und ich habe im Moment wichtiges zu tun.&lt;br /&gt;5. Sie zerrt uns immer wieder ins Tribunal über den Bruder: kommst du nicht auch zu dem Ergebnis, dass der unter aller Kanone ist… - ich habe keinen Grund, Steine zu werfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Leben als Christ ist spannend. Wir leben in Spannungen. Die Welt, die gegen Gott rebelliert ist nicht nur außerhalb von uns – sie ist auch in uns. So sind wir wie neugeborene Kinder ganz von unseren himmlischen Vater geliebt und ganz herausgefordert, uns in dieser Welt als seine Kinder zu bewähren. Wir sollen unser Leben steuern und bewusst gestalten. Herz ist das wesentliche Organ der Lebensfüh-rung = Wille, Verstand, Geist. Wir sollen es aus der Liebe Gottes gestalten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gehört wesensartig zum Christsein, dass man sich dem Menschen hel-fend und stärkend zuwendet, dass man sich engagiert. Man könnte als Christ ja auch sagen: Ich muss nun mehr und mehr von der Liebe Gottes durchdrungen werden und ich muss versuchen, in die Sphäre des Voll-kommenen zu gelangen.&lt;br /&gt;Aber die Liebe Gottes lässt sich nur auf dem Übungsplatz des All-tags handhaben – hier hilft sie mir und hier prägt sie mich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir werden immer in der Spannung stehen, dass wir in unserer Persön-lichkeit noch viele „alte Lebensäußerungen“ zur Schau tragen und doch von Gott her als seine Kinder geliebt und gerettet sind und über uns das „Du bist mein geliebter Sohn!“ steht. Diese Spannung ertragen wir im Licht der Liebe Gottes. Wir können zu unserem Wesen stehen, an unserem Wesen leiden und unserem Wesen immer wieder auch den Kampf ansagen, indem wir uns liebend den Menschen zuwen-den. Wir können unserem Herz sagen, wenn es uns verklagt: Gott ist größer! Ja, ich habe keine „weiße Weste“ – aber „Jesus ist meine weiße Weste!“&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Wir feiern heute den Sonntag „Jubilate“. Wir haben allen Grund zu feiern, denn wir leben in der Liebe Gottes. Das Geheimnis echter Gemein-schaft ist die Liebe Gottes. Er wendet sich uns in seiner Liebe zu. Er schaut auf uns – nicht kritisch, sondern herzlich und liebevoll. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-6204332212549193721?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/6204332212549193721/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=6204332212549193721' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/6204332212549193721'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/6204332212549193721'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/08/25042010-das-geheimnis-echter.html' title='25.04.2010 Das Geheimnis echter Gemeinschaft'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-367567688738657056</id><published>2010-03-15T17:34:00.003+01:00</published><updated>2010-03-15T17:37:25.367+01:00</updated><title type='text'>07.03.2010   Gott will sich outen – durch dich!</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link style="font-family: verdana;" rel="File-List" href="file:///I:%5CDOKUME%7E1%5CMartin%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Verdana; 	panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:536871559 0 0 0 415 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Epheser 5, 1-8a&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;1 So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder 2 und lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;3 Von Unzucht aber und jeder Art Unreinheit oder Habsucht soll bei euch nicht einmal die Rede sein, wie es sich für die Heiligen gehört. 4 Auch schandbare und närrische oder lose Reden stehen euch nicht an, sondern vielmehr Danksagung. 5 Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger – das sind Götzendiener – ein Erbteil hat am Reich Christi und Gottes. 6 Lasst euch von niemanden verführen mit leeren Worten; denn um dieser Dinge Willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams. 7 Darum seid nicht ihre Mitgenossen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;8 Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Wir sind auf der Suche nach einem Nachfolger (einer Nachfolgerin) für Cordelia. Das sind schon ganz schön große Schuhe, die da nun bereit stehen und ausgefüllt werden wollen. Geeignete Nachfolger zu finden ist so einfach nicht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Momentan suchen ja einige einen Nachfolger. ZB der VfL Wolfsburg; er sucht einen Nachfolger für Armin Veeh. Gestern war eine Abordnung aus Bochum in Wolfsburg und hat 4:1 Gründe für den Interimstrainer Köstner ins Spiel gebracht. Mal sehen was wird. Die Verantwortlichen des VfL haben Interesse, jedes Spiel zu gewinnen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(34, 34, 34); letter-spacing: 0.1pt;font-size:78%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(34, 34, 34); letter-spacing: 0.1pt;font-size:78%;" &gt;Die Europäische Zentralbank (EZB) muss die Stelle des Präsidenten Ende nächstes Jahr neu besetzen. Ein begehrter Posten. Ein wichtiges Amt. Viele Länder möchten gerne ihren Kandidaten als Nachfolger präsentieren. Aber alle Beteiligten wissen zu gut, dass eine zu frühe Debatte ihrem Kandidaten nur schaden kann. Man plant verdeckt, sucht Verbündete. Man will sein Schäfchen ins Trockene bringen. Man hat großes Interesse, an zentralen Stellen mit Einfluss nehmen zu können. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Übrigens Schafe: ich las eine interessante Stellenausschreibung: 100 Schafe suchen einen Schäfer. Nein, nicht Lobetal – wir wären ja nur 46. Richtige Schafe haben eine Stelle ausgeschrieben. Es gibt wenig Geld, dafür aber 365 Tage Arbeit. Geworben wird aber damit, dass eine einmalige Erfahrung in Aussicht gestellt wird: &lt;span style="color:black;"&gt;„Es ist schon ein erhebendes Gefühl, einer Herde voraus zu gehen und sie auf die Weide zu treiben“. Wer also Interesse hat, mal zu erfahren, wie es ist, wenn man eine ganzen Herde vorsteht und vorgeht, der kann sich bewerben. &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Und nun sagt Gott: ich suche Nachfolger und Nachahmer. Bitte die Leute heute Morgen, sich dafür zur Verfügung zu stellen. Es ist wichtig. Gott sucht keinen Nachfolger für Paulus. Er sucht nicht einmal einen Nachfolger für Petrus. Er sucht einen Nachfolger für sich selbst. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Gott schickt Paulus, um das seiner Gemeinde sagen zu lassen: Ich suche Nachfolger, Imitatoren, Mimen – so das Wort, das Paulus in seinem Stellenprofil benutzt: mimneo – nachmachen, imitieren. Wir sollen so leben, dass die Menschen erkennen: Gott da!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;1. Gott will unser Leben prägen &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Die Welt tut so, als gäbe es Gott nicht, als wäre er tot. Aber wir sollen so leben, dass sie sehen: Gott ist da. Er ist anwesend, er ist da in unseren Familien, in unseren Ehen, in unserer Einsamkeit, in unserer Schule, an unserem Arbeitsplatz, in unseren Hoffnungen, in den Streitereien und in den Überlegungen, was wir in der kommenden Woche alles machen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Gott hat Sehnsucht danach, dass wir miteinander so leben, dass wir als Leute erkannt werden, die man mit ihm in Verbindung bringt. Die Bibel sagt, dass Gott barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte ist. In der Liebe des Herrn Jesus ist dieses Wesen Gottes zu uns gekommen. Diese Liebe soll uns also prägen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Es geht nicht darum, zu tun als ob Gott da wäre. Das wären Scheinheilige, die nur so tun, aber allem entbehren, was Gott auszeichnet. Sie reden und reden – aber es fließt den Menschen keine Kraft zu, es weckt keine Neugier, es schafft keinen Trost, es führt nicht zum Danken und Staunen. Gott nachmachen kann nur der, der sich von ihm überwinden lässt. Wer umkehrt und von Gott alles erwartet, wer sich von ihm füllen und segnen lässt, in dessen Leben ist Gott da. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Zwei Hinweise dazu, wie das gelingen kann, Gottes Beispiel zu folgen und in der Liebe des Herrn Jesus Christus zu leben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;2. Leben mit Gott heißt: ich staune über die Liebe Christi &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Um zu verstehen, was es mit dieser Liebe auf sich hat, muss man eintauchen in die Passion des Jesus Christus. „Er hat sich selbst als Gabe und Opfer gegeben, Gott zu einem lieblichen Geruch.“ Die Liebe Gottes sieht man am Kreuz. Das ist Liebe Gottes, die denen, die ihn festnageln und beseitigen wollen, von Herzen vergibt. Jesus liebt die, welche ihn annageln, bespucken, verletzen, verhöhnen und letztlich töten. Jesus hält die Liebe durch. Er bricht nicht ab und sagt: Schluss mit lustig! Jetzt könnt ihr aber was erleben! Jesus sagt: „Vater, vergib ihnen; sie wissen nicht, was sie tun!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Wir lieben die, die uns lieben. „Wie du mir, so ich dir“, sagt der Volksmund. Wir lieben die, von denen wir uns was erhoffen. Doch Jesus liebt anders: &lt;b style=""&gt;Wie Gott mir, so ich dir&lt;/b&gt;! Diese Liebe erträgt Verletzungen und gibt die Hoffnung nicht auf. Diese Liebe sucht das Verlorene auch wenn es sich noch so versteckt. Es ist eine Liebe, die Silva nicht aufgibt und Roland durchträgt, die um Thorsten ringt und Thomas auf dem Herzen hat, die Florence dient. Eine Liebe, die Schuld vergibt und Versöhnung eröffnet. Eine Liebe, die „alles erträgt, alles glaubt, alles erhofft und alles erduldet.“ (1. Korinther 13, 7)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Jetzt könnte man sagen: schön und gut; aber ist das nicht etwas sentimental und weltfremd. Eine Liebe, die alles zulässt. Eine Liebe, mit der man umspringen kann, wie man will? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Nein – die Liebe Gottes ist nicht eine sentimentale Haltung des milden Wohlwollens. Sie ist eine Kraft, die auf die Beine stellt. Sie ist eine Macht, die uns wach macht für unser Leben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;3. Christus rettet und in seiner Liebe&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Wenn Paulus davon spricht, dass die hingebende Liebe Jesu Gott ein lieblicher Geruch ist, dann deutet das auf den damaligen Opferritus hin. Vergebung kann nur in Verbindung mit Sühne geschehen. Denn wenn Schulden da sind, müssen die ja beglichen werden. Wenn ich einem Geld schulde, dann muss der offene Betrag ja erbracht und übergeben werden. Die Bibel sagt, dass Jesus für unsere Sünde gestorben ist. Er ist für all das aufgekommen, was wir gegen Gott und Menschen gelebt haben, was wir für uns genommen haben und wo wir Menschen ausgebeutet und verletzt haben, was wir gegen andere unternommen und sie aus dem Weg geräumt haben…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Jesus vergibt Schuld, indem er für uns bezahlt, leidet, blutet, wieder gut macht, die Folgen erträgt und die Konsequenzen auf sich nimmt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Alle Altlasten sind getilgt und alle Verletzungen sind geheilt, alle Verfehlungen sind gesühnt und alle ausstehenden Rechnungen bezahlt. Uns ist Barmherzigkeit begegnet. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;4. Christus überführt (überwindet) uns Menschen durch seine Liebe&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Wer nun der Liebe Gottes begegnet, der erkennt im Licht dieser Liebe die eigene Lieblosigkeit. Man erkennt, wie berechnend und kalkulierend wir sind mit unserer Güte. Wir entdecken in welcher Situation wir uns befinden. Wir nehmen die ganze Ausweglosigkeit wahr, in die wir uns hineingelebt haben. Wenn wir Jesus in seiner Liebe begegnen, dann sind wir an dem Punkt, an dem wir uns keine Illusionen mehr über uns selbst machen. Hier sehen wir die schonungslose Wahrheit über uns. Wir wollten das Beste für andere, wenn es das Beste für uns ist. Wir wollten selbst geliebt werden. Wir wollten uns sonnen in der Nähe des andern. Wir wollten seine Zuwendung. Wir erkennen: wir sind ganz bei uns! Wir sind mit uns beschäftigt. Unsere eigene Unersättlichkeit treibt uns um. Im Verborgenen schmieden wir unsere Pläne, wie wir möglichst unauffällig auf unsere Kosten kommen. Paulus nennt das: „Leben in der Finsternis!“ Finsternis ist dort, wo Gott abwesend ist – man sucht an ihm vorbei, was das eigene Leben erfüllen soll!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;5. Durch Gottes Barmherzigkeit gewinnen wir unsere Würde&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Wo Menschen Jesus Christus begegnet sind, haben sie immer erkannt, in welcher ausweglosen Lage sie sich befinden. Aber dieser Jesus bringt ihnen gleichzeitig das barmherzige Handeln Gottes. In seiner Zuwendung erkennen wir unsere Wertschätzung und Kostbarkeit. Gott gibt alles, damit wir endlich zu ihm kommen und als seine Kinder zu leben beginnen. Kinder leben ganz von dem, was die Eltern ihnen geben. Gott will uns erfüllen. Die Wärme der Liebe Gottes umhüllt uns nun – und so sollen wir Gott in den Alltag bringen: seine Liebe sollen wir in unseren Alltag nehmen. Wir sollen mit ihr üben! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Übrigens: wer in der Liebe Gottes lebt, lässt sich nicht durch andere unter Druck setzen. Nicht alles, was die Leute von einem möchten, ist auch sinnvoll und gut. Erfüllt man jemanden jeden Wunsch, dann verwöhnt man ihn – und verwöhnte Menschen sind lebensunfähig. Wichtig ist, dass wir sehen, was der andere benötigt – nicht was er vordergründig „will“. Jesus hat nicht jeder Bitte entsprochen: Die Griechen warten noch heute auf eine Audienz (Johannes 12) und die Schriftgelehrten und Pharisäer bekamen kein anderes Zeichen zu sehen, als das „Zeichen des Jona“! Wer in der Liebe Gottes lebt bleibt freies Kind dieses liebenden Vaters.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;6. Konsequenzen für unseren Alltag&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Nun können wir wieder mit Gott leben und alles, was er gegeben hat, aus seiner Hand nehmen. Weil Gott uns begleitet und uns erfüllt, verändert sich unser Leben Grundsätzlich. Wir werden nicht mehr bestimmt und beherrscht von Mangel – wir werden geprägt durch Gottes Gaben. Deshalb gestalten wir unser Leben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Wir überlassen es nicht mehr dem Zufall, wie wir in den Tag hineingehen – wir erlauben Gott, uns zu erfüllen, uns zu prägen, mit uns zu reden. Deshalb starten wir in den Tag, indem wir ihn anbeten, auf sein Wort hören und ihn danken.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Weil das so ist, passt „Habsucht“ nicht mehr zu uns – Habsucht ist ja ein Zeichen dafür, dass man unerfüllt und ohne Frieden lebt und beherrscht wird von Gier und Geiz.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Wer sich Gott entgegenstreckt, der wird erwärmt von seiner Ausstrahlung und erfüllt von seiner Lebendigkeit. Er wird angesteckt durch seine Zuversicht und geprägt von seiner Liebe. Gottes gute Gaben leuchten bekommen nun wieder ihren Sinn und wirken sich wohltuend auf unser Leben aus und auf das der anderen. Gottes Gaben ehren Gott! Aber dort, wo man ihm seine Gaben aus der Hand reißt, wo man die Gaben nicht in seiner Liebe gebraucht, dort verletzt man dadurch Menschen und pervertiert die Gaben. Paulus macht das an der Sexualität klar. Sexualität wird zu etwas, das einen befriedigen muss. Man benützt sie wie eine Ware, die zu kaufen und zu erwerben ist. Dabei zerstört man aber die Würde des andern. Man sieht ihn unter dem Blickwinkel: Was hab ich von ihm? Man braucht Sexualität, bis man davon nicht mehr erfüllt ist – dann sucht man neu. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Gottes gute Gaben gewinnen zerstörerische Macht, wenn man sie von ihrem Geber trennt. Viele Menschen werden heute beherrscht von Pornographie. Sie können sich den Bildern nicht mehr entziehen und ihre Seele will ständig und unersättlich neues „Material“. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Doch Gott schenkt uns Sexualität dazu, den andern zu erfüllen und zu erfreuen. Und weil sich der andere mir schenkt, deshalb ist er auch zu schützen und zu achten. Sexualität ist nicht ein Teil des Menschen – es ist sein innerstes Wesen. Wir dürfen es als „Freudenfest“ erleben, wenn wir mit unserem Ehepartner zusammen sind. Und wir können uns in Geduld üben, bis der andere dazu bereit ist, sich uns zu schenken. Geduld ist ein wesentliche Fähigkeit, die wir benötigen. Und das wissen wir doch: ein Fest verliert seinen Charakter, wenn es zum täglichen Ritus verkommt. Wir dürfen in der Lieben den andern fördern und stärken. Das ist ein lohnendes Leben! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Leider ist in vielen Beziehungen die Sexualität ein Instrument der Macht geworden. Wir dürfen diese Gabe neu aus Gottes Hand nehmen und neu lernen, mit ihr bewusst umzugehen. Deshalb ist es wichtig, dass wir wachsam sind gegenüber der Flut von Bildern, die wir durch die Medien aufnehmen. Man muss sich nicht alles ansehen – man darf sich auch nicht alles antun!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Gott will sich outen – durch uns. Er möchte, dass wir uns als erfüllte und geliebte Menschen anderen zuwenden. Menschen benötigen echtes Interessen und herzliche Zuwendung. Menschen benötigen Unterstützung und Korrektur. Menschen sollen wieder Hoffnung gewinnen – denn Gott ist ja da!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Amen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-367567688738657056?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/367567688738657056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=367567688738657056' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/367567688738657056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/367567688738657056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/03/07032010-gott-will-sich-outen-durch.html' title='07.03.2010   Gott will sich outen – durch dich!'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-8396233530791147793</id><published>2010-01-01T16:27:00.003+01:00</published><updated>2010-01-01T16:32:06.537+01:00</updated><title type='text'>25.12.2009   Das Richtige schenken</title><content type='html'>Liedpredigt zu „Ich steh an deiner Krippe hier“&lt;br /&gt;Weihnachten 2009 in Lobetal (1. Feiertag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Predigt zu einigen Strophen aus dem Lied: „Ich steh an seiner Krippen hier…“ und zu dem &lt;a href="http://www.uni-leipzig.de/ru/bilder/kindjes/b1-17.jpg"&gt;Bild von Rembrandt „Anbetung der Hirten“ (Alte Pinakothek München) &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ich steh an deiner Krippen hier, o Jesu, du mein Leben;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ich komme bring und gebe dir, was du mir hast gegeben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Herz, Seel und Mund nimm alles hin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;und lass dir´s wohl gefallen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stehen ist angebracht – meint Paul Gerhardt. Das, was an Weihnachten geschehen ist, lässt sich nicht im Vorübergehen verstehen, erfassen und begreifen. “Stehen“ und  „staunen“ kommen aus dem selben Wortstamm. Stehen ist angemessen. „Stehen“ ist eine konzentrierte Haltung. Und das „Stehen“ bringt auch unsere Ehrerbietung zum Ausdruck. Man steht auf, wenn man jemand begrüßt. Man erhebt sich, in einem ergreifenden Mo-ment. Man erhebt sich im Gottesdienst zum Gebet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stehen ist angebracht – sagt Paul Gerhardt.&lt;br /&gt;In diesem Lied geht es um das Geheimnis dieses Jesus Christus: In die-sem Jesus liegt mein Leben – sagt Paul Gerhardt.&lt;br /&gt;Rembrandt bringt das in seinem Bild „Anbetung“ darin zum Ausdruck, dass sich der eine Bursche – in unserem Bildausschnitt in der Bildmitte – mit seiner Faust an die Brust schlägt. Er wird scheinbar „ergriffen“ von dem Kind, das er da sieht. Er kommt – wie auch Paul Gerhardt – nicht un-vorbereitet. Er hat die Engelbotschaft im Gedächtnis: „Euch ist heute der Heiland geboren…“ Heiland bedeutet Retter! Hier liegt der, der dich retten wird! Und da kann der Bursche sich nur an die Brust schlagen, was soviel bedeutet: „Ach, Retter, erbarme dich über mich – sei mir gnädig!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn was da in der Krippe liegt, ist von immens großer Bedeutung. Dieses Jesuskind ist „mein Leben“. In ihm ist das Leben er schienen, so schreibt auch Johannes in seinem 1. Brief. Und dieses Leben ist zu „meinem“ Le-ben geworden. Mein Leben liegt also nicht in mir – als ein großer Schatz an Zeit, Gaben, Kraft usw., sondern mein Leben liegt in Jesus.&lt;br /&gt;Weil das so ist, kann ich „mein“ Leben nun verschenken. Das ist das an-gemessene Weihnachtsgeschenk: Ich schenke mich diesem Jesus! Dieses Bekenntnis ist Gerhardt so wichtig, dass er dieses Lied in „Ich-Form“ schreibt und nicht, wie seit der Reformation üblich, in der „Wir-Form“. Hier schreibt nicht jemand über einen Sachverhalt – hier beschreibt jemand den Stand dieser Sache in seinem Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Weihnachten – welches Geschenk möchtest du dem Christus brin-gen. Erneuere dein Geschenk der Taufe und verschenke dich wieder – das ist die eine, angemessene Gabe für diesen Retter. Denn in ihm ist unser Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerhardts Weihnachtslied aus dem Jahr 1653 wurde im selben Jahr noch in das musikalische Andachtsbuch "Praxis Pietatis Melica" von Johann Crü-ger aufgenommen. Zusammen mit 64 neuen Liedern stellte es in der 5. Auflage dieses Büchleins den Reichtum des Schaffens von Paul Gerhardt dar, die er während seiner Zeit als Pfarrer in Mittenwalde geschaffen hat-te.&lt;br /&gt;Gesungen wurde das Lied „Ich steh an deiner Krippe hier“ aber kaum. Es wurde oft gelesen und auswendig gelernt, aber die Melodie war zu schwie-rig. Eine grundlegende Veränderung trat erst über 80 Jahre später ein. 1736 komponierte Johann Sebastian Bach die uns bekannte Melodie zu diesem Lied. Der Kommentar von Ludwig van Beethoven war treffend: „Meer müsste er heißen!“ Ja, so unermesslich weit und reich waren die Melodien, die aus Bauch hervorsprudelten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum Lied:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ich lag in tiefster Todesnacht, du warest meine Sonne,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;O Sonne, die das werte Licht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;des Glaubens in mir zugericht´,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;wie schön sind deine Strahlen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier geht es um Tot und Leben – um alles oder nichts. Das sieht man auch in Rembrandts Bild. In der Bildmitte steht das Kreuz – gezeichnet als tragendes Gebälk des Stalles. Am Fuß des Kreuzes ist Jesus. Es erhebt sich direkt hinter Josef.&lt;br /&gt;So ist es: in der Geburt bildet sich schon das Kreuz ab. Jesus kommt zu den Seinen – aber er findet keine Aufnahme. Kurze Zeit später wird der Befehl des Herodes ca. 200 Kleinkindern das Leben kosten. Jesus wird dann mit seinen Eltern auf der Flucht sein.&lt;br /&gt;Weihnachten ist ein ernstes Fest: Es geht darum, wie wir in unserer To-desnacht bestehen wollen – die Sache entscheidet sich hier. Nur hier gibt es ein Licht, das die Todesnacht erhellt und in der die Macht des Trostes liegt: Du bist geborgen!&lt;br /&gt;Rembrandt malt das Licht des Lebens. Die Lichtquelle ist nicht in der Lam-pe, die Josef in der Hand über das Kind hält – die Quelle des Lichtes ist in dem Jesuskind. In ihm geht die Sonne des Lebens auf! Und diese Sonne wirkt – sie wirkt Glauben!&lt;br /&gt;Paul Gerhardt bekennt: in mir ist das wertvolle Licht des Glaubens. Der Glaube ist die rechte Reflexion dieses Lichtes, das in Jesus zu uns ge-kommen ist. Wenn etwas in diese Welt hinein Leuchtkraft hat, dann sind es nicht wir – dann ist es Christus. Er leuchtet durch uns hindurch. Wer diesem Jesus vertraut, aus dessen Leben werden kleine und bescheidene Strahlen der Liebe so große Wirkkraft haben, dass sie die Herzen derer berührt und verändert, denen er sich zuwendet. Dieses Licht weckt Leben – die Macht der Kälte und des Frostes ist nicht das Letzte, das diese Welt und die Herzen der Menschen beherrscht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;O dass mein Sinn ein Abgrund wär&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;und meine Seel ein weites Meer,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;dass ich dich möchte fassen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Sehen gelingt in dieser Beziehung zum Kind in der Krippe nur in Ge-betshaltung. Sehen heißt Beten. Sehen ist verweilende Anbetung. Auf eine andere Weise erschließt sich das Geheimnis dieses Christus nicht.&lt;br /&gt;Hans-Peter Royer wurde von einem Mitarbeiter von Idea interviewt zum Thema „Warum werden in Europa so wenige Christen?“ Er antwortete: - Zitat aus Idea Nr. 21, 20. Mai 2009, S 18 „Wenn ein Wirt will, dass seine Gäste viel trinken, muss er die Pommes ordentlich salzen. Wir Christen sind das Salz der Erde. Und wenn wir intensiv mit Jesus leben, bekommen auch andere Menschen Durst nach ihm.“ Frage: wie lebt man mit Jesus? „Bist du verheiratet?“ fragt Royer – Ja! „Es ist wie in deiner Ehe,“ sagt Royer. „Das Wertvollste, was du deiner Frau schenken kannst, ist deine Zeit. Und das gilt auch für Gott. Du redest mit ihm, du hörst auf ihn, gehst spazieren mit ihm, trinkst Kaffee mit ihm – genau wie mit deiner Frau. Wenn wir Zeit mit Gott verbringen, ändert sich unser Leben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann es sein, dass Christsein heute so spurlos gelebt wird, weil die Chris-ten Gott keine Zeit mehr schenken – man speist ihn mit ein paar Minuten ab – den Rest braucht man für sich.&lt;br /&gt;Gott wieder Zeit schenken – das ist eine Seite dessen, dass ich ihm mein Leben geschenkt habe. Aber wir Menschen haben ja heute keine Zeit – mit anderen Worten: wir haben so viele Dinge, die wir haben möchten.&lt;br /&gt;Der Mensch bleibt heute nur kurz stehen. Man zappt sich durchs Leben. Da mal einen Blick hinwerfen. Dort mal kurz verweilen. Sie hier mal einen Überblick verschaffen. Die Frage ist: Zappen wir uns auch durch Weih-nachten – hüpfen wir durch die Feiertage oder schaffen wir uns Zeiten des Verweilens?&lt;br /&gt;Das ist die Schlüsselfrage unserer Zeit: Woran sehen wir uns eigentlich satt? (was wir essen, das wird neuen Appetit wecken…)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;dass ich dich möge für und für in, bei und an mir tragen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;So lass mich doch dein Kripplein sein;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;komm, komm und lege bei mir ein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;dich und all deine Freuden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Schluss bleibt die neuerliche Bitte: Darf mein Herz deine Krippe sein? Paul Gerhard lädt uns ein, Gott darum zu bitten. Bekenne dich zu diesem Jesus – lebe so, dass man erkennt: „Ah, der mag diesen Jesus!“&lt;br /&gt;1. Es ist ein Bekenntnis der eigenen Armut&lt;br /&gt;Wir bekennen damit, dass wir Nichts haben, was uns erfüllt – außer diesen Jesus Christus. Alles andere erfüllt nicht. Alles andere bleibt nicht!&lt;br /&gt;2. Es wird zu einem Bekenntnis des Reichtums&lt;br /&gt;Denn mit diesem Jesus legt Gott seine „Freuden“ seine guten Gaben mit in mein Leben. Wer Gottes „Freuden“ in seinem Leben aufnimmt, der wird andere Menschen erfreuen und bereichern.&lt;br /&gt;3. Dieses Bekenntnis hat Auswirkungen auf die persönliche Tragkraft&lt;br /&gt;Wer Jesus bei sich trägt, wird tragfähig. Er kann schwere Erlebnisse er-tragen, weil er selber getragen wird. Er kann die Nöte anderer mittra-gen.&lt;br /&gt;4. Diese Bekenntnis hat Auswirkungen auf das Lebens&lt;br /&gt;Wer diesen Jesus in sich trägt, dessen Herz wird immer wieder neu er-füllt werden von Glaube, Hoffnung und Liebe. Diese heilsamen Gaben prägen ein frohes und getrostes Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-8396233530791147793?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/8396233530791147793/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=8396233530791147793' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/8396233530791147793'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/8396233530791147793'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/01/25122009-das-richtige-schenken.html' title='25.12.2009   Das Richtige schenken'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-6708364347060006657</id><published>2010-01-01T16:26:00.002+01:00</published><updated>2010-01-01T16:27:21.311+01:00</updated><title type='text'>24.12.2009   Gesegnet in seinem Licht</title><content type='html'>Weihnachtsgottesdienst 2009 in Lobetal (24. Dez. 2009) &lt;br /&gt;Johannes 1, 4-5 und 11-12&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat´s nicht er-griffen. &lt;br /&gt;11 Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf; 12 wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anspiel: Weihnachtsmanagement&lt;br /&gt;Dieser Mensch ist damit beschäftigt, das Beste aus den Feiertagen für sich herauszuholen. Er will Geschäfte machen und dabei gut abschneiden. &lt;br /&gt;Gott hingegen ist damit beschäftigt, an Weihnachten das Beste für seine Menschen herauszuholen. Gott will beschenken!&lt;br /&gt;Unser Weihnachtsmanager ist ein kreativer Kopf – er denkt nach, was die Leute an Weihnachten brauchen könnten und womit er mit ihnen ins „Ge-schäft“ kommen kann. Dabei ist er schon auf einer wesentlichen Spur: er versucht, den Leuten mit Weihnachten auch noch etwas Praktisches zu-kommen zu lassen. So ein „Weihnachtsmann Typ H“ ist schon nicht schlecht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott hat sich auch entschlossen, uns etwas Praktisches zukommen zu las-sen. Er wollte, dass es wieder „hell“ wird, im Leben seiner Menschen. An Weihnachten ist es also hell geworden auf unserer Erde. Gott hat das „Licht“ angemacht – das ist Weihnachten. Gott hat uns Jesus geschenkt – er ist das Licht Gottes auf dieser Welt.&lt;br /&gt;Wenn wir heute Kerzen anzünden und viele Lichter anmachen, dann nicht deshalb, dass es etwas wärmer oder gemütlicher wird. Kerzen und Lichter sollen vielmehr Zeichen für diesen Jesus sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bedeutet das nun, dass Jesus das Licht Gottes zu uns Menschen bringt? Sehen wir in seinem Licht etwas, das wir sonst nicht sehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. sehen, dass ich wertvoll bin. &lt;br /&gt;Was darf ein Geschenk kosten, das dem andern zeigt: Du bist mir wert-voll?! &lt;br /&gt;Das amerikanische Magazin Robb Report ist für seine exklusive Liste mit den teuersten Weihnachtsgeschenken der Welt bekannt. Auch in diesem Jahre haben sich die Redakteure wieder Gedanken darüber gemacht, wie man möglichst viel Geld zum Weihnachtsfest los-werden kann. Einige davon sind jedoch einfach unerschwinglich: Das exklusivste Geschenk beinhaltet beispielsweise eine Yacht und einen Privat-Jet und kostet den Schenkenden min-destens 500 Millionen US-Dollar. Ein wenig realistischer ist da schon das Monaco Grand Prix Paket im Wert von 1,5 Millionen US-Dollar. Darin enthalten ist ein VIP-Auftritt im Rahmen des Monaco F1 Grand Prix 2010 im Mai nächsten Jahres, eine Reise im Privat-Jet von Nord-amerika nach Nizza, ein Helikopterflug nach Monte Carlo mit einer Party für vier Personen und fünf Nächte im Monte Carlo Bay Hotel &amp; Resort. &lt;br /&gt;Reiche Leute geben für diese Dinge einen Teil ihres Vermögens aus. &lt;br /&gt;Aber Gott gibt nicht einen Teil seines Vermögens – Gott schenkt uns an Weihnachten alles, was er hat. An Weihnachten wurde der Himmel arm und die Erde reich – alles, was Gott hatte, schickte er zu uns. Deshalb sind auch so viele Engel da – im Himmel war es richtig trist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sollen wir wissen: wir sind Gott unendlich wertvoll! Weil wir wertvolle Menschen sind, ist es Gott nicht egal, was aus uns wird. Deshalb setzt Gott alles daran, dass wir das auch wissen. Es gibt nämlich so viele Leute, die nicht wissen, dass sie ein richtiger „Schatz“ sind. Seit Weihnachten wissen wir es wieder. Seit Weihnachten darf ich wissen: wenn irgendwas in meinem Leben daneben gegangen ist, ich eine Schulaufgabe verhaue, ein Spielzeug kaputt mache, den Braten anbrennen lasse, den Geburtstag meiner Frau vergesse oder nie die neuesten Sachen bekomme: ich bin dennoch von Gott geliebt. Bei Gottes Casting stehen wir alle auf dem Po-dest! &lt;br /&gt;Was haben wir davon, dass wir wissen: ich bin ein wertvoller Mensch? Das ist eine gute Nachricht. Ich muss mich nicht erst wertvoll machen. Meinen Wert legen auch nicht andere fest! Dass ich genial bin, muss man nicht mehr an den Zeugnissen ablesen – das sieht man, wenn man mir in die Augen schaut! Ja – deine Augen gibt es nur einmal! Du bist einmalig. Viele Menschen meinen nun, sie sind nichts mehr wert. Keiner braucht sie. Beim Fußballspiel will mich keiner in seiner Mannschaft haben. Manche denken: ich habe keine Arbeit – ich bin zu nichts zu gebrauchen! Andere sind alt und schwach geworden – sie fühlen sich als Last, aber nicht als Schatz!&lt;br /&gt;Es ist Weihnachten: schau, Gott gibt alles was er hat für dich! So wertvoll bist du ihm!&lt;br /&gt;Jeder einzelne Mensch ist Gott so wichtig, dass er auch heute seinen Leu-ten und seiner Kirche Befehl gibt: sucht jeden Menschen und zeigt ihm, dass er mir sehr viel bedeutet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. wissen, dass Gott liebt&lt;br /&gt;Das Zweite: Gott will, dass wir wissen, wer er ist. Mit „Gott“ benennt man auf dieser Welt vieles. Da gibt’s einen Fußballgott und einen Flankengott, da gibt es einen Naturgott und einen, mit dem man leben kann wie Gott in Frankreich. Es gibt einen Kochgott, einen Modegott, einen Literaturgott – eben einen für jede Religion. Jeder glaubt an etwas – und wenn es auch „Nichts“ ist. Wenn wir mit Menschen über Gott reden, dann müssen wir immer genau hinhören um zu erfahren, welchen Gott sie meinen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott will sich zeigen. Er will aus dem Dunkel ins Licht kommen und ein-deutig werden – die Bibel nennt das „ sich offenbaren“. Gott offenbart sich uns in Jesus. Er schenkt uns Erkennungszeichen. An diesem Jesus sollen wir eindeutig wahrnehmen, wie er ist: er ist ein Gott der liebt!  &lt;br /&gt;Weihnachten heißt: Gott wird Mensch und zeigt, wie er ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb ist Weihnachten das Fest der Liebe, weil die Liebe Gottes gefeiert wird. In Jesus sehen wir, dass Gott eine unerschöpfliche Quelle der Liebe ist. Wir Menschen können ja auch lieben – aber das bisschen Liebe, das in unserem Herzen ist, das ist leider so schnell aufgebraucht. Manchmal reicht es für die Nachbarn schon nicht mehr. Manchmal ist hat man den Freund zu Beginn eines Spiels noch gerne. Aber schon kurze Zeit später will man nicht mehr mit ihm spielen. Die Liebe ist in unserem Leben so schnell aufgebraucht.&lt;br /&gt;Seit Weihnachten kennen wir eine Adresse, wo wir nachtanken können. Gott kann uns von seiner Liebe immer was abgeben – dabei wird seine Liebe nie weniger!&lt;br /&gt;Nun könnten wir fragen: Was hab ich von seiner Liebe? So ist Kirche: ich habe keine Arbeit und die reden von der Liebe Gottes. Ich habe keinen, der mich liebt – ich bin alleine, und nette Worte ändern auch nichts daran. Ich komme in der Schule nicht weiter und packe einfach Mathe nicht – die 6 Jahre Schule von der 1. bis zur 10. Klasse kann ich mir gleich sparen. Was hilft da die Liebe Gottes?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bibel zeigt uns: die Liebe Gottes ist kein Baby geblieben – seine Liebe ist erwachsen geworden – ein Mann! In Jesus ist die Liebe Gottes den Menschen begegnet: Jesus hat sich den Menschen zugewendet und ihnen geholfen. Er hat sie gesundgemacht. Er hat Menschen angenommen, die andere abgelehnt oder ausgeschlossen haben. Er hat Menschen Schuld vergeben und eine neue Chance im Leben eingeräumt. Er hat mut ge-macht, gestärkt, manchmal auch gemahnt. &lt;br /&gt;Die Liebe Gottes ist eine Kraft, die mich für mein Leben stark macht, die mich auf die Beine stellt. Die Liebe Gottes ist kein Wunschroboter, der mir alles bringt wonach ich mich sehne. Die Liebe Gottes ist die Kraft, die mich wieder aufrichtet und mich stärkt, die mir zeigt: Gott ist an deiner Seite und geht mit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. erfahren, dass Gott mich begleitet&lt;br /&gt;Seit Weihnachten machen Menschen die Erfahrung, dass sie nicht alleine sind. Damals waren Hirten auf dem Feld. Es war mitten in der Nacht und sie passten auf Schafe auf. Nachts muss man besonders aufpassen, denn in der Dunkelheit kommen wilde Tiere und finstere Gesellen. Deshalb ist es einem nachts manchmal etwas bange. &lt;br /&gt;Und plötzlich: es wird taghell! Die Hirten sehen auf einmal Engel. Plötzlich offenbart sich ihnen, was sie vorher nicht wahrnehmen konnten. Gott ist nicht irgendwo über den Wolken. Gott ist direkt vor mir. Oh – und da be-kommen sie noch mehr Angst. Aber Gott lässt sagen: „Fürchtet euch nicht! Für euch und alle Welt gibt es Grund zur Freude. Die Liebe Gottes ist Mensch geworden und wohnt nun bei euch.“ Die Hirten erkennen plötz-lich: Gott ist mitten in ihrem Alltag, mitten in ihrer Nacht, sogar bei ihrem Job ist er da und er nimmt ihnen die Angst. Gott hat für sie seinen Sohn Jesus ins Leben geschickt, damit es hell wird bei ihnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott will dich begleiten. Du darfst Erfahrungen mit ihm machen. Er will dich stärken und fördern. Er will, dass durch dein Leben seine Liebe ande-re Menschen berührt und ermutigt. Er will, dass du in deinem Leben im-mer wieder solche Hoffnungszeichen der Liebe setzt. &lt;br /&gt;Der WDR hat mit den Tafeln in NRW eine Aktion durchgeführt. Er hat auf-gerufen, bedürftigen Menschen ein Zeichen der Liebe zu schenken in ei-nem Päckchen – über 70.000 Pakete sind zusammengekommen, die heute verschenkt werden. Genial! Verschenkte Liebe macht Menschen Mut! Es sind Hoffnungszeichen. Sie machen sichtbar: Du lebst nicht allein! Du bist nicht verlassen. Gott ist an deiner Seite. Er schickt auch immer wieder seine Leute. In den Nöten des Lebens bist du nicht allein. Um die Noten des Lebens musst du nicht alleine kämpfen – lass dir helfen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir brauchen nicht alleine zu leben. Gott hat es bei uns durch Jesus hell werden lassen. Und dieser Jesus begleitet uns. Wir sind durch ihn geseg-net. Gott segnet seine Menschen!&lt;br /&gt;Das ist Weihnachten: Menschen empfangen den Segen Gottes!&lt;br /&gt;Der Weihnachstmanager sollte einen Schnellkurs im Segnen machen.&lt;br /&gt;Wer darf segnen? Jeder, der gesegnet ist!&lt;br /&gt;Wie geht segnen? Kreuz über jemanden schlagen und ihm Gottes Liebe zusagen!&lt;br /&gt;Kreuz – das bedeutet, dass Gott seine Liebe durchgehalten hat. Jesus hat am Kreuz nicht gesagt: jetzt ist Schluss mit Lustig! Jetzt schlage ich zu-rück. Jesus hat sich bei seinem Vater geborgen gewusst – deshalb bat er: Vater, vergib ihnen. Sie wissen nicht was sie tun. Jesus hält die Liebe durch – deshalb steht sie auch dir offen. Die Liebe Gottes ist eine Kraft, die dich für dein Leben stärken möchte. &lt;br /&gt;Im Licht dieser Liebe darfst du leben! &lt;br /&gt;Deshalb: Fröhliche Weihnachten! Amen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-6708364347060006657?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/6708364347060006657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=6708364347060006657' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/6708364347060006657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/6708364347060006657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/01/24122009-gesegnet-in-seinem-licht.html' title='24.12.2009   Gesegnet in seinem Licht'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-1175812437577429796</id><published>2010-01-01T16:26:00.001+01:00</published><updated>2010-01-01T16:26:39.601+01:00</updated><title type='text'>20.12.2009   Du hast Grund zur Freude</title><content type='html'>Philipper 4, 4-7&lt;br /&gt;Predigt in Lobetal am 4. Advent 2009 (20. Dez. 2009) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4 Freuet euch in dem Herrn alle Wege, und abermals sage ich: Freuet euch! 5 Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! 6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Dank-sagung vor Gott kundwerden! 7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist Freude angesagt!&lt;br /&gt;Freuet euch – obwohl der Klimagipfel in Kopenhagen gescheitert ist! Freu-et euch – trotz der Tatsache, dass die Neuverschuldung unseres Landes im neuen Jahr ein Rekordhoch erreicht! Freuet euch – wenn auch noch keine Nachfolge für Cordelia in Sicht ist! Freuet euch – auch wenn viele Familien schwer zu tragen haben an den Ereignissen der letzten Monate. Freuet euch, trotz finanzieller Engpässe, die euch belasten, trotz kritischer Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, die zur Sorge Anlass geben. Freuet euch, wenngleich Krankheit und Leid euere Gefährten zu sein scheinen. Freuet euch – das gilt auch unserem VfB Fan Torsten, obwohl die Stutt-garter in der Champions League gegen den FC Barcelona spielen - hoff-nungslos!&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Mit Vernunft scheint dieser Aufruf zur Freude nicht zu verstehen sein – schon damals nicht. Paulus schreibt diesen Brief der Freude aus dem Ge-fängnis. Er scheint einer unabsehbaren Zukunft entgegenzugehen. Aber er schreibt einen Brief der Freude. Ist das nicht seltsam? Wenn man die Au-gen auf macht und die Gegebenheiten sieht, dann hat man allen Anlass zur Sorge und zur Furcht. Aber Paulus fordert uns heute auf, die Augen sehr wohl weit zu öffnen und die Sinne zu schärfen – er will uns zeigen, dass wir tatsächlich Grund zur Freude haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier geht es um Gegebenheiten, die höher sind als alle Vernunft. Hier geht es um eine Haltung, die man nicht gewinnt aufgrund exakter Analysen der gegenwärtigen Entwicklungen – weder derer im eigenen Leben noch derer in unserer Gesellschaft. &lt;br /&gt;Nicht die Gegebenheiten fordern zur Freude auf – Gott fordert sein Volk auf, Freudengesänge anzustimmen und das Jubeln einzuüben. „Freuet euch“ – dieser Aufruf trifft die Gemeinde Gottes immer wieder. Bereits im Alten Testament ruft ein Prophet geängstigten Leuten zu: „Du Tochter Zi-on, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer!“ (Sacharja 9,9) Auch noch ein anderer Prophet rüttelt dieses Volk freudenwach: „Jauchze, du Tochter Zion! Frohlocke Israel! Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, du Tochter Jerusalem! Denn der Herr hat deine Strafe weggenommen und deine Feinde abgewendet!“ (Zefanja 3, 14f.) Propheten übten ein Wächte-ramt aus. Sie halten Ausschau in die Zukunft, hören, was Gott zu tun be-absichtigt. Sie sagen an, was das Volk noch nicht wahrnimmt und rufen aus, was noch nicht angekommen ist. Wie ein Wächter auf einer Stadt-mauer sehen sie am Horizont „Bewegungen“, die andere nicht wahrneh-men. Sie rufen die Gegebenheiten aus, die Gott in dieser Welt wirkt, bevor sie ins Heute einbrechen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Paulus ist kein Prophet, sondern Evangelist. Der sieht Gottes Handeln nicht erst in ferner Zukunft. Er hat Gottes heilsames Eingreifen und Kom-men in seinem Leben erfahren. Paulus sieht die Gegebenheiten. Paulus ruft eine reale frohe Botschaft. Das hat er erfahren: Jesus ist uns gege-ben. Jesus ist gegenwärtig. Diese Wahrnehmung ist die entscheidende Wahrnehmung – hier gewinnt man eine Perspektive, mit der man auch in den „Dunkelheiten“ dieses Lebens bestehen kann. Hier gewinnt man die Kraft, in der man auch in schweren Zeiten nicht zerbricht und auch in Kri-sen nicht flieht. Hier gewinnt man die Haltung, die geprägt wird von Hoff-nung und froher Erwartung. Freude ist angesagt – du hast Grund zur Freude!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Der Grund der Freude: Der Herr ist nahe!&lt;br /&gt;Nicht die Stimmung ist ausschlaggebend – auch nicht das, was mir wider-fährt. Jesus ist nahe – das ist entscheidend! Jesus ist nahe, das ist Grund zur Freude. &lt;br /&gt;Jesus ist nahe – das bedeutet: er ist bei dir! Jesus ist aus dem Himmel Gottes aufgebrochen, um dich zu suchen. Er ist angekommen. Er kam als Kind, um in deinem kleinen Herzen Platz zu haben. Er ist da! Er erfüllt de-in Herz mit den Lebensgaben Gottes: Glaube, Hoffnung und Liebe.&lt;br /&gt;Jesus ist nahe – das bedeutet aber auch – er kommt noch einmal! Er bricht aus der unsichtbaren Welt Gottes noch einmal auf, um als Herr der Welt, in Macht und Kompetenz, in Glanz und eindeutigem Triumph den letzten Feind zu besiegen, der hier auf Erden sein Unwesen treibt: den Tod. Freuet euch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich rede heute Morgen über die Freude, die eine geistliche Aufgabe und Herausforderung ist!&lt;br /&gt;Ich rede heute morgen über die Freude, die uns eröffnet ist – die wie ein Kleidungsstück vor uns liegt: Ziehen wir es an – ziehen wir die Freude an!&lt;br /&gt;Ich rede heute Morgen über eine Freude, die das ganze Leben prägen will. &lt;br /&gt;Ich rede heute Morgen über die Freude, die für uns vielleicht ein hartes Stück Arbeit ist – eine Arbeit die sich lohnt! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freude als geistliche Aufgabe – wie können wir zur Freude befreit werden?&lt;br /&gt;Diese Freude ist nicht in uns – Paulus sagt: Ich freue mich in dem Herrn! Paulus verlässt sozusagen sein Leben und hängt sich ganz an diesen Je-sus; er schlüpft sozusagen in ihn hinein: in Christus sein – das ist für ihn angesagt. Und in diesen Christus sollen wir jeden neuen Tag hineinschlüp-fen. Es ist die entscheidende Frage, wie du dir jeden Tag neu vergegen-wärtigst: Du bist durch Jesus losgekauft von einer Macht, die dir ein Leben ohne Gott versprochen hat. Diese Macht hat erstaunliche und verlockende Angebote – aber letztlich werden dich diese alles kosten und am Ende wirst du auch noch das Leben verlieren. Ohne Gott verliert man auch die Würde und die Freiheit der Kinder Gottes. Man wird beherrscht von Sorge und Angst. &lt;br /&gt;Paulus fasst zusammen, was die Realität eines Christen ausmacht. In Ka-pitel 3, 20 + 21 benennt er, was in Christus gilt: „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unsern nichtigen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge un-tertan machen kann.“ Mitten in einer Welt, in der alles vergeht, haben wir bereits den Pass zu einem Leben bereitliegen, das in der Gegenwart Got-tes stattfindet. In Jesus haben wir bereits jetzt die Zusage eines zukünfti-gen Lebens!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute sieht man ständig auf das, was man hat. Man ist froh, wenn man viele gute Dinge hat: Gesundheit, Beruf, Familie und tragfähige Ressour-cen. Aber man wird unruhig und besorgt, wenn man das nicht hat. Wir fal-len in Angst und Schrecken, wenn es uns aus der Hand gleitet. &lt;br /&gt;Die geistliche Aufgabe heißt: Lass dich prägen durch das, was durch Jesus für dich gilt. Lass dich prägen durch das, was er für dich erworben hat. Lass dich davon bestimmen. Vergegenwärtige dir das immer wieder. Schreib es dir auf und placiere es in deinem Gesichtsfeld – das darfst du nicht übersehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt könnte man sagen: typisch Christlich. Man muss sich einreden, dass man besser dran ist als es den Anschein hat. Man muss irgendwie die Au-gen verschließen vor der Realität dieser Welt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade nicht. Deshalb:&lt;br /&gt;2. Die Auswirkungen der Freude: Handlungsfähigkeit&lt;br /&gt;Wenn Christen auf das sehen, was für sie durch Christus gilt, dann öffnen  sich in ihrem Leben alle Türen, dann zieht frischer Wind durch ihr Leben. Es wird hell und man gewinnt neuen Mut. Christen werden handlungsfä-hig. Spaß zieht einen Menschen aus seinem Alltag heraus – Freude schickt uns in den Alltag hinein. Spaß kostet Leben, Zeit, Geld – Freude fördert Leben, spart Zeit und du hast plötzlich Geld übrig! Spaß verfliegt – Freude bleibt. &lt;br /&gt;Und diese Freude richtet uns immer wieder auf, öffnet uns für die Leute, denen wir begegnen und schickt uns zu ihnen. Paulus sagt: „Eure Güte lasst kund sein allen Menschen.“ &lt;br /&gt;Liebe Geschwister: zur Güte muss man befreit sein. Es gibt zu viele Grün-de, dem anderen nicht in Güte zu begegnen. Misstrauen ist doch nicht schlecht. Vielleicht will der andere mich ja ausnutzen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paulus sagt: Euere Güte lasst kund sein allen Menschen! Lasst allen Güte widerfahren. Das deutsche Wort „lind“ bedeutet „weich, zart, mild und nachgiebig“. Das lateinische Wort „lenis, lene“ bedeutet: „linde, mürbe gemacht, windelweich geschlagen“. Das bezieht sich also auf unser Herz. Unser Herz war hart, aber die Liebe und Barmherzigkeit Gottes haben es zerschlagen und weich gemacht. Wir können nun mitleiden. Härte weicht. Wir können mitfühlen. Das Schicksal von Menschen berührt uns. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Güte bedeutet nicht, dass man jedem 10 Euro schenkt und zu Weihnach-ten niemand vergisst und alle mit Gaben bedenkt. Güte bedeutet zualler-erst: Ich öffne mich dem anderen Menschen. Ich speise ihn nicht schnell ab. Ich wende mich ihm zu. Das ist das Wichtigste – das heißt: ich schen-ke dem andern Zeit und Aufmerksamkeit, Kraft und meine Begabungen. Wozu das führt weiß man nicht vorher. Worin Güte konkret wird, klärt sich erst mit der Zeit. Das wird man dann schon erkennen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Problem heute ist, dass man den Menschen keine Zeit mehr schenkt. Man verbringt Zeit mit so vielen Dingen – schenkt Menschen wieder Zeit und Aufmerksamkeit! Verschenkt den Kindern zu Weihnachten Zeit, auch dem Ehepartner, den Nachbarn, den älteren Geschwistern! Zeigt ihnen, was ihr an Güte bei euch habt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Milde Herzen brauchen Schutz!&lt;br /&gt;In der gütigen Hinwendung zu den Menschen werden wir aber eine unan-genehme Erfahrung machen: Die Freude verfliegt immer wieder. Dem an-dern in Güte zu begegnen, das ist Arbeit. Ihn wahrzunehmen und zu hel-fen, das kostet Kraft. Hinwendung an die Menschen führt an unsere Gren-zen! Menschen mit offenen Herzen zu begegnen bedeutet eben auch, dass unsere Herzen verletzt werden können. &lt;br /&gt;Liebe Geschwister, wir benötigen Schutz. Deshalb schreibt Paulus hier:&lt;br /&gt;„Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus!“ Das brauchen wir – Bewahrung. Das griechi-sche Wort wird vielleicht besser wieder gegeben mit „Bewachung“! Wir benötigen jemand, der auf uns aufpasst. &lt;br /&gt;Weil wir ein mitfühlendes und mildes Herz haben, wird es immer wieder verletzt werden. Der Friede unseres Herrn aber ist die große Schutzmaß-nahme Gottes, damit wir weder selbst zerbrechen noch so reagieren, dass wir den anderen zerbrechen. &lt;br /&gt;Liebe Geschwister, wir wissen doch, wie unser Herz tickt. Wenn ihm weh getan wird, dann reagiert es in der Regel in zwei Richtungen: Rückzug o-der Angriff. &lt;br /&gt;Das ist ein Problem in vielen Gemeinden, dass Menschen da sind und sich engagieren und einsetzen, aber dass es immer wieder zu Konflikten und dann auch zu Re-Aktionen kommt. Die Konflikte sind verständlich – aber die Reaktionen sind schwierig. Hier wird es emotional. Hier wird es gefähr-lich! Hier kann man verletzt werden. Verletzte verletzen wieder! Keine gu-te Kettenreaktion!&lt;br /&gt;Wie kann uns nun der Friede Gottes schützen? Liebe Geschwister, wir müssen wach werden für den Augenblick, in dem in unser Herz Unfriede einziehen will. Wenn unser Herz aufrüstet, wenn die Leber dem Großhirn den Auftrag gibt, der Faust „ballen!“ zu verordnen, dann müssen wir aktiv werden und sagen: Stopp! Gott ist jetzt da, und er sagt: Friede, lieber Ro-land! Ich habe in deinem Leben alle Voraussetzungen geschaffen, dass alles gut wird. Das ist auf keinen Fall gefährdet! Deshalb: Langsam! Wie kannst du angemessen reagieren!? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mache aus allem, was dich bewegt, ein dankbares Gebet! Wende dich Gott zu. Blicke nicht ständig auf das, was dir Angst macht. Der Herr ist nahe. Er ist für dich da! Sprich mit ihm und danke im schon dafür, dass er dich leiten und führen wird. Du hast Grund zur Freude, deshalb wende dich den Menschen in Güte zu – lass dabei dein Herz bewahrt sein!&lt;br /&gt;Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, der bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus! Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-1175812437577429796?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/1175812437577429796/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=1175812437577429796' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/1175812437577429796'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/1175812437577429796'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2010/01/20122009-du-hast-grund-zur-freude.html' title='20.12.2009   Du hast Grund zur Freude'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-4909516453980975670</id><published>2009-12-09T08:55:00.002+01:00</published><updated>2009-12-09T08:56:05.535+01:00</updated><title type='text'>06.12.2009  Kopf hoch – ER kommt!</title><content type='html'>Predigt am 6. Dez. 2009  &lt;br /&gt;Lukas 21, 25 – 33&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;25 Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sei werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, 26 und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. 27 Und alsbald werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. 28 Wenn aber dies alles anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. &lt;br /&gt;29 Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Seht den Feigenbaum und alle Bäume an: 30 wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wisst ihr selber, dass jetzt der Sommer nahe ist. 31 So auch ihr: wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Reich Gottes nahe ist.&lt;br /&gt;32 Wahrlich, ich sage euch: dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht. 33 Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kopf hoch – das klingt so: ist doch alles halb so schlimm! Komm, reiß dich zusammen! Das Leben muss weitergehen! &lt;br /&gt;Das sind alles leicht daher gesagte Floskeln. Oberflächlich. So viel Herzlo-sigkeit tut weh – wie auf diesem Cartoon (Bild einblenden).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wissen doch, dass Wunden ausheilen und Schmerzen getragen werden müssen. Leid huscht nicht nur leichtfüßig durch unser Leben – es legt sich träge und schwer darüber. Manchmal hat das Leid uns Menschen regel-recht in der Zange. Man steckt fest. Sehnsucht nach Lösungen und Hilfe ergreift uns – Gebete zu Gott, Fürbittengebete von Freunden; aber die Mut machenden Zusagen, die uns Gott für ein Leben im Leid gegeben hat, bleiben unerfüllt – jedenfalls für das sofortige hier und jetzt. Es ändert sich nichts. Der ausschlaggebende Grund für das, was in unserem Leben so schmerzt, bleibt bestehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Geschwister, es gibt in unserer Gemeinde seit einiger Zeit einige Menschen, die vom Leid gebeutelt sind. Ihre Situation ist kaum zu ertra-gen. Es ist keine Lösung in Sicht. Es scheinen Mächte am Zug zu sein, de-nen wir hoffnungslos unterlegen sind. Es muss nicht gleich der ganze Kosmos ins Schleudern geraten – es gibt auch Ereignisse in unserem Le-ben, die uns so erschüttern, dass wir verzagen und uns bange ist. &lt;br /&gt;Nein – Kopf hoch greift nicht – es verletzt! Wie aber gewinnen wir in die-sen Situationen Kraft zurück? Wie können wir wieder Mut fassen? Wie kann uns Trost widerfahren? Wie können wir wieder Hoffnung gewinnen? Wie können wir in einem Leben in Leid bestehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Bleibt bei dem, was stark genug ist euch zu tragen&lt;br /&gt;Angesichts der starken Erschütterungen, die über unser Leben immer wie-der kommen werden, braucht es einen sicheren Grund. &lt;br /&gt;Es gibt viele Bereiche des Lebens, die grundlegende Bedeutung für uns haben, die uns tragen und fördern, mit denen es sich einfach gut leben lässt: Gesundheit, lohnende Aufgaben am Lebensabend, eine Arbeitsstelle in der Lebensmitte, mit der wir unseren Lebensunterhalt sichern können oder ein Ausbildungsplatz in jungen Jahren. Dann sind Beziehungen zu Menschen wesentlich und die Familie. Doch all diese Dinge können wir auch wieder verlieren – das alles ist sehr zerbrechlich. Sie bestehen vorü-bergehend – Grund, dankbar zu sein und Anlass genug, diese Dinge zu pflegen und zu schützen. Aber auf diesen Dingen lässt sich nicht unser Le-ben bauen. Das alles kann nicht tragen. Ein Fundament muss stabil sein – stellen sich Schäden am Fundament ein, wäre das dramatisch. &lt;br /&gt;Was also trägt? Was gibt Halt? Was weckt unsere Hoffnung und was lässt uns im Leid nicht zerbrechen? Wo liegt dieser sichere Grund?&lt;br /&gt;Unser Bibelwort weist uns die Spur: „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.“ Das Wort Gottes bleibt!&lt;br /&gt;Und da haben wir wieder die Christen und ihre Bibel! Bibel – Wort Gottes – was gibt das her, angesichts beruflicher Krisen, zerrissenen Beziehun-gen, gescheiterten Hoffnungen, bedrohlichen Erkrankungen? Wir wollen doch die sofortige Hilfe und die schnelle Lösung – was gibt da dieses Wort Gottes her? &lt;br /&gt;Interessant ist, dass uns das Neue Testament auf eine neue Spur bringt. Wort Gottes sind nicht Vokabeln – das Wort Gottes, so lesen wir im Jo-hannesevangelium, ist Mensch geworden. Jesus ist das Wort Gottes. Wenn Jesus hier also sagt, dass seine Worte Bestand haben, dass heißt das: ICH HABE BESTAND! Er steht zu dir! Er steht neben dir! Er schützt dich in sei-ner Hand! Der einzige sichere Ort in unserem Kosmos ist in seiner Hand zu sein und aus den Worten seines Mundes Trost und Hoffnung zu schöp-fen! Hier auf Erden gibt es nichts Sicheres – wir rasen durch das All, bis zum Tag der kosmischen Erschütterung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Haltet euch an dieses Wort.&lt;br /&gt;Wir haben Fastenzeit – Fastenzeit bedeutet, dass man sich Zeit nimmt für das Wesentliche. Lass dich nicht trennen vom Wort Gottes. Lass dich nicht wegdrängen von Herzen Gottes! Hör, was sein Wille ist und höre auf das, was er dir in deiner Situation zu sagen hat. Höre das immer wieder neu, dass er an deiner Seite steht und sagt: Fürchte dich nicht! Nimm, wenn es nötig ist, in deinem Leben Umbaumaßnahmen vor. Gründe dich auf das Wort des lebendigen Gottes. &lt;br /&gt;Was sind Kennzeichen für ein Leben, das auf dem Wort Gottes besteht?&lt;br /&gt;a. ich bleibe im Danken für die Dinge, die mir verliehen sind; sie tra-gen weder mein Leben, noch beherrsche ich sie – sie sind Gaben, die ich dankbar aus Gottes Hand nehmen darf. Wenn ich mir wichti-ge Dinge wieder loslassen muss, dann ist das schmerzlich – aber es wird gelingen; denn ich habe sie nie besessen!&lt;br /&gt;b. bleibe im ausführlichen Bibelstudium. Es gibt nichts anderes, was uns den Ertrag dieser Investition geben könnte. In der Fastenzeit täglich; nach der Fastenzeit einmal in der Woche.&lt;br /&gt;c. Bleibe in Kleingruppen, die über der Bibel zusammenkommen, hören und beten. Kleingruppen oder Bibelkreise – das ist keine Frage des geistlichen Geschmacks, sondern eine Frage des Überlebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Werde tragfähig im Leid&lt;br /&gt;Nicht das rasche Loswerden von Leid und Schmerz sind Zeichen des Glau-bens – sondern das Bestehen im Leiden ist ein Indiz für das Gehaltensein durch Gottes Wort. &lt;br /&gt;Die Herausforderung an dieser Stelle heißt: „Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ Vers 28&lt;br /&gt;„Kopf hoch“ bedeutet hier nicht: „Das wird schon wieder. Alles halb so schlimm.“ „Kopf hoch“ heißt: es kommt ganz dick, deshalb benötigst du einen klaren Durchblick und die richtige Perspektive! Lass dich jetzt nicht „gefangen nehmen“ vom Leid und von die Dingen in deinem Leben, die so schmerzen und die Sehnsucht schüren, dass Gottes Macht sich behauptet und die Dinge so verändert, dass es gut ist. „Kopf hoch“ bedeutet: „richte dein Leben neu aus!“ Jesus hat gesagt, dass schwere Zeiten kommen, in denen es nicht leicht sein wird, sich zu bewähren. Aber er hat immer zum Ausdruck gebracht, dass er in diesen Zeiten in besonderer Weise nahe ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wirkt sich praktisch aus. Menschen, die diesen Gott erfahren, die sind gehalten im Leid. Und es sind Menschen, die können mit anderen mit-leiden. Weil Jesus an unserer Seite ist, deshalb zerbrechen wir nicht mehr im Leid – wir gewinnen Kraft in den Hoffnungen seiner Zusagen. Kopf hoch – das heißt deshalb auch: Schaue angesichts von Leid und Schmerz, von Angst und Sorge auf die Zusagen unseres Herrn in seinem Wort – hier schaust du ihm in die Augen! &lt;br /&gt;Erhebe dein Haupt – das bedeutet auch: Schau auf den gekreuzigten Gott, der ins Leid eingetaucht ist, um dich zu retten. Dieser Gott kommt wieder, um dich zu lösen von der Macht des Todes und des Leides! Tod und Leid haben ihre Zeit; sie bleiben nicht ewig!&lt;br /&gt;Kopf hoch – das bedeutet auch: nicht alles, was dir wehtut, bedroht dein Leben. Es gibt vieles, das nicht so ist, wie wir es uns wünschen. Aber wir können es einordnen und ihm damit den rechten Stellenwert geben. Es gibt auch Unangenehmes, das wir einfach ertragen können; unangenehm, aber halt nicht schlimm! &lt;br /&gt;Und: Wer im Leid getragen wird, der wird auch tragfähig für das Leid und für Menschen im Leid. Hier lernen wir, mit-Leid zu haben! Hier gewinnen wir die Kraft, die Menschen in ihrem Leid nicht alleine zu lassen sondern uns mit hineinzubegeben in ihr leidvolles Erleben. Wir stehen an ihrer Sei-te und wir tragen etwas mit – aber wir sagen auch, was es von Gott her zu sagen gibt: „Erhebt euere Häupter, weil sich eure Erlösung naht!“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Behalte eine hoffnungsfrohe Erwartung&lt;br /&gt;Wir warten nicht auf den Weltuntergang – wir warten auf den Liebhaber des Lebens, auf unseren stärksten Verbündeten und auf unseren Mutma-cher! &lt;br /&gt;Jesus kommt. Das Bild, das den Jüngern im Gedächtnis bleiben soll, ist ein Hoffnungsbild. Knospen sind die Vorboten des Frühlings. Sie deuten dar-auf hin, dass nicht Kälte und Dunkelheit das Leben nicht auf Dauer blo-ckieren und zerstören können. Sie deuten darauf auf die stärker werdende Kraft der Sonne hin. Der Sommer kommt! Die Mächte, die alles Leben scheinbar lähmen, sind im Rückzug – sie haben keine Chance gegen diese Anrückende Macht des Lebens! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lass dir bitte deine Hoffnung nicht zerstören! Nähre sie immer wieder am Wort Gottes! Erneuere sie immer wieder in der Gemeinschaft von Men-schen, die mit dir zusammenkommen, um als kleine Schar ihrem Gott zu-jubeln, der in der unsichtbaren Welt schon im Aufbruch ist. Er kommt. Der König kommt! Der Tröster kommt! Es kommt die Macht der Liebe! Es kommt Gott mit sichtbarer Macht und sichtbarem Glanz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Macht ist aber auch schon jetzt in deinem Leben! Sein Heiliger Geist hält dich in der Kraft seiner Liebe! Er liebt dich. Diese Liebe hält deine Lie-be am Leben. Du kannst deshalb lieben – sogar in einer Umgebung, in der dir diese Liebe nicht gedankt wird. Du kannst trösten an Orten, wo es scheinbar keinen Trost gibt und du kannst tragen, auch wenn du ohn-mächtig bist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Dunkelheit dieser Welt ist gewaltig! Doch das Licht und die Liebe Got-tes sind haushoch überlegen – auch wenn jetzt alles dagegen zu sprechen scheint. &lt;br /&gt;Jeder Fußballfan weiß: ein Spiel dauert 90 Minuten plus Nachspielzeit. Der Halbzeitstand sagt noch nichts über den Spielausgang aus. Erst mit dem Schlusspfiff sehe ich das Ergebnis klar. So ist es auch mit dieser Welt und unserem Leben. Erst mit dem Schlusspfiff ist das Spiel des Lebens been-det. Und mit dem Schlusspfiff wird der siegbringende Angriff Gottes das Spiel drehen! Deshalb – Kopf hoch – ER kommt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-4909516453980975670?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/4909516453980975670/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=4909516453980975670' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4909516453980975670'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4909516453980975670'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/12/06122009-kopf-hoch-er-kommt.html' title='06.12.2009  Kopf hoch – ER kommt!'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-4881108737939570301</id><published>2009-12-09T08:55:00.001+01:00</published><updated>2009-12-09T08:55:36.562+01:00</updated><title type='text'>29.11.2009  Schuldenfrei leben – keine Illusion</title><content type='html'>Predigt in Lobetal am 29. Nov. 2009 &lt;br /&gt;Römer 13, 8-12&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8 Seid niemanden etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn was da gesagt ist (2. Mose 20, 13-17): „Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehen; du sollst nicht begehren“, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst (3. Mose 19, 18): „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. &lt;br /&gt;11 Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt, nämlich dass die Stunde da ist, aufzu-stehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. 12 Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen. So lasset uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. &lt;br /&gt;Kennen sie Hans-Georg Schellinger (45); er hat in diesem Jahr seinen Titel als Deutscher Monopoly-Meister verteidigt. Der Brettspieler aus Reutlingen über-stand unbeschadet am Samstag in der Vorhalle des Frankfurter Hauptbahnhofs zwei Vorrunden und schickte in der Finalrunde seine «Mit-Monopolysten» der Reihe nach in den Bankrott. Der Kälteanlagenbauer hatte damit eine Reise nach Las Vegas gewonnen. Dort wurde vom 20. bis 22. Oktober die Weltmeisterschaft im Monopoly ausgespielt. Sieger wurde allerdings Björn Knappskog. &lt;br /&gt;Apropos USA: kennen sie den Staat, der am höchsten verschuldet ist: 11,4 Billi-onen USD – so hoch ist aktuell die Summe der US-Staatsverschuldung. Das ent-spricht in etwa 37.000 USD für jeden US-Bürger. (Tipp: unter usdeptclock.org können sie sich bei Interesse die rasend wachsende US-Staatsverschuldung in real time anschauen – wirklich faszinierend). &lt;br /&gt;Die höchste Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland liegt in den Kommunen Meck-lenburg-Vorpommerns: 4.619.- Euro betrug sie laut Bertelsmannstiftung (laut Finanz- und Schuldenreport 2008).&lt;br /&gt;Schulden sind in aller Munde. 2008 waren in Deutschland 3,5 Mio. Haushalte ü-berschuldet – im Schnitt lagen die Schulden bei den einbezogenen Personen bei 37000 Euro. &lt;br /&gt;Schulden prägen Menschen. Menschen die – verschuldet oder unverschul-det – in finanzielle Not geraten sind, verlieren häufig ihren sozialen Sta-tus, und nicht selten kommt es zur gesellschaftlichen Ausgrenzung. Schul-den sind eine Last. &lt;br /&gt;Und nun sagt unser Bibelwort: Ihr seid den Menschen schuldig, dass ihr sie liebt! Ihr habt dicke Schulden – tragt die mal ab! Ihr seid Menschen ein Licht in ihrer Dunkelheit schuldig!&lt;br /&gt;Darum geht es in der Adventszeit, dass es in unseren Herzen ganz Hell ist und aus ihnen ein helles Licht in diese Welt scheint. Landläufig meint man immer, dass die Häuser hell sind und die Vorgärten im weihnachtlichen Glanz erstrahlen. Doch darum geht es nicht – es geht darum, dass wir un-sere Herzen schmücken. Deshalb ist die Adventszeit auch eine Fastenzeit. Schon die „Väter und Mütter im Glauben“ haben gewusst, dass die Herzen nur so für Gott und die Menschen „geschmückt“ werden können, wann man mit Sorgfalt und Leidenschaft Gottes Wort aufnimmt. Bibellesen nicht im Vorbeigehen – Bibellesen mit Tiefgang; mit Zeit, in Wachheit, mit Lei-denschaft.&lt;br /&gt;Das Geheimnis eines leuchtenden Herzens ist, „dass das Licht der Welt“ hell aus diesem Herzen scheint. Darauf zielt das ganze „Gesetz“ ( = AT): dass wir Gott und den Menschen in dienender Liebe begegnen. Die Gebote fordern also auf: lebe entschieden und ganzheitlich in dienender Liebe zu Gott und zu deinem Nächsten. Entweder bemühen wir uns, dies aus eige-ner Kraft zu tun – oder wir überlassen und ganz diesem Jesus Christus, der von sich sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht mehr in der Finsternis leben, sondern wird das Licht des Lebens ha-ben.“ (Johannes 8, 12). Wer also beginnt, sich auf diesen Jesus zu verlas-sen, der wird eine erstaunliche „Erhellung“ seines Lebens wahrnehmen. In wem dieser Christus Lebensraum findet, in dem wird durch Gottes Geist auch die Liebe Gottes ausgegossen. Nun kann ich in der Liebe Gottes Men-schen begegnen und Gott darin ehren. Paulus bringt den Lebensprozess, um den es hier geht, auf dem Punkt: „Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir!“ (Galater 2, 19f.)&lt;br /&gt;Wer selbst versucht, dem Gesetz zu genügen, der wird ein Schuldner blei-ben. Wir bekommen es vielleicht hin, nicht die Ehe zu brechen, aber wie ist es mit einem begehrlichen Blick? Wir bekommen es hin, einen Men-schen am Leben zu lassen, wie ist es aber mit unseren Gedanken über ihn? Es geht nicht darum, etwas christlich durchs Leben zu gleiten – es geht darum, Christus in dieser Welt zu verherrlichen. Deshalb lasst ihn durch euer Leben leuchten!&lt;br /&gt;Wenn nun jemand kommt und dich beleidigt oder verletzt, dann kannst du ganz ruhig bleiben – er trifft dich nicht mehr. Du bist ja nicht mehr da. Du hast dich ja verlassen. Jetzt ist Christus da. Er wird verletzt. Christus sagt: Vergib ihm, er hat keine Ahnung, was er da tut! Und wenn dich jemand enttäuscht, dann reagiere nicht, wie du´s gewohnt bist – mit Rückzug o-der mit angriff, zynisch oder hart. Segne ihn einfach - Jesus tut das im-mer. Wir können uns erlauben, den Ehepartner nicht erziehen zu wollen – wir beginnen nun, ihm zu dienen, ihn zu stärken. Wir sagen Jesus, was wir am Partner mit unseren Augen sehen und dann bitten wir ihn, dass wir Jesu Augen bekommen – sonst sind wir blind. Aber mit den Augen Jesu erkennen wir den andern als geliebtes Kind Gottes. Er ist mit mir in eine Lebensgemeinschaft gestellt, damit er durch mich von Gott erfährt, was er benötigt. &lt;br /&gt;Darum geht es im Christsein: Christus soll in uns leben. Nicht wir sollen Christus werden – er darf ICH werden! Das ist meine Frage an dich heute Morgen: Möchtest du diesem Christus neu Raum in deinem Herzen geben – Herz ist das Zentrum deiner Person, der Ort deiner Entscheidungen und der Sitz deiner Lebensplanung. Willst du Jesus neu oder erneut sage: Komm, Herr! Lebe in mir! Nimm mich in deine Hand! Bitte vergib mir mei-nen Berg an Lieblosigkeiten und schuldig gebliebenen Liebestaten. Nimm mir diese Last ab. Entbinde mich. Befreie mich, damit ich wieder dir in meinem Leben Raum geben kann. Vergib, dass ich dich so lange ausge-sperrt habe. &lt;br /&gt;Und dann kommt dieser Herr in seinem Heiligen Geist und erfüllt Dich neu! Komm, Schöpfer Geist! Erfülle mich!&lt;br /&gt;Advent heißt: Ankunft! In Jesus ist die Liebe Gottes zu uns gekommen und hat uns befreit von der Last eines lieblosen Lebens. Im heiligen Geist ist Jesus in uns gekommen in der Kraft seiner Liebe. Und nun sagt unser Wort, dass wir uns auf noch eine Ankunft einstellen sollen: Die Ankunft dieses Königs steht vor uns! Das soll uns vor allem motivieren – Jesus kommt als eindeutiger König. Er richtet seine Herrschaft der dienenden Liebe auf. Er wird jeden zur Verantwortung ziehen, der auf dieser Welt ge-lebt hat. &lt;br /&gt;Im Advent richtet sich die Gemeinde Jesu auf den kommenden König aus. Nicht Weihnachten ist das Ziel! Christen drehen sich nicht im Kreis. Chris-ten richten sich aus auf den, der da kommt! Sie lernen ihn mehr und mehr kennen und geben ihm mehr und mehr Raum. Sie freuen sich, weil er kommt und dann endlich Schluss sein wird mit der fatalen Lieblosigkeit, dem harten Egoismus, dem Sich-Selbst-Behaupten und dem „sich selbst der Nächste sein“! Wenn dieser Herr kommt, dann fängt das Leben ei-gentlich erst richtig an. Dann hat alles „Üben“ ein Ende. Dann hat alles „Versagen“ ein Ende. Dann hat alles „Halbherzige“ ein Ende. &lt;br /&gt;Auf dieser Welt geht unsere Liebe immer wieder pleite. Aber Jesus kommt und entbindet uns von unserer Schuld. Er kommt und trägt. Er kommt und füllt uns neu. Mit ihm ist es keine Illusion, schuldenfrei zu leben!&lt;br /&gt;Jesus kann unsere Schulden tragen. Wir sollten das nicht selbst in die Hand nehmen – Lasst Jesus machen!&lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-4881108737939570301?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/4881108737939570301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=4881108737939570301' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4881108737939570301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4881108737939570301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/12/29112009-schuldenfrei-leben-keine.html' title='29.11.2009  Schuldenfrei leben – keine Illusion'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-4882037946756289423</id><published>2009-12-09T08:52:00.001+01:00</published><updated>2009-12-09T08:55:10.716+01:00</updated><title type='text'>22.11.2009  Vorbereitet sein</title><content type='html'>Familiengottesdienst am 22. 11. 2009&lt;br /&gt;Text: Matthäus 25, 1ff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bibel sagt uns: Christen sollen vorbereitet sein! Das zeichnet sie aus. Der große Unterschied zwischen den klugen und den törichten Jungfrauen in unserer Geschichte ist nicht, dass die Klugen wach blieben oder netter wären, dass sie die schnelleren Schuhe hätten oder einfach das Glück auf ihrer Seite war. Unsere Geschichte sagt: der Unterschied liegt darauf, dass die einen vorbereitet waren und die anderen nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nun einmal der Reihe nach. Zunächst fragen wir: Worauf waren sie denn vorbereitet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Jesus kommt wieder als König&lt;br /&gt;Jesus sagt: Der Bräutigam kommt. Es schaut lange so aus, als käme er nicht. Scheinbar hat er sich verspätet? Möglicherweise ist ihm was dazwischengekommen? Aber vielleicht wollte er auch gar nicht früher kommen. Die Gründe, die zu dieser Verzögerung führen, scheinen unwichtig zu sein. Wichtig ist nur eins: Der Bräutigam kommt! Auch wenn man das gar nicht mehr für möglich hält. Er kommt! 100 %ig! Todsicher!&lt;br /&gt;Wir fragen natürlich weiter: Wer ist mit dem Bräutigam gemeint? Bereits im Alten Testament wird in einem Bild davon gesprochen, dass Gott zu seinen Leuten kommt wie ein Bräutigam zu seiner Braut (Jesaja 62, 5) – er freut sich so an seiner Gemeinde, dass er kommen und bei ihr bleiben will. Gott will mit seinen Menschen zusammenleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun könnten wir fragen: Na, wo wird er denn dieses mal geboren? Vielleicht denkt einer: „Au fein! Jetzt feiern wir bald zweimal Weihnachten! Vielleicht kommt er ja Anfang Mai – da wären Ferien richtig genial!“&lt;br /&gt;Die Bibel sagt uns aber: Jesus kommt nicht noch einmal als Baby, als kleines Kind und wird langsam groß. Er kommt dieses Mal so, dass man ihn sofort erkennt. Jesus kommt wieder als König, als starker Herr, als ein mächtiger Herrscher. Eben als Bräutigam! Und er kommt so, dass man nicht darüber spekulieren muss, ob er es nun ist oder nicht – er kommt eindeutig. Sein Kommen wird begleitet von mächtigen Zeichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zu unserer Geschichte: Die Klugen sind also auch nicht gescheiter als die anderen und schreiben bessere Noten, sondern es sind die „Sehenden“ – sie haben offene Augen dafür, dass der Bräutigam wiederkommt. Sie rechnen damit und deshalb haben sie Öl mitgebracht, weil man ja in der Dunkelheit Öl brauchte, um eine Fackel oder eine Lampe am Leuchten zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir stellen die nächste Frage: Was ändert sich dadurch, dass Jesus wiederkommt? Warum soll man darauf warten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Wenn Jesus wiederkommt, gibt es eine große Freude und ein seltsames Staunen.&lt;br /&gt;Die Geschichte sagt uns: Wenn der Bräutigam kommt, dann gibt es ein großes Fest und alle sollen dabei sein.&lt;br /&gt;Nun fragen wir natürlich auch: Was braucht ein Bräutigam? – genau: er braucht eine Braut.&lt;br /&gt;Die Bibel sagt, dass sein Volk seine „Braut“ ist. Sie leben hier in Angst und sind bedrückt. Sie leben in der Dunkelheit und machen sich so viele Sorgen. Sie sehnen sich nach jemand, der ihr Leben sicher macht! Sie sehnen sich nach dem „Bräutigam“! Der Bräutigam wird von der Braut ja sehnsüchtig erwartet. Sie liebt ihn. Sie kennt keinen anderen, mit dem sie lieber zusammen wäre. Sie weiß: Wenn er da ist, dann ist alles gut!&lt;br /&gt;Die Braut hat also lange gewartet. Es ist nicht leicht, scheinbar alleine zu sein. Vielleicht haben andere gelacht und gesagt: „Ha, der kommt doch nie! Nimm dir doch einen anderen!“ Aber die Braut weiß, dass es keinen gibt wie eben diesen einen. Und so wartet sie. Es ist manchmal schwer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch eines Tages hat das Warten ein Ende. Der Bräutigam kommt zur Hochzeit. Er will endlich bei seinen geliebten Menschen wohnen. Er will endlich für sie da sein. Bei seiner Ankunft wird all das sehnsüchtige Warten der Menschen erfüllt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Geschichte sagt uns: In unserem Leben geht es nicht darum, viel tolle Dinge zu besitzen, viele Spielsachen oder mindestens zwei Autos in der Garage zu haben. In unserem Leben geht es darum, auf diesen König zu warten. Es geht darum, diesen König kennen zu lernen. Es geht darum, dass wir entdecken: Dieser König wählt uns als seine geliebten Menschen und möchte nun, dass wir von seinen Gaben leben. Er möchte uns Erfüllen. Er möchte uns später beim Fest des Lebens alle dabei haben. Er freut sich schon auf uns. Nicht nur wir warten auf ihn – auch er wartet auf uns und sehnt sich danach, endlich bei uns zu sein und uns mit seiner Güte und Freundlichkeit zu begegnen. An seiner Barmherzigkeit kann man richtig satt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Geschichte sagt auch: lebe so, dass der kommende König sich an dir freut. Das ist doch eine entscheidende Frage: Worum geht es in diesem Leben? Viel Geld zu verdienen? Berühmt zu werden? Immer ein Haribo in der Tasche zu haben?&lt;br /&gt;Es geht darum, in der Liebe dieses Königs jetzt schon zu lieben. Es geht darum, sich von ihm diese Liebe schenken zu lassen. Es geht darum, in dieser Liebe den Menschen zu begegnen.&lt;br /&gt;Es gibt über eine Milliarde Hungernde auf dieser Welt – Jesus würde sich über sie erbarmen. Was könnten wir tun? Es gibt auch Hungrige in unserer Stadt! Es gibt Schwache in unserer Stadt – niemand hilft ihnen! Es gibt welche, die sind nicht so schön und reich – keiner will ihr Freund sein. Es gibt welche, die sind sehr krank und können nicht auf der Straße spielen. Man sieht sie überhaupt nicht. Hungernde, Schwache, Kranke – zu denen ging Jesus und hat ihnen gesagt: Gott hat euch lieb und er vergisst euch nicht. Einigen hat er auch gezeigt, wie stark die Liebe Gottes ist – da hat er aus zwei Broten und fünf Fischen ein Kaltes Büfett für 6 Hungrige gemacht. Er ist Schwachen beigestanden. Aber viele hatten nur seine Zusagen. Viele halten sich fest an den Versprechen, die er gibt – aber sie sind immer noch hungrig, sie bleiben krank, sie kommen um. Aber eines Tages werden sie erleben: Jetzt ist die Zeit der schmerzlichen Sehnsucht vorbei. So lange habe von seiner Nähe nichts gesehen. Aber jetzt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber: da gibt es auch welche, die mit ihm feiern sollten, die sich mit ihm freuen sollten, die er sogar beauftragt hat: Leuchtet mir zu meiner Braut, zu meinen Freunden! Aber was für ein Unglück: Die Tür ist zu. Die Party hat begonnen. Sie stehen nicht auf der Gästeliste. Tragisch.&lt;br /&gt;Das soll nicht sein! Deshalb sollen wir bereit sein. Deshalb sollen wir auf Jesus warten. Die letzte Frage lautet deshalb: Wie schaut dieses „bereit“ sein aus? Wie ist man „bereit“?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Vorbereitet sein heißt, schon jetzt mit dem kommenden König zu leben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euer Licht leuchtet, nicht mit Feuer und Öllampe, sondern mit einem liebenden Herzen. Wo Jesus im Herzen eines Menschen ist, dort leuchtet das Licht seiner Liebe. Wo man darauf vertraut: Er ist bei mir, weil er es gesagt hat – dort leuchtet eine Ruhe und Gelassenheit auf – vor allem aber Güte!&lt;br /&gt;Weißt du, wie schön es ist, Güte zu erleben. Es tut so gut, wenn einer dir hilft.&lt;br /&gt;Das ist ein Leuchten, wenn man jemanden Hilft, der einem darum bittet! Das ist ein Leuchten, wenn man nicht mitlacht, wenn einer verspottet wird, sondern zu ihm geht und sagt: Komm mit, lass uns gehen! Das ist ein Leuchten, wenn man sein Pausenbrot teilt und dem was abgibt, der immer nur einen Kaugummi kaut – Kaugummi macht nicht satt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Leuchtkraft gibt es nicht im Ruhrpark. Die Leuchtkraft schenkt Gott. Deshalb hat er Jesus in diese Welt gebracht und es mitten in der Nacht leuchten lassen. Deshalb feiern wir Weihnachten als ein helles und frohes Fest, weil Gott uns Angst nehmen will und sich an unsere Seite stellt.&lt;br /&gt;Deshalb sagt Jesus: Ich bin das Licht der Welt!&lt;br /&gt;Dieses Licht will unser Leben prägen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorbereitet sein heißt: diesen Jesus festhalten. An seinem Wort festhalten. An seiner Gemeinde festhalten. Jetzt sieht man ihn nicht – er ist verborgen – aber da. Es ist so unscheinbar – das Abendmahl, der Gottesdienst, in dem Wort der Bibel, in der Kinderstunde: Aber er ist da und will uns stärken, erfüllen, erfreuen und gewiss machen.  Er will uns seine Gegenwart schenken und uns mit seiner Liebe erfüllen, damit wir leuchten können in dieser Welt. Er will uns berühren mit Güte und Freude. Er will uns zeigen: So seid ihr vorbereitet. So könnt ihr ein helles Licht sein. So könnt ihr darauf hinweisen:&lt;br /&gt;Jesus ist König. Er kommt wieder. Er lädt schon jetzt zu einem festlichen Leben ein. Und am Ende der Zeit zu einem Fest ohne Ende!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-4882037946756289423?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/4882037946756289423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=4882037946756289423' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4882037946756289423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4882037946756289423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/12/22112009-vorbereitet-sein.html' title='22.11.2009  Vorbereitet sein'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-3911586157118426420</id><published>2009-11-16T15:49:00.001+01:00</published><updated>2009-11-16T15:49:45.964+01:00</updated><title type='text'>18.10.2009   Wieder auf die Beine kommen</title><content type='html'>Markus 2, 1 – 12&lt;br /&gt;Predigt in Lobetal am 18. Okt. 2009 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Und nach einigen Tagen ging er wieder nach Kapernaum; und es wurde be-kannt, dass er im Hause war. 2 Und es versammelten sich viele, sodass sie nicht Raum hatten, auch nicht draußen vor der Tür; und er sagte ihnen das Wort. 3 Und es kamen einige zu ihm, die brachten einen Gelähmten, von vieren getra-gen. 4 Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnte wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, machten ein Loch und ließen das Bett hinunter, auf dem der Gelähmte war. 5 Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.&lt;br /&gt;6 Es saßen da aber einige Schriftgelehrte und dachten in ihrem Herzen: 7 Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein? 8 Und Jesus erkannte sogleich in seinem Geist, dass sie so bei sich selbst dachten, und sprach zu ihnen: Was denkt ihr solches in eueren Herzen? 9 Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind deine Sündern vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett und geh umher? 10 Damit ihr aber wisst, dass der Men-schensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden – sprach er zu dem Gelähmten: 11 Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim!&lt;br /&gt;12 Und er stand auf, nahm sein Bett und ging alsbald hinaus vor aller Augen, so dass sie sich entsetzten und Gott priesen und sprachen: wir haben so etwas noch nie gesehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie: „Hans-Dieter, wir müssen miteinander reden!“ Er: „Aber Liebling, es gibt 12 Frisöre, 5 Logopäden, 8 Psychologen, 3 Selbsthilfegruppen, 10 Ca-fés, 7 Frauenkreise und ein Notfalltelefon – da wirst du schon jemanden finden, der mit dir redet!“ &lt;br /&gt;So ähnlich lautet eine Werbung für die Gelben Seiten. Auf den ersten Blick ganz nett – aber bei genauerem Hinschauen wird ein tragisches Ausmaß sichtbar: Da will jemand mit seinem Partner reden, und er verweist ihn auf eine Einrichtung oder ein Angebot, lässt ihn vor seinem Herzen ste-hen, und wendet sich wohl wieder seiner Lieblingsbeschäftigung zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So kommt man nicht auf die Beine. Weder „Hans-Dieter“ tut es gut, ein Gespräch zu blockieren, noch ist es für eine Ehe gut, wenn man nicht mit-einander redet. Es gibt viele Beziehungen, die in einer Sackgasse stecken und in denen man nicht weiter wächst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Wort spricht von einem Gelähmten, den Leute zu Jesus bringen. Sie wissen um ihn, sie haben sich vor seiner Not nicht verschlossen. Sie kön-nen ihm eigentlich nicht helfen. Sie haben nichts, was ihn beweglich macht. Die einzige Hoffnung sehen sie in diesem Jesus. Und so bringen sie ihn dorthin, wo dieser Jesus sich gerade aufhält. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Die Lähmung des Lebens &lt;br /&gt;Das sind die tragischen Lähmungen in unserem Leben: man kommt nicht mehr dahin, diesem Jesus zu begegnen. Man weiß von ihm. Man hat viel über ihn gehört. Man hat sogar schon Erfahrungen mit ihm gemacht. Aber irgendwie blockiert eine große Trägheit einen möglichen Aufbruch. Die Ta-ge rauschen dahin – aber wir können uns irgendwie nicht aufmachen zu Jesus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In unserem Wort „lahm“ liegt die Wurzel „brechen“ – lahm bedeutet so-viel wie „gliederschwach, gebrechlich, gebrochen“.&lt;br /&gt;Lähmend wirkt es sich im Leben aus, wenn man mit jemand „gebrochen“ hat.&lt;br /&gt;Viele Menschen haben mit Gott gebrochen. &lt;br /&gt;Viele haben Gott aus ihrem Leben herausgebrochen! Was sich in unserem Alltag nicht ereignet, das spielt keine Rolle! Deshalb gibt es keine vertrauten Begegnungen und Rituale. Somit gibt es keine Erwar-tungen mehr an ihn. &lt;br /&gt;Viele Menschen haben mit anderen Menschen gebrochen; mit Nachbarn, mit ehemaligen Freunden – ja sogar mit Familienangehörigen oder gar mit dem Partner. An dieser Lähmung leidet diese Welt und an dieser Lähmung wird sie schließlich zugrunde gehen. Vielleicht lebt man noch mit Men-schen zusammen, mit denen man „gebrochen“ hat. Aber das Miteinander ist dann von einem lähmenden Schleier umgeben. Hier lebt nichts mehr. Hier ist die Lebensfreude abhanden gekommen. Hier ist Gemeinschaft nicht mehr möglich. &lt;br /&gt;Diese Entwicklung ist fatal. Wir Menschen sind auf Beziehungen hin ange-legt, denn wir sind ergänzungswürdig! Wer den andern perfekt haben möchte, der übersieht, dass er selbst nicht perfekt ist. Wir haben uns, um uns zu ergänzen. Wer den Partner ohne eigene Unterstützung und dienen-des Begleiten lässt, der wird an der unvollkommenen Hälfte des andern zerbrechen!&lt;br /&gt;Reden – ist gut; aber noch wichtiger ist, dass wir uns selbst entwickeln und lernen, den andern stark zu machen an seinen Schwachpunkten – o-der ihn einfach nur zu ertragen und zu lieben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Freunde als Hoffungsträger&lt;br /&gt;Menschen, die um mich wissen, sind ein Geschenk Gottes. Aber solche Menschen gibt es nicht einfach. Freunde muss man sich „machen“, indem man mit Menschen redet, ihnen Anteil gebt an dem, was einen beschäftigt und bewegt, freut und ängstigt. Und wenn wir entdecken, dass unsere Worte das Herz des andern erreichen und ihn bewegen, dann wird er an mich denken und mich begleiten! Dann haben wir einen Freund gewon-nen. &lt;br /&gt;Freunde sind so wichtig für unser Leben. Freunde sind Hoffnungsträger – wie in unserer Geschichte. Sie bringen den Gelähmten zu Jesus. Sie helfen ihn, die Barriere zu überwinden, die ihn davon abhält, das selbst in die Hand zu nehmen. Wo Freunde sind, da ist Hoffnung. Es ist nicht schlimm, wenn man nicht mehr weiter weiß. Es ist aber schlimm, wenn man dann auch noch alleine ist. &lt;br /&gt;Wohl dem Menschen, der einen Freund hat, der für ihn betet, der an ihn denkt, der genau hinschaut und gut zuhört. &lt;br /&gt;Liebe Geschwister, das ist für uns eine lohnende Aufgabe, unsere Freund-schaften zu pflegen und Freunde zu gewinnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir leben nicht alleine von unseren Möglichkeiten – wir leben auch nicht von unserem Glauben – wir leben davon, dass Jesus mitgeht und dass er uns Freunde schenkt, die uns begleiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Vergebung: wieder auf die Beine gestellt werden &lt;br /&gt;Die Freunde liefern also den Gelähmten direkt vor Jesus ab. Nun sind alle gespannt. Was wird Jesus tun? Wird Jesus ihn sofort wieder auf die Beine stellen und Gesundheit schenken.&lt;br /&gt;Alle sind erstaunt – die Pharisäer empört: Jesus vergibt dem gelähmten Menschen seine Schuld. Dazu ist er ermächtigt. Das ist die zentrale Le-benshilfe Gottes: er kann bewirken, dass lähmende Schuld aus unserem Leben weicht und vergebende Liebe uns wieder auf die Beine stellt. Durch Vergebung wird unser Leben, und alles, was unser Leben ausmacht, wie-der in Beziehung mit dem lebendigen Gott gebracht. Meine Beziehungen – sie sind nicht Schicksal, sondern Chancen, weil Gott derjenige ist, der die-se Beziehungen nun durch seine Gegenwart neu ausrichtet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Gott in unserem Leben ist, dann bekommt alles wieder seine richti-ge Ausrichtung und seinen angemessenen Platz. So wird der Ehepartner endlich von dem Druck befreit, den anderen glücklich machen zu müssen. Die Bibel zeigt uns, dass der Ehegatte ein Gehilfe für das Leben ist. Es tut gut, sich gegenseitig zu stützen, zu fördern und zu lieben. Aber Gott er-füllt mein Leben und in ihm habe ich mein Glück! Diese Erfahrung darf ich täglich machen. Er möchte mich mit Kraft und guten Ideen für den Tag erfüllen – vor allem mit Liebe, damit ich dem andern recht begegnen kann.&lt;br /&gt;Der Beruf wird wieder zu dem, was er sein soll: Hilfe zum Lebensunterhalt und wenn es sein darf, zur Chance, die Gesellschaft mitzugestalten; auch er wird befreit von dem Druck, mich glücklich machen zu müssen. Ge-meinde wird zu dem Ort, an dem Gott mir durch andere dient und ich an-deren in seinem Namen dienen darf. &lt;br /&gt;Vergebung macht den Weg frei zu einem befreiten Leben mit dem leben-digen Gott, mit dem Gott, der mich liebt und der mir hilft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über diesen Gott kann man nur staunen und jubeln. Sündenvergebung ist wie eine Neugeburt: ich bin wieder in der Gemeinschaft mit Gott und er übernimmt Verantwortung über mich. Dass die Menschen das glauben können, dass Jesus die Autorität zur Sündenvergebung besitzt, unter-streicht die körperliche Heilung des Gelähmten. Jetzt ist erkennbar: Jesus stellt wieder auf die Beine! Dabei ist die „innere Heilung“ durch die Verge-bung der Schuld das eigentliche Wunder. Der Mensch ist wieder fähig, sei-ne Beziehungen zu gestalten.&lt;br /&gt;Das kann praktisch dann so aussehen: Sie: Hans Dieter – wir müssen mit einander reden. &lt;br /&gt;Er: Sofort, oder kann ich noch eine Kerze anzünden und zwei Gläser ho-len? &lt;br /&gt;Amen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-3911586157118426420?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/3911586157118426420/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=3911586157118426420' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/3911586157118426420'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/3911586157118426420'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/11/18102009-wieder-auf-die-beine-kommen.html' title='18.10.2009   Wieder auf die Beine kommen'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-5401939695057763294</id><published>2009-11-16T15:48:00.000+01:00</published><updated>2009-11-16T15:49:07.883+01:00</updated><title type='text'>01.11.2009   Wie weit reicht deine Liebe?</title><content type='html'>Matthäus 5, 38 – 48 &lt;br /&gt;Lobetal, 1. November 2009 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;38 Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2. Mose 21,24): „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ 39 Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich je-mand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. 40 Und wenn je-mand mit Dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch deinen Mantel. 41 Und wenn dich jemand nötigt eine Meile mitzugehen, so gehe mit ihm zwei. 42 Gib dem, der dich bittet und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will.&lt;br /&gt;43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben“ (3. Mose 19, 18) und deinen Feind hassen. 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, 45 damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. &lt;br /&gt;46 Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? 47 Und wenn ihr nur zu eueren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden? 48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vollkommen sollen wir sein – ganz bei Gott, echte Christen, identisch sol-len wir leben und eindeutig sollen wir auftreten! &lt;br /&gt;Aber – reicht unsere Liebe so weit? Heute fragen wir danach, wie eng wir die Grenzen der Liebe und Barmherzigkeit um uns gesteckt haben. Gottes Liebe und Barmherzigkeit ist grenzenlos. Und spätestens an dieser Stelle müssen wir bereits einwenden: Wir sind nicht vollkommen. Das ist doch keiner. Wir leben nicht in einer vollkommenen Welt. Wir leben in einer Welt der Rache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mein ist die Rache“ – Elizabeth George erzählt in ihrem Kriminalroman die Geschichte eines Mannes, der sich an seiner Familie für Erlittenes rächt. Mit tiefem Hass zahlt er heim, weil er sich zurückgesetzt und un-recht behandelt fühlt. Doch nicht nur in der Literatur wird „Rache“ geübt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ägypterin Marwa El-Sherbini wird am 1. Juli von dem 26 russlanddeut-sche Alex W. getötet. Sie befanden sich bei einem Revisionsprozess um eine Geldstrafe wegen Beleidigung. Der junge Mann hatte die Ägypterin als „Terroristin“ beschimpft. Sie hatte sich gerichtlich gewehrt und bekam Recht. Der 26-Jährige stach mit einem Messer in einem Dresdner Ge-richtssaal 16 x zu – „Mein ist die Rache!“&lt;br /&gt;2002: Zwei Jets prallten in 11 000 Meter Höhe ineinander und stürzten bei Überlingen am Bodensee ab. Unter den 71 Todesopfern befand sich auch die Familie des Russen Witali Kalojew: seine Ehefrau Swedana (42), sein Sohn Konstantin (10) und seine Tochter Diana (4). Witali Kalojews Leben zerbrach. Zwei Jahre wartete er auf eine Entschuldigung. Dann fuhr er in die Schweiz, ging zum Haus von Peter Nielsen, der in der Unglücksnacht Dienst bei der Flaugaufsicht „Skyguide“ hatte, klopfte an der Tür und er-stach ihn. Den eintreffenden Polizisten sagte er: „Blut muss mit Blut ge-rächt werden.“ Er wurde zu 5 Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Als er im letzten Jahr wegen guter Führung frei gelassen wurde, empfing man ihn in der Heimat als Helden. „Mein ist die Rache!“ &lt;br /&gt;Im Internet findet man ein „Racheportal“. Dort heißt es: „Wenn Du Dich an Deinen Nachbarn, Kollegen oder Ex Freunden rächen möchtest, bist Du bei uns genau an der richtigen Adresse! Du kannst Dich aber auch direkt zu etwas bekennen, was Du jemandem schon immer mal sagen wolltest…“ „Mein ist die Rache!“ &lt;br /&gt;Liebe Geschwister, Rache dient nicht dem Recht – Rache dient der Sünde und der Schuld. Rache wirkt mit beim lavinenhaften Anschwellen von Hass und Gewalt. Man schlägt härter zurück! So sind wir. Wenn es uns trifft, dann fordern wir Vergeltung. Wir wollen das Recht herbeiführen – notfalls selbst. Wir lassen uns doch nichts gefallen! &lt;br /&gt;Dazu schreibt Dietrich Bonhoeffer in seinem Buch „Nachfolge“: „Die Über-windung des anderen erfolgt nun dadurch, dass sein Böses sich totlaufen muss, dass es nicht findet, was es sucht, nämlich Widerstand und damit neues Böses, an dem es sich um so mehr entzünden könnte. Das Böse wird darin ohnmächtig, dass es keinen Gegenstand, keinen Widerstand findet, sondern willig ertragen und gelitten wird. Hier stößt das Böse auf einen Gegner, dem es nicht mehr gewachsen ist. Freilich nur dort, wo der letzte Rest von Widerstand aufgehoben ist, wo der Verzicht, Böses mit Bö-sem zu vergelten, restlos ist. Das Böse kann hier sein Ziel nicht erreichen, Böses zu schaffen, es bleibt allein…“ (S. 116)&lt;br /&gt;Hier wird Rache entlarvt. Rache ist Handlanger des Bösen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wie kommen wir dahin, den Verzicht auf Vergeltung nun in unseren Alltag zu verankern? Wie bekommen wir ins Leben, was Jesus uns in sei-nem Wort hier zumutet? In fünf Schritten möchte ich dazu einen Weg auf-zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Jesus fordert uns in seinem Wort auf, als Kinder seines Vaters im Him-mel zu leben. Es geht nicht zuerst darum, irgendetwas tun zu müssen, sondern darum, dass wir etwas sind. Wir sind Kinder Gottes! &lt;br /&gt;Wir dürfen nun wissen, dass unser himmlischer Vater uns mit seiner Er-wählung neue Würde verliehen und Ehre gegeben hat. Unsere Würde und Ehre ist in ihm garantiert. Wir verlieren sie nicht! Niemand kann sie uns rauben. Gott selbst steht dafür ein. &lt;br /&gt;Was Gott uns geschenkt hat, dafür müssen wir nicht kämpfen. Wir müs-sen nicht um unsere Ehre streiten. Wir müssen nicht um unser Recht rin-gen – Gott hat es aufgerichtet. Jesus hat es für uns geschaffen. Er hat es getan, indem er sich nicht rächte, sondern Unrecht erlitt und willig an-nahm, was ihm andere zufügten. „Wie ein Schaf, das auf die Schlachtbank geführt“ (Jesaja 53) wurde, hat er sich gegen Gewalt, Unrecht, Spott und Leid nicht gewehrt. Er hat es getragen – und darin auch meine Gewalt, mein Unrecht und meine Lästerungen, in denen ich Menschen und Gott verletzt habe. Nun bin ich bei Gott und habe Frieden mit ihm und mit mei-nen Mitmenschen. Dieser Friede darf mich mehr und mehr prägen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Jesus fordert in seinem Wort nicht zu einer großen Harmonisierung auf. Er sagt nicht: nun strengt euch ein bisschen an und seid nett zu einander. Nein. Er nennt Recht „Recht“ und Unrecht „Unrecht“. Er unterscheidet zwi-schen „Guten“ und „Bösen“ und benennt es. Gott benennt die Taten der Menschen. In seinem Licht erkennt man, wer man ist. Aber: er wendet sich nicht von dem ab, der Unrecht getan hat! Gott nennt eine böse Tat eines Menschen „böse“, aber er bleibt an seiner Seite. Er fordert ihn auf, sich zu ihm umzuwenden. Gott will retten und heilen. Und deshalb: wende dich auch nicht ab. Balle nicht die Faust in der Tasche sondern falte die Hände zum Gebet! Werde nicht laut – bleibe sachlich. Nenne die Untat beim Namen und stelle dich neben den andern. Biete deine Hilfe an und kündige nicht deine Unterstützung auf! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. In Gottes Hand liegt das Gericht – nicht in meiner! Schuld wird gesühnt und gebeugtes Recht wird aufgerichtet. Am Ende der Tage richtet Gott sein Recht auf. Er zieht Menschen zur Verantwortung. Wir werden mit dem konfrontiert, was wir hier getan haben. Die Bibel macht deutlich, dass man sich nur „scheinbar“ aus der Verantwortung stehlen kann. Die „Gö-rings“ dieser Welt werden auferweckt zur öffentlichen Bilanz. Man kann sich nicht aus der Verantwortung schleichen. Gottes Ruf bringt den Men-schen mit seinen Taten ans Licht. &lt;br /&gt;Ich darf es Gott überlassen, sein Recht aufzurichten. So wie Jesus. Ich darf mich einüben, Gott das Gericht zu überlassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Durchbruch durch die Spirale der Gewalt beginnt im Gebet. Beten sie für die, die ihnen wehgetan haben. Beenden sie die Phantasien, in denen sie endlich über den anderen triumphieren. Räumen sie ihr Herz auf. Brin-gen sie Gott alle Verletzungen und Demütigungen, die sie erlebt haben. Er möchte ihnen dafür seinen Frieden schenken. Er möchte, dass die Last des „Nachtragens“ von ihnen fällt und sie wieder entlastet leben können. Sie sind für ihr Herz verantwortlich. &lt;br /&gt;Der Wochenspruch dieser Woche lautet: „Lass dich nicht vom Bösen ü-berwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem!“ Römer 12, 21 Fan-gen sie damit an, der Reaktion des Bösen in ihrem Herzen durch kleine Akte der Versöhnung und des Guten zu überwinden.&lt;br /&gt;- im Straßenverkehr, wenn der andere mir die Vorfahrt nimmt oder wenn er bummelt, und ich habs eilig…&lt;br /&gt;- daheim, wenn der andere seinen Finger genau auf meinen „wunden Punkt“ legt und mich mit dem konfrontiert, was ich schon lange weiß, was ich aber einfach nicht aus meinen Leben bekomme: nicht explodieren sondern bitten: Hilf mir, diesen Bereich anzupacken; alleine scheitere ich ständig…&lt;br /&gt;- in der Arbeit für den beten, der mir unsympathisch ist. Den segnen, mit dem ich schlecht auskomme.&lt;br /&gt;Doch die „Feinde“ umgeben uns nicht nur von außen – es sind feindliche Stimmen auch in uns. Wie viel Unrecht tun wir uns manchmal selber an, weil wir meinen: so wie ich bin, bin ich ein Nichts, ein Versager. Ich bin unattraktiv und ein Nichts. Wir rauben uns selbst die Ehre! &lt;br /&gt;Im Gebet dürfen wir uns dieser Sätze, die uns selbst zerstören, entledigen – wir dürfen sie Gott benennen und um Befreiung von ihnen bitten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Wer dem Bösen widersteht, der wird stark. Stärke ist keine Frage der Kraft, die ich habe und mit der ich mich anderen zur Wehr setzen kann. Stärke ist eine Frage der Liebe, in der ich den andern ertragen und aus-halten kann. &lt;br /&gt;Ich möchte an dieser Stelle noch einmal auf Dietrich Bonhoeffer zu spre-chen kommen. Wärter im Tegeler Gefängnis hat diese Stärke der Güte Bonhoeffers höchst erstaunt. Andere Gefangene waren lethargisch oder zornig, haben gedroht oder geflucht, waren gelähmt vor Angst oder rebel-lisch, doch Bonhoeffer trat immer auf mit einem guten Wort für die Leute, mit einer freundlichen Ausstrahlung und mit einer aufrechten Haltung. Das Böse hat ihn nicht überwunden und auch nicht zerbrochen. In der Liebe zu Gott konnte er auch innere Zerrissenheit ertragen und immer wieder Trost und Hoffnung finden. &lt;br /&gt;Wir dem Reflex der Vergeltung widersteht, der ist stark. Nun ist es beilei-be nicht so auf dieser Welt, dass Menschen, die auf Gewalt nicht mit Ge-gengewalt reagieren, nun geachtet und verschont werden. Nein, man muss vieles einstecken und erleiden – es kann sogar das Leben kosten. Aber wir wissen dabei, dass auch unser Leben in der Hand unseres himm-lischen Vaters geborgen ist. Ich sage das mit großer Achtung vor denen, die Unrecht leiden und mit zitternder Stimme. Aber ich bis gewiss, dass das Wort unseres Herrn sich erfüllen wird: „Wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer es aber um meinetwillen verliert, der wird es erhalten.“ (Lukas 9, 24)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Geschwister, unser Predigtwort aus dem Matthäusevangelium wer-den wir nicht von heute auf morgen umsetzen können. Ein Baby kann auch nicht von heute auf morgen schreiben – aber es wird es lernen kön-nen. In einem Baby ist alles angelegt – es muss gefördert werden. Auch wir können es lernen! In der neuen Geburt als Kinder Gottes ist so vieles in uns angelegt und möglich. Wir können es einüben. Wir können damit beginnen, in unserem Miteinander und in den Begegnungen mit den Men-schen in unserem Alltag kräftig zu üben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-5401939695057763294?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/5401939695057763294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=5401939695057763294' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/5401939695057763294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/5401939695057763294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/11/01112009-wie-weit-reicht-deine-liebe.html' title='01.11.2009   Wie weit reicht deine Liebe?'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-3949741652125131470</id><published>2009-11-16T15:47:00.000+01:00</published><updated>2009-11-16T15:48:30.973+01:00</updated><title type='text'>08.09.2009   Die Herrschaft Gottes: verborgen und doch gegenwärtig</title><content type='html'>Lukas 17, 20-25&lt;br /&gt;Gottesdienst am 8. November 09 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20 Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Got-tes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man´s beobachten kann; 21 man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es!, o-der: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.&lt;br /&gt;22 Er sprach aber zu den Jüngern: Es wird die Zeit kommen, in der ihr begehren werdet, zu sehen einen der Tage des Menschensohns, und werdet ihn nicht se-hen. 23 Und sie werden zu euch sagen: Siehe, da!, oder: Siehe, hier! Geht nicht hin und lauft ihnen nicht nach! 24 Denn wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein. 25 Zuvor muss er aber viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zeitgeist hat die Höhle als Zentrum des Lebens wieder entdeckt. "Cocooner" machen ihr Sofa zum Fixstern, zelebrieren das Stubenhocken mit allen Schikanen: Home-Sushi statt Japaner oder Ikea goes Feng Shui. Der Kokon als Sinnbild für Nestwärme wird auf Hochglanz poliert – um sich fett hineinzukuscheln. Ein friedliches Atoll im stürmischen Großstadtmeer. "Zur Ruhe kommen, in Ruhe gelassen werden und sich in Ruhe pflegen deuten auf einen Einstellungswandel hin, der Wohnen und Wohnumfeld wieder stärker in das Zentrum der persönlichen Lebensqualität rückt", so erklärt Freizeitforscher Prof. Dr. Horst W. Opaschowski den Hang zum Heim. Doch umso mehr lassen sich die "Zurückzie-her" In-Door-Artikel kosten. Riesige Sofainseln mit integrierten Flachbildschirmen, Well-ness-Sets fürs eigene Bad, Lieferdienste, die sämtliche Wünsche an der Türschwelle er-füllen, lassen das Herz jedes Cocooners höher schlagen. (www.max.de/lifestyle/gesellschaft/cocooning)&lt;br /&gt;Cocooning – das ist „my home is my castle“ im 21. Jahrhundert. Aber ist diese Entwicklung nicht nachvollziehbar? Wir leben in einer von Krisen ge-schüttelten Welt. Bankenkrise, Wirtschaftskrise, Beschäftigungskrise, O-pelkrise, VfL-Krise, Umweltkrise – bis in unser persönliches Leben hinein: Beziehungskrise, Ehekrise, Taschengeldkrise, Hausaufgabenkrise und Kin-derzimmerkrise. &lt;br /&gt;Doch die Krisen drücken nicht nur außerhalb von uns, sondern auch in uns. Du musst den Erwartungen deiner Eltern entsprechen, den Erwartun-gen deines Partners genügen, die eigenen Erwartungen erfüllen. Du musst abnehmen, du musst besser aussehen, du musst sportlicher werden, du musst weniger Schokolade essen, du musst mehr lesen, du musst besser organisieren, du musst die nächste Klassenarbeit besser schreiben, du musst, du musst – Zwänge ohne Ende finden wir auch in uns. &lt;br /&gt;Und wie ist es mit den Krisen in unserem Glauben. Sind wir nicht mal an-getreten, um die Welt zu verändern. „Mein Jesus und ich!“ – aufgepasst, wir zeigen, wie das Leben funktioniert, ich zeige, wie man glaubt, ich be-zeuge, dass man gar nicht anders kann, als an Jesus zu glauben…. Und jetzt: Bibellesen gelingt mir nur noch, wenn der Strom ausfällt, Gespräche über den Glauben sind langweilig und die Nächstenliebe muss warten, bis ich mal wieder mit mir selber klar komme. Begeisterter Glaube hat mei-nem Alltag nicht standgehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus, wann richtest Du Deine Herrschaft auf. Wie lange muss ich noch warten, bis sich Dein heilsamer Einfluss wieder zeigt in meinem Alltag? &lt;br /&gt;Nein, nicht nur die Pharisäer fragen Jesus nach dem sichtbaren Anbruch der Herrschaft Gottes – auch wir tun das – manchmal jedenfalls.&lt;br /&gt;Jesus gibt darauf drei Antworten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Gottes Reich ist unsichtbar &lt;br /&gt;Es sieht mehr nach Abwesenheit Gottes aus als nach seiner Anwesenheit. Wolfgang Borchert scheint mit seiner zynischen Kritik recht zu haben, die er der Kirche in „Draußen vor der Tür“ entgegenhält. Ich fasse seine Aus-sage mit meinen Worten zusammen: „Mag ja sein, dass Gott Mitleid hat mit uns und dass er uns mag. Aber er bringt nichts auf die Reihe. Er ist viel zu ohnmächtig und schusselig, etwas senil und von gestern. Von ihm kannst du einfach nichts erwarten. Gott ändert nichts an dem Jammer und den Krisen dieser Welt. Er tritt ihnen nicht entgegen. Er macht sich selbst nicht glaubwürdig, in dem er dem Chaos Einhalt gebietet und den Kriegen wehrt.“ &lt;br /&gt;Doch Jesus sagt uns in diesem Wort, dass das genau so ist. Das Reich Gottes, die Herrschaft Gottes, die kannst du nicht in dieser Welt ablesen. Es gibt keine Entwicklungen und Gegebenheiten, bei deren Betrachtung man unweigerlich zu dem Fazit kommen kann: Ah, da isser ja! &lt;br /&gt;Du siehst nichts! In der Regel fühlst du auch nichts! Und weil das so frust-rierend ist, sind wir auch anfällig für Stimmen, die uns zu „Erfahrungen“ einladen. „Da musst du hingehen… Hast du schon Karten für dieses Kon-zert oder jenes Highlight?“ Christen pilgern zu Events und hangeln sich von Seminar zu Seminar. Was suchen sie dort? Treibt uns nicht ein stetes Gefühl der Unzufriedenheit zu diesen Dingen? Oder wollen wir nicht we-nigstens mal eine Stunde was erleben? &lt;br /&gt;Es scheint so, dass die Gegenwart Gottes so verhüllt ist, dass das Festhal-ten an ihm lächerlich wirkt. Aufgeklärte Zeitgenossen schütteln den Kopf über so viel Ignoranz. Im 21. Jahrhundert scheint Glaube „out“ und Kirche von gestern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Gottes Reich ist da&lt;br /&gt;Doch Jesus bleibt bei diesem Satz nicht stehen. Er gibt die zweite Antwort. Er sagt: Gottes Reich ist unsichtbar, und doch ist es inmitten von euch! &lt;br /&gt;Wie nun – unsichtbar und doch voll da? &lt;br /&gt;Gottes Herrschaft ist also nicht abwesend – er herrscht hier auf dieser Er-de. In diesem Jesus Christus ist diese Herrschaft zu uns gekommen. &lt;br /&gt;Wir suchen Gottes Gegenwart im Paradies auf Erden – aber da ist er nicht. Wir würden an ihn Glauben, wenn er unsere Lebensverhältnisse stärker beeinflussen könnte – aber das tut er nicht. &lt;br /&gt;Unser Wort sagt: im Leiden und dem Elend, das die menschenverachten-den Interessen der Mächtigen ständig neu schaffen, ist er zu finden. Da ist er. Du findest ihn nicht im Paradies – er ist in die Hölle auf Erden hinab gestiegen. Er kam ins Leiden, er wurde verworfen – nun gibt es kein Lei-den und keine Ausgrenzung und Willkür Mächtiger mehr, das Jesus nicht getragen hat und in das er nicht seinen Menschen beistehen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus ändert nicht die Umstände unseres Lebens. Er packt das Problem bei seiner Wurzel: Am Herzen setzt er an. Jesus kann Herzen verändern. Wenn man allerdings gegen ihn mauert, kann man ebenso wenig mit ihm anfangen wie damals die Pharisäer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unserem Wort geht die Geschichte von der Heilung der Zehn Aussätzigen voraus. Aussätzige waren damals so gut wie „tot“. Sie kamen im Leben nicht mehr vor. Ausgegrenzt, abgestempelt, höchst gefährlich weil anste-ckend und scheinbar verdammt. Jesus heilt sie – alle! Das ist aufgefallen. Das war schon ein Zeichen. Da wurden aus zehn Aussätzigen wieder zehn Menschen. Sie wurden in das gemeinsame Leben wieder aufgenommen, weil Gott sie angenommen hatte uns sich über sie erbarmte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Wirken Gottes ist in Jesus gegenwärtig: Jesus verändert die Herzen derer, die ihre Hoffnung auf ihn setzen. In Jesus nimmt Gott seine Ge-schöpfe wieder auf und aus ihnen werden „Kinder Gottes“. Gottes Herr-schaft ist da mitten unter uns – aber er ändert nicht die Verhältnisse, son-dern die Herzen. Damit ändert sich aber bei einem Menschen alles. Nun verlässt er sich und stellt sich in die Gegenwart Gottes: hier hat er Halt, hier ist seine Hoffnung, hier findet er Leben, hier kann er seine Geschichte klären und frei werden, in der Gegenwart befreit sein Leben zu gestalten. &lt;br /&gt;Gottes Herrschaft ist in diesem Jesus da. An ihn kannst du dich hängen. Er ist der eine sichere Ort in diesem Universum. &lt;br /&gt;Weil Christen nun „gehalten“ leben dürfen, können sie nicht nur dem wi-derstehen, dass diese Welt scheinbar nur die Abwesenheit Gottes doku-mentiert, sie treten nun auch dafür ein, dass die Menschen den kennen lernen, der harte Herzen verändern kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Gottes Reich wird kommen&lt;br /&gt;Gottes Herrschaft ist unsichtbar und doch gegenwärtig – aber das Reich Gottes wird auch sichtbar kommen – keine Frage. Wie ein Blitz. Unüber-sehbar. Jesus wird als „Herr“ kommen (unverwechselbar, eindeutig und majestätisch). Er wird die Dunkelkammer dieser Welt „belichten“ – er wird zum Vorschein bringen, was da gelebt wurde und getan wurde. Er bringt an Licht und erweckt ins Licht. Überall muss ins Licht kommen, was auf dieser Erde gelebt und gewirkt hat. &lt;br /&gt;Viele meiden das „Licht“, weil aufgedeckt werden könnte, was im Verbor-genen gelaufen ist. In der Bibel werden Christen auch „Kinder des Lichts“ genannt, weil sie zu ihren Taten stehen, Schuld bekennen, andern auch Schuld vergeben und zu einem Leben einladen, das aus der Barmherzig-keit Gottes heraus geführt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschen, die mit einem erneuerten Herzen leben, ziehen sich nicht in einen frommen Kokon zurück. Menschen mit Barmherzigkeit sind immer aufgebrochen in diese Welt, um Menschen zu dienen und ihnen zu helfen, damit sie an dem Tag, an dem der ganze Kosmos „blitzt“, bestehen kön-nen. &lt;br /&gt;Deshalb: Lasst uns mit heißen Herzen Zeichen setzten in dieser Welt und vor allem an dem Ort, wo wir leben&lt;br /&gt;a. unsere Häuser können „Lebensräume“ werden, weil es Orte der Be-gegnungen sein können. Wer offene Herzen gegenüber Menschen hat, der wird auch die Türen seiner Wohnung öffnen. Wir können in den Nachbarn den „Bruder“ und die „Schwester“ entdecken, im Feind den Freund! Wir können sie einladen zum gemeinsamen Es-sen, Singen, Spielen, Reden – der Fantasie sind keine Grenzen ge-setzt.&lt;br /&gt;b. unser Haus Lobetal ist kein frommer Kokon: er ist ein Ort der Hoff-nung für Menschen. Deshalb wird hier gebetet für die Nachbarn und für konkrete Angelegenheiten. Hier trifft man Menschen, die einen nicht alleine lassen. Hier findet man Hilfe in der Not. Hier gibt es In-spirationen für den Alltag. Hier gibt es ein Trainingsprogramm für ein Leben, an dem Gott seine Freude hat und das Menschen gut tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cocooning ist nichts für Christen. Sie brechen den Kokon auf und flattern als Schmetterlinge in die Welt – Schmetterlinge sind Boten des Frühlings und künden das „Ende der Eiszeit“. Amen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-3949741652125131470?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/3949741652125131470/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=3949741652125131470' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/3949741652125131470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/3949741652125131470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/11/08092009-die-herrschaft-gottes.html' title='08.09.2009   Die Herrschaft Gottes: verborgen und doch gegenwärtig'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-723064050386353755</id><published>2009-11-16T15:45:00.000+01:00</published><updated>2009-11-16T15:47:45.787+01:00</updated><title type='text'>26.10.2009  Harte Herzen – und wie man sie überwinden kann</title><content type='html'>Markus 10, 2-9 &lt;br /&gt;Gottesdienst am 26. Okt. 2009 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 Und Pharisäer traten zu ihm und fragten ihn, ob ein Mann sich scheiden dürfe von seiner Frau; und sie versuchten ihn damit. 3 Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Was hat euch Mose geboten? 4 Sie sprachen: Mose hat zugelassen, einen Scheidebrief zu schreiben und sich zu scheiden. 5 Jesus aber sprach zu ihnen: Um euerer Herzens Härte willen hat er euch dieses Gebot geschrieben; 6 aber von Beginn der Schöpfung an hat Gott sie geschaffen als Mann und Frau. 7 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird an sei-ner Frau hängen, 8 und die zwei werden ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. 9 Was nun Gott zusammen gefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein verliebtes Paar verabschiedet sich, denn er muss für eine lange Zeit, wegen des Baus eines Staudammes, ins Ausland. Er verspricht seiner Freundin, dass er ihr jeden Tag schreiben wird und an sie denkt. Kaum ist er in der Fremde angekommen, kauft er auch gleich eine große Menge Karten und Briefpapier und schreibt: Meine Liebste, du fehlst mit bereits jetzt. Ich weiß nicht, wie ich diese lange Zeit überstehen soll. Aber hier ist soweit alles in Ordnung und das Projekt ist kolossal… So schreibt er ihr täglich von seinem Ergehen und von seiner Liebe, vom Vorankommen beim Staudammbau und von seinen Erlebnissen mit den Einheimischen. Fast zwei Jahre gingen ins Land, als das Projekt endlich erfolgreich abge-schlossen werden konnte – sogar das schrieb er noch, wissend, dass er vor der Post zuhause sein würde. &lt;br /&gt;Dann stand er endlich vor dem Haus seiner Liebsten und klopfte. Die Mut-ter seiner Freundin öffnete und war sehr überrascht, den jungen Mann nach so langer Zeit wiederzusehen. Auf die Frage, ob er denn die Tochter sehen könnte sagte sie zögerlich: „Ähm … ja, wissen sie …. Unsere Toch-ter hat im letzten Jahr geheiratet und wohnt nicht mehr hier!“ Der junge Mann erstarrte: „Aber …. Ich habe ihr doch immer geschrieben …. Warum nur … Wie konnte…. Wen hat sie denn geheiratet?“ Die Frau antwortete: „Den Briefträger!“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Geschichte sieht man sofort, worum es heute gehen wird: um Beziehungen, und wie man sie gestaltet, um Treue, und wie man sie durchhält und um Liebe, und wie man sie am Leben hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Beziehungen und wie man sie gestaltet&lt;br /&gt;Da kamen also Pharisäer und fragten Jesus danach, ob sich ein Mann von seiner Frau scheiden lassen darf. Eigentlich keine strittige Frage, denn die Scheidungspraxis damals war ja durch Mose erlaubt und allseits beliebt – jedenfalls bei den Männern. Sie konnten sich von ihrer Frau scheiden las-sen. Was beabsichtigten die Pharisäer mit Ihrer Frage? &lt;br /&gt;Sie waren damit beschäftigt, für einen Religionsprozess gegen Jesus „Mu-nition“ zu sammeln. Sie ahnten, dass Jesus die Gegebenheiten nicht gut heißen würde. Sie wussten, dass die Scheidungsfrage bereits Johannes der Täufer seinen Kopf gekostet hat – vielleicht könnte man sich ja Jesus geschmeidiger entledigen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei: Jesus nimmt diese Frage auf, wie es damals gang und gebe war, indem er eine Gegenfrage stellte: Was hat euch Mose geboten? In 5. Mose 24, 1ff. steht, dass ein Mann seiner Frau einen Scheidebrief geben kann, wenn er „etwas Schändliches“ an ihr findet. Da könnte man also notfalls ein Haar in der Suppe finden…. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus erwidert überraschend: „Das hat Mose wegen euerer Herzenshärtig-keit getan. Von Anfang der Schöpfung an hat Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen.“ Dieses aufeinander-hin-Geschaffensein ist so stark, dass der Mann den Schutzraum (was soviel bedeutet wie „Hotel Mama“) seiner Sippe verlässt, und mit seiner Frau ein neues Miteinander begrün-det. Das ist die göttliche Arithmetik: 1 + 1 = 1; diese Einheit des Lebens ist von Gott gewollt. Was er nun füreinander geschaffen hat, soll der Mensch nicht trennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus nimmt die Fragesteller auf zwei Expeditionen mit. Zum einen führt er sie zum Herzen der Menschen. Die sind hart. Der Mensch ist berech-nend, auf seinen Vorteil bedacht, entscheidet notfalls knallhart zu seinen Gunsten. Hart bedeutet soviel wie kalt. Früher gab es den Monat „Har-tung“ – es war der härteste und kälteste Monat – der Januar. So ist das Herz des Menschen. So tickt er in der Schaltzentrale seiner Persönlichkeit, in der er mit bedacht Entscheidungen fällt. Das Herz der Menschen ist hart und kalt – es ist wie „Stein“. Steine liegen lose nebeneinander. &lt;br /&gt;Die zweite Expedition führt zu Gott: seine Schöpfung ist geprägt von ei-nem Miteinander. Er hat den Menschen als ein Gegenüber geschaffen. Er wollte für diesen Menschen da sein, sich ihm schenken. Und er hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen. Zwei gleichwertige Personen –  geschaffen. Menschen stehen miteinander in Beziehung. Und sie stehen mit Gott in Beziehung. In diesem starken Miteinander soll das Leben ge-lingen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Jesus in diesem Gespräch über die Ehe nachdenkt, dann tut er das nicht unter dem Gesichtspunkt: Wie könnten zwei Menschen noch mehr Toleranz füreinander gewinnen und es länger miteinander aushalten? Er dachte über Ehe angesichts der Herrschaft Gottes nach, die mit ihm zu den Menschen zurückkehrt. Gott kommt und Ehe wird möglich! Gott ist dabei und versorgt die beiden Personen, damit sie erfüllt füreinander da sein können. Nicht der Partner erfüllt mich – Gott erfüllt mich für den Part-ner!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens gilt das nicht nur für die Ehe. „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“ (1. Mose 2, 18) gilt für alle Menschen. Das gilt auch für die Älte-ren, deren Ehepartner bereits gestorben sind. Das gilt für Singles, die noch keinen Partner gefunden haben. Das hat seine Berechtigung auch für die, deren Partner sie verlassen hat. Das gilt für Alleinerziehende. Wir Menschen brauchen einander. Wir benötigen heute neue Formen dieses Miteinanders. Wir können Formen finden und entwickeln, durch die wir miteinander verbunden im Alltag leben. Ohne Gemeinschaft berauben wir uns der Lebenskraft und Lebenshoffnung. Und auch dieses gemeinsame Leben tickt in Dreiheit – Ich, Gott und der Mitmensch sind die Bezie-hungsbestandteile eines Lebens, das durch die Last des Alltags nicht müde wird und resigniert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Treue, und wie man sie durchhält &lt;br /&gt;Wenn zwei miteinander eine Einheit werden, dann ist das ein Wunder. Diese Einheit ist ein Wagnis – doch dieses Wagnis geht man ein Kraft sei-ner Liebe und Kraft seiner Persönlichkeit. Man traut sich. Trauung – dieses Wort beinhaltet „treu“. Das bedeutet, dass man miteinander fest verbun-den leben möchte – man schließt sozusagen einen Bund. Worin besteht dieser Bund? In der Schöpfungsgeschichte hören wir Gott: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei – ich will ihm eine Gehilfin machen.“ Eine Hilfe zum Leben ist ihm also gegeben. In der Liturgie heißt es, dass man das „JA“ zum andern in „guten und in bösen Tagen“ bewähren will. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Treue bedeutet, dass man immer wieder zu dem Punkt seines Verspre-chens zurückkehrt, an dem man dem andern seine Treue versichert hat. Und nun stehe ich dazu. Nun will ich meinen Partner unterstützen, för-dern, stark machen, erfreuen und mich ihm nicht verschließen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tragödien beginnen damit, dass sich einer dem andern zu verschließen beginnt. Man ergänzt sich nicht mehr, sondern meckert nur noch über den andern. Man möchte, dass sich der andere so ändert, wie man ihn „haben“ will. Hier vergeht man sich an der Persönlichkeit seines Partners. Die Per-sönlichkeit eines Menschen entfaltet sich dort, wo er unterstützt und er-mutigt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott spricht also ganz nüchtern von einem Leben, das gelingen kann. Er spricht nicht von der „großen Liebe“ und auch nicht vom „Glück auf Er-den“, er verweist darauf, dass man so ist wie er: Man schenkt sich dem andern! Man dient dem andern. Man wendet sich ihm zu, redet mit ihm. Man sieht sein Gegenüber und nimmt wahr, wie es ihm geht. Man trägt seine Schwächen und fördert seine Stärken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus spricht über die Ehe im Zusammenhang damit, dass Gott seine Herrschaft aufrichtet. Wo Gott ist, da ist Barmherzigkeit und Vergebung – wenn wir scheitern in unserer Treue, dann dürfen wir neu anfangen und bitten: Vergib mir – das dürfen wir in zwei Richtungen sagen: zum Partner und zu Gott. Diese Quelle der Vergebung ist die Grundlage unserer Treue. Im Psalm 130, 4 heißt es: „Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürch-te!“ Hier geht es nicht um Angst, sondern um Ehrfurcht und Wachheit, in der wir eine neue Chance bekommen, unser gemeinsames Miteinander zu erneuern. Wenn Brüche heilen, werden sie stabiler. Wenn Brüche nicht heilen, dann kommt man nicht mehr weiter miteinander. &lt;br /&gt;So kann unsere Treue wachsen in Gottes Treue zu uns und in der Kraft seiner Vergebung.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Liebe, und wie sie am Leben bleibt&lt;br /&gt;Nun ist das Wesentliche in einer Beziehung zwischen Mann und Frau nicht die Fürsorge oder die Unterstützung des andern, sondern die Liebe, die man füreinander empfindet. Die Liebe ist die Freude an der Gegenwart des anderen. In dieser Liebe liegt das Geheimnis der Hingabe, in der man sich dem andern schenkt. Hier ist Freiheit und hier ereignet sich freiwillige, lei-denschaftliche Bindung an den anderen. &lt;br /&gt;Damit diese Liebe am Leben bleibt, braucht es waches Handeln. Diese Lie-be ist nicht automatisch in unserem Leben. &lt;br /&gt;a. Die Bibel sagt, dass Gott eine Quelle der Liebe ist. Es tut gut, dass wir unsere Herzen ihm immer wieder hinhalten, damit er sie füllt und erneu-ert. Die Quelle liegt also außerhalb unserer Person. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns den Zugang zu dieser Quelle im Alltag offen halten. Wir be-nötigen Zeiten des Hörens auf das Wort dieses liebenden Gottes. Auch Zeiten des gemeinsamen Hörens in einer kleinen Hausandacht oder einer Zeit des Lobens am Morgen sind hilfreich und wirken sich wohltuend aus. Darin liegt eine besondere Aufgabe für uns Christen, dass wir uns in unse-rem Alltag solche Zeiten freischaufeln und nützen. &lt;br /&gt;b. Die Liebe zu unserem Partner will sich immer wieder im Alltag bestäti-gen. Es ist genial, den andern zu überraschen und zu erfreuen. Die Liebe besitzt den andern nie – sie wirbt immer wieder um seine Liebe. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, dass wir an uns selbst arbeiten, wac-hsen und weiterkommen.&lt;br /&gt;Eheleute mit Kinder benötigen Zeit für sich. Die Kinder sind eine Aufgabe beider – aber sie sind kein Partnerersatz. Immer mal wieder einen Abend oder einen Tag in Zweisamkeit verbringen erfrischt das Miteinander. &lt;br /&gt;c. Innigste Gemeinschaft geschieht in der sexuellen Vereinigung. Hier ist der Ort, wo man sich ganz dem andern schenkt. Hier ist der Ort, an dem man sich richtig kennen lernt. Nicht umsonst spricht die Bibel hinsichtlich des Geschlechtsaktes davon, dass man den andern „erkennt“. Hier entde-cke ich, wo ich den andern schützen muss, wo er zerbrechlich ist, wo Grenzen liegen, die ich zu achten habe, damit ich die Psyche des andern nicht verletze. Gerade weil diese Vereinigung so wunderschön und innig ist, gilt es, den andern auch einen Schutzraum zu gewähren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gemeinde, es ist eine großartige und wichtige Aufgabe, dass wir für Ehepaare beten, für Familien mit ihren Kindern, für Singles und für Allein-erziehende. Es ist wichtig, für die Einsamen und älteren Geschwister zu beten. Und es ist wichtig, dass wir Gott in unsere harten Herzen hinein-wirken lassen: Er gibt ein Herz, das sich immer wieder aufmacht, den an-deren zu begegnen und zu stärken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn sie irgendwann einmal im Ausland einen Staudamm bauen soll-te, dann nehmen sie ihre Liebste mit; oder sie schreiben ihr nicht so oft!&lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-723064050386353755?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/723064050386353755/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=723064050386353755' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/723064050386353755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/723064050386353755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/11/26102009-harte-herzen-und-wie-man-sie.html' title='26.10.2009  Harte Herzen – und wie man sie überwinden kann'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-4733344883072738594</id><published>2009-08-19T17:57:00.002+02:00</published><updated>2009-08-19T17:59:14.619+02:00</updated><title type='text'>09.08.2009  Vermögend leben</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link style="color: rgb(255, 255, 255);" rel="File-List" href="file:///I:%5CDOKUME%7E1%5CMartin%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Wingdings; 	panose-1:5 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-charset:2; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:0 268435456 0 0 -2147483648 0;} @font-face 	{font-family:Verdana; 	panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:536871559 0 0 0 415 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;}  /* List Definitions */  @list l0 	{mso-list-id:143207752; 	mso-list-type:hybrid; 	mso-list-template-ids:-1971561752 699534816 67567619 67567621 67567617 67567619 67567621 67567617 67567619 67567621;} @list l0:level1 	{mso-level-start-at:3; 	mso-level-number-format:bullet; 	mso-level-text:-; 	mso-level-tab-stop:36.0pt; 	mso-level-number-position:left; 	text-indent:-18.0pt; 	font-family:Verdana; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-font-weight:normal;} @list l1 	{mso-list-id:1034428938; 	mso-list-type:hybrid; 	mso-list-template-ids:347618092 67567641 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643;} @list l1:level1 	{mso-level-number-format:alpha-lower; 	mso-level-tab-stop:36.0pt; 	mso-level-number-position:left; 	text-indent:-18.0pt;} ol 	{margin-bottom:0cm;} ul 	{margin-bottom:0cm;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;    &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Gottesdienst am 9. August 2009 in Lobetal&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Matthäus 25, 14 – 30 &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;14 Denn es ist wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: Er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;15 dem einen gab er fünf Zentner Silber, dem anderen zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner Tüchtigkeit, und zog fort.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;16 Sogleich ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann fünf weitere hinzu.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;17 Ebenso gewann der, der zwei Zentner empfangen hatte, zwei weitere dazu. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;18 Der aber einen empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;19 Nach langer Zeit kam der Herr dieser Knechte und forderte Rechenschaft von ihnen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;20 Da trat hinzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte weitere fünf Zentner dazu und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit weitere fünf Zentner gewonnen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;21 Da sprach der Herr zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzten; geh hinein zu deines Herren Freude. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;22 Da trat auch herzu, der zwei Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner anvertraut; siehe, ich habe damit zwei weitere gewonnen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;23 Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herren Freude!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;24 Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist: Du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hat;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;25 und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde. Siehe, da hast du das Deine.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;26 Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;27 Dann hättest du mein Geld zu den Wechslern bringen sollen, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine wiederbekommen mit Zinsen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;28 Darum nehmt ihm den Zentner ab und gebt ihn den, der zehn Zentner hat.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;29 Denn wer da hat, dem wird gegeben werden und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;30 Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wer hat, dem wird gegeben werden! Das könnte auch der Slogan der Gemeindebank in Jerusalem gewesen sein. Wer was hat, der bekommt noch was oben drauf! Wer schon einen Batzen Geld besitzt, der bekommt obendrein noch günstige Kredite. Wer aber auf einen günstigen Kredit angewiesen ist, wer eben kein kräftiges Kapital in der Hinterhand har, der geht leer aus. Ungerecht – oder? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Auf der anderen Seite auch wieder verständlich. Denn wenn jemand sich Geld borgt, will man das ja wieder haben. Das schießt man ja nicht einfach in den Wind. Da will man Sicherheiten! Das Risiko soll kalkulierbar bleiben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wer hat, dem wird gegeben werden – schauen wir unsere Geschichte einmal an, um dieses Wort zu verstehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Unser Wort beginnt damit, dass ein Chef seinen Mitarbeitern sein Vermögen überlässt – so steht es hier: seine Habe. Also – wir halten fest:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style=""&gt;-&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;         &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Unsere Geschichte beginnt damit, dass jeder hat!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style=""&gt;-&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;         &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Unsere Geschichte endet damit, dass einer nicht hat und ein anderer noch die Fülle bekommt&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wie kann es dazu kommen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;1. Menschen sind vermögend – Gott verteilt sein Vermögen unter sie auf&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Da staunt man. Ich kenne keinen Chef, der sein Vermögen aufteilt. Es gibt wohl welche, die jemandem einen gewissen Betrag übertragen und dann sehen, was dabei herauskommt – aber das hier, das sprengt alles „Vernünftige“. Die Chefs in dieser Welt lassen sich in der Regel ihr Vermögen nicht aus der Hand nehmen. Die Chefs dieser Welt geben wichtige Aufgaben schwer ab – das wollen sie selbst in der Hand halten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;In unserem Wort investiert jemand nicht nur sein Vermögen, das, womit man etwas bewirken, etwas kaufen, etwas machen kann – hier investiert jemand auch Vertrauen in seine Mitarbeiter. Dieser Chef bestimmt keinen Aufpasser – er installiert keine Kameras – er hinterlässt nicht einmal einen Verhaltenskatalog oder einen Masterplan für den Umgang mit seinem Vermögen. Dieser Chef begabt seine Leute – und dann geht er.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Das finde ich sehr erstaunlich. &lt;b style=""&gt;Es ist nicht wenig&lt;/b&gt;, was die Mitarbeiter da erhalten. Ein enormes Vermögen ist ihnen zuteil geworden. Nicht ein paar Notgroschen – sondern handfestes Gut! Mit diesem Vermögen vermag man etwas zu bewirken! Dieses Vermögen hinterlässt Spuren. &lt;b style=""&gt;Mit diesem Vermögen kann man etwas aufbauen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Und &lt;b style=""&gt;scheinbar kannte der Chef seine Mitarbeiter genau&lt;/b&gt;. Er hat nicht jedem das Gleiche gegeben – sondern jedem das Seine. Er hat genau hingesehen und wahrgenommen, was seinen Leuten gut tut, was sie überfordern würde, was sie fördern könnte. Er hat ihnen das rechte Maß anvertraut. Und derjenige, dessen Vermögensanteil am geringsten ausfiel, hat noch einen gehörigen Anteil am Gesamtvermögen erhalten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Das &lt;b style=""&gt;Vertrauen ist beachtlich&lt;/b&gt;: Der Chef geht außer Landes – nicht in den Nebenraum, auch nicht auf einen behaglichen Landsitz – er geht scheinbar außer Sicht- und Reichweite. Seine Mitarbeiter besitzen alles was er hat und sie repräsentieren ihren abwesenden Chef. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Dieses &lt;b style=""&gt;Verhalten motiviert und beflügelt die Mitarbeiter&lt;/b&gt;. Sofort macht sich einer daran, mit dem Empfangenen zu handeln, es einzusetzen, es ins Leben zu bringen. Sogleich: der Mitarbeiter will sehen, was draus wird, der ist gespannt auf die Folgen; und irgendwie weiß er, was zu tun ist – er benötigt keine langen Erklärungen und Einweisungen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Das &lt;b style=""&gt;Vermögen soll dem Herrn alle Ehre machen&lt;/b&gt; – es vermag etwas – es vermehrt sich, es fördert Leben, es befreit leben, es ermutigt zum Leben. Wer die Gaben einsetzt, der wird die Erfahrung machen: Über kurz oder lang schaffen und wecken sie auch an anderer Stelle Gaben und sie verdoppelen so das empfangene Gut. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Was will Jesus uns mit dieser Geschichte sagen? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Jesus war damals dabei, seinen Mitarbeiter ein Geheimnis zu erklären. Er wollte ihnen nahe bringen, wie sie seine Herrschaft zu verstehen haben. Wie wirkt sich seine Herrschaft auf dieser Erde aus. Wie regiert und wirkt der mächtige Herr dieser Welt. Und da sagt er:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ol style="margin-top: 0cm; color: rgb(255, 255, 255);" start="1" type="a"&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Der Herr lebt lange Zeit &lt;b style=""&gt;außerhalb einer sichtbaren Wahrnehmung&lt;/b&gt; – man nimmt scheinbar nur      seine Abwesenheit war. Das kann wissenschaftlich nachgewiesen werden: Gott      ist außer Landes. Man sieht ihn nicht. Man begegnet ihm nicht. Man kann      ihn nicht beweisen. Man hat ihn nicht verfügbar.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Aber: der &lt;b style=""&gt;Herr      überlässt aber, bevor er geht, seinen Mitarbeitern sein Vermögen;&lt;/b&gt;      dieses Vermögen ist eine große Gabe und jeder seiner Mitarbeiter hat einen      erheblichen Anteil daran. Und dieses Vermögen wirkt. Das kann man      wissenschaftlich nachweisen. Wenn man es einsetzt, dann verändert sich      etwas, dann wächst etwas, dann vermehrt ist etwas. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Mit der Herrschaft Gottes verhält es sich also so, dass Gott wirkt und handelt, indem seine Mitarbeiter sein persönliches Vermögen einsetzen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;. So wichtig sind seine Mitarbeiter. So hoch talentiert – denn das bedeutet ja das griechische Wort „talanton“ – ein abgemessenes Gewicht wurde verliehen – Menschen mit Bedeutung ausgestattet. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;So sollen wir uns also verstehen – wir verdanken Gott, dass wir vermögend leben. Unser Dasein ist nicht bedeutungslos. Unser Leben ist bestimmt durch die Talente, die Gott uns zugemessen hat. Und es ist von großer Bedeutung, ob wir dadurch unser Leben prägen und bestimmen lassen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style=""&gt;-&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;         &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;diese Talente sind unsere natürlichen Begabungen, die wir für Menschen einsetzen können – sie sollen wir auch entdecken. Wir sollen wissen, worin unsere Begabungen liegen und wir sollen diese Begabungen anderen Menschen nicht vorenthalten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style=""&gt;-&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;         &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;diese Talente sind unsere geistlichen Begabungen, die Gott uns anvertrauen will, damit Menschen seine heilsame Nähe und schenkende Güte erfahren – wir sollen uns diesen Gaben ausstrecken. Wir sollen wissen, wozu Gott uns als Lobetal in Bochum eingepflanzt hat; wir sollen uns nach den Gaben ausstrecken, durch die wir Menschen in unserer Stadt dienen können&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style=""&gt;-&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;         &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;diese Talente sind die vielfältigen Gemeinden in dieser Stadt und auf dieser Welt, durch die sich Gott verherrlichen will und die viel vermögen für diese Welt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wir also prägt meine Pläne und Lebensziele. Wer entscheidet, was ich mache und was nicht? Bin ich es? Ist es der Herr? Auch wenn der Herr „außer Landes“ ist, sollen wir durch sein Vermögen ihn wirken lassen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;2. Der Chef verteilt sein Vermögen – Mitarbeiter kennen ihren Herrn&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Das ist das wesentliche: Welches Bild habe ich von Gott? Was leitet mich, wenn ich an ihn denke? Was erfüllt mich, angesichts der Erinnerung an ihn?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Da ist ein Knecht, der stöhnt unter seinen Herrn. Ständig fühlt er sich überfordert. Ständig fühlt er sich gedrängt. Dauernd beobachtet. Immer belastet. Er ist gelähmt von einem Gott, der ständig drückt und fordert. Das sollst du tun und jenes sollst du machen – das darfst du nicht – das will ich, das sollst du mir geben…. Das ist das ganze Drama dieser Welt: die Menschen erkennen den barmherzigen und gütigen Vater von Jesus Christus nicht. Sie vergraben ihre Begabungen, oder sie setzen sie nur für sich selbst ein – verlieren dabei aber die Freude und Leidenschaft, ohne die unser Leben bleiern schwer wird.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Es ist ein regelrechtes Elend, wenn da jemand ein falsches Bild von Gott hat. Gott ist heute ein Containerbegriff geworden – man sieht nicht, womit der Container gefüllt ist. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wenn wir mit Menschen über Gott reden, dann müssen wir genau hinhören, wie sie diesen Gott beschreiben und was er für sie bedeutet. Wer begeistert über Gott redet, aber sein Gegenüber sieht in ihn nur einen, der ständig fordert, der immer an einem herumnörgelt und dem man es nie recht machen kann, der wird beim andern kein Gehör finden, denn sein Gegenüber schaltet ab. Von so einem Gott hat er genug. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Gott kennen lernen – das ist unsere Aufgabe und das ist die Aufgabe, die wir in dieser Welt haben. Unsere Talente sollen dazu dienen, dass die Menschen die Güte Gottes erkennen und froh werden!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style=""&gt;-&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;         &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wir können Menschen in die Gemeinde einladen – hier ist der Ort, an dem man ihn erfahren kann. Hier ist der Ort, an dem man ihn neu kennen lernen kann.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style=""&gt;-&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;         &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wir können Menschen helfen, dass sie durch Gottes Wort ihn erkennen und Vertrauen gewinnen. Sein Wort – das ist ein zuverlässiger Erfahrungsbericht von Leuten, die ihm begegnet sind&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style=""&gt;-&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;         &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Gott wird durch Jesus eindeutig – deshalb verkünden wir Jesus, weil ohne ihn Gott eine unfassbare Chiffre wird. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style=""&gt;-&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;         &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die Güte dieses Gottes werden wir dort wahrzunehmen beginnen, wo wir den Reichtum der eigenen Begabungen kennen lernen und auch einsetzen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;3. Am Ende soll die Freude stehen – wir leben heute vermögend; doch Gott will das noch überbieten&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;„Geh ein zu deines Herren Freuden!“ – Das sollen wir am Ende hören und dieser Einladung folgen. Damit am Ende der Zeit keiner entdeckt, dass er eigentlich nichts hat und in trostloser Öde verkommen muss, möchte Gott uns einladen, unser Leben wach auszurichten auf sein Reich. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Dieser Herr will Anteil geben an dem, worüber er sich freut. Der Herr will uns in seine Freude hinein nehmen. Er will, dass wir vergnügt leben. Er möchte, dass wir gute Erfahrungen machen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Freude - sie beginnt ja nicht erst dann, wenn er wiederkommt. Sie beginnt dort, wo Menschen erfahren, dass Gott barmherzig ist und er uns ein Leben in Vertrauen und Gemeinschaft ermöglicht. Es startet, wenn Menschen nicht mehr von Verletzungen oder Ängsten bestimmt werden, sondern von Vertrauen und Freude. Es ist hier schon herrlich, die Freude Gottes zu erleben, die darüber jubelt, wenn ein Mensch sich von ihm bestimmen lässt, aus seiner Hand seine Talente annimmt und diese Gaben nun einsetzt und damit umgeht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Freude entsteht, wenn jemand wieder auf die Füße gestellt wird und die Lähmungen weichen, die ihn niederdrückten und ohnmächtig machten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Freude will er uns schenken, durch Gottesdienst und Anbeten. Er will uns dienen und erfüllen, stärken und ermutigen. In der Anbetung drücken wir unsere Freude und unser Staunen über seine Güte aus. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Freude will er uns schenken, indem er uns mitten in seine Herrliche Natur setzt und uns darin leben öffnet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Freude will er uns schenken, indem er uns in eine Gemeinschaft von Menschen stellt, die für uns da ist, wo einer des andern Last trägt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Freude will er uns auch in unserem Alltag geben – er möchte uns jeden Morgen neu erfüllen mit allem, was wir brauchen und was andere nötig haben, denen wir begegnen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Freude möchte er uns schenken, an jedem einzelnen Tag. Gut – Freude ist hier sicher begrenzt. Hier gibt es auch viel zu tun – aber wer mit Gott lebt, der lebt nicht mehr in einer „Tretmühle“, sondern aus erfrischenden Lebensressourcen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Gott will uns zu einem tätiges Leben befähigen und einladen, das gekennzeichnet ist von Hingabe und Ruhe, von Fest und von Arbeit. Es wird ein leidenschaftliches Leben. Es wird ein neu ausgerichtetes Leben, denn die Wertmaßstäbe werden verschoben. Plötzlich geht es darum, seine Talente für seine Nächsten einzusetzen – so, dass die anderen darüber Gott danken und beginnen, ihn mit neuen Augen zu sehen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Gottes Kapital liegt in uns. Beginnen wir, sein Kapital an den Mann und an die Frau zu bringen. Beginnen wir, unser Leben Gott nicht wegzunehmen. Starten wird damit, dass wir ihm neu unser Leben verdanken. Dass wir neu unsere Talente tanzen lassen in unserer Umgebung – Gott zur Ehre. Die Menschen sollen die Erfahrung machen: Gott ist barmherzig und er gönnt uns Leben – schon heute!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Amen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-4733344883072738594?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/4733344883072738594/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=4733344883072738594' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4733344883072738594'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4733344883072738594'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/08/09082009-vermogend-leben.html' title='09.08.2009  Vermögend leben'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-1015575036527978843</id><published>2009-08-19T17:55:00.003+02:00</published><updated>2009-08-19T17:57:33.627+02:00</updated><title type='text'>01.08.2009  Gemeinde zwischen Schein und Sein</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: verdana;font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;Gottesdienst am 1. August 2009 in Wanne&lt;br /&gt;Matthäus 5, 13 – 16&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten.&lt;br /&gt;Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.&lt;br /&gt;Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.&lt;br /&gt;So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie euere guten Werke sehen und eueren Vater im Himmel preisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemeinde denkt ja ab und zu darüber nach, wie sie wieder Aufmerksam-keit wecken kann. Man möchte ja irgendwie auffallen, damit die Menschen einen wahrnehmen und kommen. Und viele versuchen dabei, das Wün-schenswerte mit dem Nützlichen zu verbinden. Da gibt es zum Beispiel eine Kirchengemeinde, die ihren Kirchturm für Werbezwecke nützt. Oder eine andere richtet auf ihrem Kirchturm eine große Mobilfunkantenne auf. Ein Pfarrer in dem US-Bundesstaat Texas (Grapevine) ließ sich noch etwas anderes einfallen. Ed Young stellte ein Ehebett in seiner Kirche auf, setzte sich darauf und predigte über die Liebe. Das kommt an – vor allem in den Zeitungen!&lt;br /&gt;Oder man kann Thomas Gottschalk in seiner Gemeinde auftreten lassen. Über www.bild.de kann man seinen Wetteinsatz der Saalwette bestimmen. Gottschalk sagte: „Ich bin nach verlorenen Wetten im Knast, im Puff und auf der Kanzel gelandet. Langsam fallen meiner Redaktion keine Gemein-heiten mehr für mich ein…“ Nun dürfen die Bildleser entscheiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja – wie fällt man auf, wie wird man gesehen. Wenn wir heute bedenken, was Jesus seiner Gemeinde sagt, dann kann man das gar nicht wahrha-ben. „Ihr seid das Salz der Erde! Ihr seid das Licht der Welt!“ Das bedeu-tet, dass seine Gemeinde einen außerordentlich wichtigen Part spielt in dieser Welt spielt. Gemeinde muss sich nicht wichtig machen – Gemeinde ist wichtig. Salz ist nicht irgendein Mineral – es war damals eines der wichtigsten und kostbarsten Güter. Salz hat man nicht nur zum Würzen gebraucht, sondern vor allem zum Konservieren. Salz macht haltbar. Und vom Licht müssen wir ja gar nicht reden – ohne Licht gibt es kein Leben. Der Gemeinde wird also von Jesus zugesagt, dass sie Salz und Licht ist – die Konsequenzen davon wollen wir in zwei Gedankengängen klären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Die Gemeinde Jesu erhält die Welt&lt;br /&gt;Wie gesagt – nicht die Gemeinde klärt hier ihre Bestimmung und zeigt ihre Bedeutung. Nicht die Gemeinde fährt hier eine PR-Aktion. Jesus sagt ihr, was sie in den Augen Gottes ist, wenn er, der Herr der Gemeinde, in den Herzen der Menschen lebt und das Wesen der Christen bestimmt.&lt;br /&gt;Weil die Gemeinde Gottes in dieser Welt lebt, deshalb gibt es sie über-haupt noch. Die Gemeinde wirkt auf dieser Erde so, dass diese Welt Gott noch nicht zu einem faden Gericht geworden ist – er hat seinen Ge-schmack an den Menschen und an ihrer Geschichte noch nicht verloren. Deshalb gibt es diese Welt noch. Deshalb besteht noch die Chance, dass Gottes Geschöpfe zu ihm zurückfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal wären wir allerdings lieber etwas andres als Salz. Würde Jesus damals gefragt haben: „na, was möchtet ihr denn für diese Welt sein?“, hätte die Jünger vielleicht geantwortet: „Honig“! Vielleicht würden wir hin-zufügen: Sahne? Honig ist süß und Sahne garniert herrlich. Aber wir sollen weder den Menschen Honig um den Mund streichen noch das Sahnehäupt-chen auf dem religiösen Nachtisch der Menschen setzen. Salz sollen wir sein. Haltbar sollen wir diese Welt machen – denn weil es die Gemeinde gibt, findet Gott noch immer Geschmack und Langmut für diese Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Christus Raum findet in unserem Leben, dann werden wir sein, was Jesus sagt. Dann werden wir der Welt vielleicht nicht schmecken. Denn sie fordert ja zur Anpassung heraus – anpassen, an die ethischen Normen der Zeit und anpassen, an das Design einer modernen Religion. Aber die Ge-meinde verkündigt den Bergprediger. Wir halten uns zu dem, der uns sagt: „Ich aber sage euch…“ Das wird auch ins Leid führen – wie es Chris-tus ins Leid geführt hat. Aber das allein ist unsere Bestimmung. Gemeinde hat ja nicht sich selbst zum Thema, sondern ihren Herrn. Salz brennt in einer Wunde und die Gemeinde Gottes reizt eine Gesellschaft, die sich die Lebensnormen selbst setzt und die ihre Werte selbst definiert. Nein - Ge-meinde ist nicht Honig, sondern sie ist Salz der Erde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, dann lasst uns auch „Salz der Erde“ sein. Salz kann man nicht wer-den. Entweder man ist es, oder man ist es nicht. Wenn Christus in uns ist, dann wird er uns erhalten, er uns durchtragen, er uns prägen und er uns die Kraft schenken, dass wir uns immer wieder neu in diese Welt schicken lassen. Wer aber ohne ihn lebt, der kann keinen Geschmack mehr verbrei-tet, an dem Gott das Wasser im Munde zusammen läuft; dann sind wir zu nichts mehr zu gebrauchen. Dann taugt man nicht mal mehr als Streusalz. Dann ist man aufgegangen im Leben und Treiben der Welt, die ein Leben ohne Gott proklamiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Gemeinde Jesu erhellt die Welt&lt;br /&gt;Dass das klar ist: Jesus ist das Licht der Welt. Er verbreitet helles Licht. Licht braucht man zum Leben und Licht benötigt man zur Orientierung, wenn es dunkel ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a. Ihr seid das Licht der Welt – weil Jesus bei euch ist!&lt;br /&gt;Jesus ist das Licht der Welt. In ihm wird ganz hell, was auf dieser Erde immer mehr verblasst und immer dunkler wird: die Erkenntnis, wer Gott ist! Und Jesus sagt: Gott ist wie ein liebender Vater und er ist ein Freund des Lebens. Er ist aber entschiedener Gegner der Finsternis. Finsternis und Licht passen einfach nicht zueinander.&lt;br /&gt;Das ist das Tragische im Leben der Menschen, dass sie von Gott nichts mehr erwarten. Naja – in Krisenzeit betet man schon und hofft auf Hilfe. Aber man Gott hat keinen gestaltenden Einfluss mehr. Wünsche, Ziele und Aufgaben werden nicht mehr durch ihn geformt. Wir formen. Wir setzten fest, was wichtig ist. Und deshalb bestimmen wir unser Leben. Wir bestimmen das Tempo – und das ist wie auf dem Jahrmarkt in einem der vielen Attraktionen: höllische Geschwindigkeit. Kurz bereitet es ein Krib-beln im Magen – aber auf lange Sicht gesehen zerstört es Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Gott hat diese Welt noch nicht aufgegeben. Noch ist Zeit da, dass Menschen ihr Leben neu ausrichten. Noch gibt es Leuchtfeuer vor den Klippen und Untiefen dieser Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;b. Ihr seid das Licht der Welt bedeutet auch: deckt auf, was Leben zer-stört!&lt;br /&gt;Es gibt so viel, was Leben zerstört und Menschen kaputt macht.&lt;br /&gt;Es gibt in unserem Leben so viele dunklen Flecke und so viele Wunde Punkte, so viel kaputte Hoffnung und enttäuschte Liebe – und wir sind Meister darin, das alles zu verstecken. Wir meinen, das darf keiner sehen und wir werden mit diesem Kram schon irgendwie fertig. – Meinen sie das wirklich? Ist das nicht unsere Erfahrung, dass es so viele Dinge in unse-rem Leben gibt, die uns belasten, die uns ängstigen, die uns kaputt ma-chen?&lt;br /&gt;Jesus deckt das alles auf. Da fällt Licht darauf und es wird sichtbar. Wir haben versucht, es wegzuschließen, aber jetzt steht es wieder vor uns. Und Jesus sagt nicht: Wie kannst Du nur? Oder – Das hätte ich nicht von Dir gedacht! Jesus sagt: Gib mir das! Gibt mir all die Verletzungen und all das Leidvolle, auch das Boshafte von andern und auch deine eigene Bos-heit – gib mir alles. Gib mir die Gier nach Leben und die Rebellion gegen Gott. Ich bewältige es!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das, was keiner an uns sehen soll – das sollen wir ihm gegenüber aus-sprechen und bekennen. In seinem Licht wird es heil und heil. Jesus hat antiseptische Wirkung – wenn man ihn an die wunden Punkte des Lebens lässt, dann heilen sie.&lt;br /&gt;Das weiß auch die Bibel. Deshalb bekennen in ihr die Menschen, die Gott kennen gelernt haben: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Licht der Welt leben wir aus der Vergebung.&lt;br /&gt;Aus der Vergebung lebende Menschen strahlen aus – sie schauen nicht weg, wenn bei anderen etwas nicht in Ordnung ist – sie laden ein, zu Je-sus zu kommen und heil zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;c. Ich seid das Licht der Welt – das bedeutet: Menschen Lebensmut schenken.&lt;br /&gt;Wir wissen, dass alles was lebt, Licht braucht. Ohne Licht kein Leben. Ich bin das Licht der Welt – sagt Jesus. Bei mir findest du Lebensvorausset-zungen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb gehen wir immer wieder in die Dunkelheiten des Lebens. Wir wenden uns nicht ab – wir wenden uns zu!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe Dich. Ich schenke dir ganz neu Würde und Achtung. Mit ihm kommen wir in einen  heilsamen Zusammenhang. Er wirkt, dass Menschen endlich wieder Gutes erwarten und erhoffen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d. Ihr seid das Licht der Welt bedeutet dann auch: seid leuchtende Vorbil-der!&lt;br /&gt;Wir sind nicht darin Vorbilder, dass wir alles besser können oder besser wissen als andere. Wir sind Vorbilder darin, dass wir ohne Jesus nicht mehr leben können. Wir brauchen ihn für unser Leben.&lt;br /&gt;Wir sind darin Vorbilder, dass Vertrauen zu Gott das Leben fördert.&lt;br /&gt;Wir sind darin Vorbilder, dass Gott uns Ruhe gönnt und in unser Leben hineinreden möchte um es zu erneuern und zu erfrischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Salz und Licht sollen wir sein. Wir sollen in die Öffentlichkeit drängen – uns nicht verstecken. Wir sollen sichtbar leben als Gemeinde. Wir sollen uns nicht zurückziehen. Wir sollen uns hingeben in diese Welt, weil wir ei-nen Herrn haben, der sich hingegeben hat für uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-1015575036527978843?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/1015575036527978843/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=1015575036527978843' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/1015575036527978843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/1015575036527978843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/08/01082009-gemeinde-zwischen-schein-und.html' title='01.08.2009  Gemeinde zwischen Schein und Sein'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-2858541106156159982</id><published>2009-07-30T14:41:00.000+02:00</published><updated>2009-07-30T14:42:43.097+02:00</updated><title type='text'>26.07.2009   Empfangen, was satt macht</title><content type='html'>Predigt am 26. Juli 2009 Lobetal von &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Roland Schindler&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Johannes 6, 1-15&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Danach fuhr Jesus weg über das Galiläische Meer, das auch See von Tiberias heißt. 2 Und es zog ihm viel Volks nach, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. 3 Jesus aber ging auf einen Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern. 4 Es war aber kurz vor dem Passah, dam Fest der Juden. &lt;br /&gt;5 Da hob Jesus seine Augen auf und sieht, dass viel Volks zu ihm kommt und spricht zu Philippus: „Wo kaufen wir Brot, damit diese zu essen haben?“ 6 Das sagte er aber, um ihn zu prüfen; denn er wusste wohl, was er tun wollte. 7 Philippus antwortete ihm: Für zweihundert Silbergroschen ist nicht genug für sie, dass jeder ein wenig bekomme.  8 Spricht zu ihm einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus: 9 „Es ist ein Kind hier, das hat 5 Gerstenbrote und 2 Fische; aber was ist das für so viele?“ 10 Jesus aber sprach: „Lasst die Leute sich lagern.“ Es war aber viel Gras an dem Ort. Da lagerten sich etwa fünftausend Männer.&lt;br /&gt;11 Jesus aber nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten; des-gleichen auch von den Fischen, so viele sie wollten.&lt;br /&gt;12 Als sie aber satt waren, sprach er zu seinen Jüngern: „Sammelt die übrigen Brocken, damit nichts umkommt.“ 13 Da sammelten sie und füllten von den fünf Gerstenbroten zwölf Körbe mit Brocken, die denen übrig blieben, die gespeist worden waren.&lt;br /&gt;14 Als die Menschen das Zeichen sagen, das Jesus tat, sprachen sie: „Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll.“ 15 Als Jesus nun merkte, dass sie kommen würden und ihn greifen, um ihn zum König zu machen, entwich er wieder auf den Berg, er selbst allein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Dinge, die sind nun einmal so. Nehmen wir zum Beispiel den 1.FC Nürnberg. Er ist eine typische Fahrstuhlmannschaft. Eben in die Bundesli-ga aufgestiegen und schon wird wieder gezittert. Das ist der Herzschmerz eines Clubfans. Kaum ist die Aufstiegsfreude verklungen, muss man schon wieder an seiner Frustrationstoleranz üben. &lt;br /&gt;Oder nehmen wir Schalke 04; sie wollen Meister werden und schaffen es nicht. Sie versuchen alles – und sollten sie in der abgelaufenen Spielzeit vorne stehen, dann kommt halt die Nachspielzeit. &lt;br /&gt;Oder nehmen wir Schweden; da ist es im Juli einfach nass. Da kannst du nichts machen. Da muss man einfach warten, bis es Dezember wird – dann regnet es zumindest nicht mehr. &lt;br /&gt;Oder nehmen wir die Amerikaner – sie sind einfach „das Land der unbe-grenzten Möglichkeiten. Da ist zum Beispiel Joey Chestnut. Wo andere Grenzen haben, scheint er unbegrenzte Möglichkeiten zu haben. Bei einem Hamburgerwettessen hat er in 8 Minuten 103 Hamburger verdrückt. Da-mit ist er Weltmeistern im Hamburgeressen. Als man ihn anschließend fragte, wie es ihm geht, meinte er: „Ganz gut, nur sei jetzt etwas hung-rig.“ &lt;br /&gt;Die Hamburger sind in den scharfen Sachen unschlagbar. Das ist halt so. Siggi Siegler hat den Currywurst-Schärfe Wettbewerb gewonnen. Er sprach nach dem Championat von „Freudentränen“, während sich seine Kontrahenten wahlweise entweder übergaben oder im Rettungswagen be-handeln ließen. Die Schärfewettesser steigen bei einem Schärfegrad von 80.000 Scoville ein – zum Vergleich: Tabasco hat 5000 Scoville. Siggi schaffte sogar Capsaicin – 16 Millionen Scoville scharf. Das schärfste Zeug der Welt. Man braucht einen Swimmingpool voller Wasser, um einen Trop-fen zu neutralisieren. Die Hamburger sind Spezialisten für scharfe Sachen.&lt;br /&gt;Tja, es gibt Dinge, die sind halt so. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder Jesus: der kann Brot vermehren. Das ist eben so. Die Gemeinde schafft das nicht. Aber Jesus und das Brot – das ist einmalig. Manchmal könnte man meinen: Jesus = Brot! Es gibt Dinge, die sind halt so. &lt;br /&gt;Unser Wort „Brot“ bedeutet eigentlich soviel wie „Lebensunterhalt“ oder „Nahrung“. Wenn etwas „brotlos“ ist, dann ist es sinnlos. Wer aber „Brot“ hat, der hat, was er zum Leben braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In unserem Predigtwort sieht man etwas von der Wertschätzung Jesu ge-genüber dem Brot. Er sagt nach der Mahlzeit: „Sammelt die übrigen Bro-cken, damit nichts umkommt.“ Brot ist kostbar. Brot sättigt. Brot stärkt. Brot erhält Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wenn Jesus dieses Brot in die Hand nimmt, dann geschieht eine er-staunliche Wandlung. Wenn er Brot austeilt, dann werden viele satt. Und das Brot, das er austeilt, das sättigt viel tiefer als jedes Vollkornbrot aus unseren guten Bäckereien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Thema lautet: „Empfangen, was wirklich satt macht.“ Gemeint ist damit, dass unser Hunger immer nur für kurze Zeit gestillt ist. Unser Kör-per verarbeitet das Brot und braucht immer wieder Nachschub. Jesus gibt etwas ähnliches wie Brot – das stillt unseren Lebenshunger bleibend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Gedanken unseres Predigtwortes dazu:&lt;br /&gt;1. Jesus ist wie ein Lebensbrot&lt;br /&gt;Das Wunder in dieser Geschichte ist nicht das viele Brot, das aus 5 Gers-tenbroten gebrochen 5000 Männer sättigt. Das Wunder in dieser Ge-schichte ist derjenige, der das Brot bricht, der Gott dankt, der die Men-schen, die da hungrig vor ihm sind, liebt, und einfach nicht möchte, dass für einen nichts mehr übrig bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das meinen wir doch manchmal: „Führ uns gibt es nichts mehr! Die an-dern, die haben es gut. Die haben, was man für das Leben braucht. Aber für mich gab es in dieser Welt scheinbar nicht einmal mehr einen Rest. Ich muss mit Mangel leben.“&lt;br /&gt;Wer Hunger hat und nichts zu essen hat, bei dem knurrt der Magen. Wer Lebenshunger hat und meint, für ihn hat die „Küche“ des Lebens ge-schlossen, der wird mit der Zeit „knurrig“, der wird mürrisch und gereizt, der wird trotzig und traurig. Hunger tut weh. Lebenshunger auch. Man wird neidisch. Man wird hart. Manchmal auch sarkastisch - ha, die andern – die haben gut reden, die haben gut glauben! Aber ich – für mich bleibt scheinbar nur die Hoffnung auf das Jenseits. Vertröstungen. Ewiges Leben – ha – und jetzt zeitliches Hungern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber an dieser Botschaft soll kein Mensch vorbeihören: Jesus ist gekom-men, damit dein Lebenshunger gestillt wird. Er sieht dich. Wie damals, als die vielen Menschen ihn suchten und er sie sah. Sie wollten eigentlich et-was spektakuläres Erleben. Sie wollten in Erfahrung bringen, ob auch bei ihnen das zutrifft, was da andere sagen: Er macht gesund – er wirkt Heil. Das wollten sie: eine spektakuläre Erfahrung mit Jesus erleben – aber was bekommen sie: etwas zu essen!&lt;br /&gt;Warum gibt Jesus ihnen etwas zu essen? Weil er deutlich macht: Euch treibt nicht die Sehnsucht nach außergewöhnlichen Erfahrungen um – sondern euch treibt ein Hunger des Lebens um. Ihr möchtet ein Leben le-ben, das erfüllt ist, das prall gepackt ist mit guten Erfahrungen. Ihr seid ruhelos bis ihr etwas habt, was euch so erfüllt, dass euer ganzes Leben von dieser Erfüllung geprägt ist. Und das, was ihr sucht, das bin ich! Ich gebe, was satt macht. Ich, der ich anscheinend nichts in der Hand habe, kann dir geben, wonach du dich sehnst; denn ich gebe mich! Und das reicht für alle!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Jesus will deinen Hunger stillen&lt;br /&gt;Jesus bist du so kostbar, dass er sich ganz investiert, damit du lebst. Hat sich für dich schon mal jemand so eingesetzt wie Jesus? Zu allen, die dich verklagen, die auf dich zeigen, denen gegenüber du Schulden hast, sagt er: „Was er schuldig geblieben ist, das gebe ich; sein Unrecht sühne ich und seinen Tod sterbe ich. Jesus schenkt sich dir als Gabe, die so erfüllt, dass dein Leben frei wird von Gier, Neid, Schmerz und Unzufriedenheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glaube ist keine Gedankenakrobatik für Zukurzgekommene. Hier wird nicht mit deinen Sehnsüchten und Verletzungen, mit deinen Sorgen und Ängsten jongliert. Hier wird dir nicht weiß gemacht, dass sie nicht mehr da sind, obwohl sie ständig in deinem Schoß landen. Glaube ist die Erfah-rung: Hier ist einer so eindeutig und so unmissverständlich für mich da, dass ich mich auf ihn einlassen und ihm vertrauen kann – auch wenn mei-ne eigentlichen Wünsche immer noch Wünsche sind und keine Realität wurden. Hier ist einer, der mich liebt und der für mich eintritt, der mich stärkt und mich ermutigt, der mich schützt und der mir mein Leben ga-rantiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht die Dinge dieser Welt stillen unseren Lebenshunger – sondern Jesus. Kein Mensch vermag und zu erfüllen aber Jesus. Und wen Jesus erfüllt, der wird plötzlich fähig, mit den Dingen recht umzugehen. Nun bekommen Geld und Auto, Gesundheit und Haus, Mode und Brot erst ihren richtigen Wert. Die Dinge in dieser Welt sättigen nicht, sondern vergrößern den Hunger. Wer viel hat, der will noch mehr. Aber wer Jesus hat, der kann teilen.&lt;br /&gt;Auch Menschen erfüllen uns nicht. Aber Jesus erfüllt uns mit seiner Liebe, so dass wir in die Lage versetzt werden, mit Menschen in Beziehung zu leben, mit ihnen auszukommen, Konflikte zu klären, den andern zu helfen und zu fördern. Jetzt fällt die Angst vor dem Alleinsein ab. Jetzt löst sich die Sorge vor einem Verlust. Jetzt entspannt sich meine Person und wird nicht mehr beherrscht oder manipuliert, nicht mehr getrieben oder beses-sen – wenn Jesus deinen Hunger stillt, dann wirst du frei für das Leben! Er hat sich dir so „einverleibt“ dass er alles ausfüllt und erfüllt. Er ist kein flüchtiges Erlebnis sondern eine Gabe zum Leben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Jesus sättigt dich heute &lt;br /&gt;Heute feiern wir Abendmahl. Am 7. Sonntag nach Trinitatis werden wir auf die Gabe des Abendmahls hingewiesen. Wir sollen wahrnehmen: Heute sollst du schmecken und sehen, wie freundlich Gott ist. Heute will er dich stärken. Heute will er dir Brot geben – aber in diesem Brot sich dir selbst einverleiben. Heute will er sich dir im Wein schenken – erfrischend und köstlich. Er will sich dir „köstlich“ schenken. Er hat es sich alles kosten lassen, damit er dich recht verköstigen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie will das Abendmahl sättigen? Die Gemüsesuppe, von Hildegard und Erika lecker zubereitet, die wir gleich nach dem Gottesdienst schmau-sen werden, die wird satt machen – vorerst – aber ein Stück Brot und ein Schluck Wein? &lt;br /&gt;Brot und Wein machen es nicht, sagt Martin Luther in der Erklärung zum Hauptstück des Abendmahls – sondern der Herr, der dazu sein Wort gibt, der darin seinen Willen kundtut und sagt: Ich bin das Brot des Lebens! Iss im Vertrauen darauf, dass ich zu dir komme und mich so in dein Leben investieren will, dass es in mir gesichert und geschützt ist. Er gibt dir heu-te schon von „seinem Tisch“. Der Ort, von dem uns das Mahl gegeben wird ist eigentlich in Gottes Welt. Dort gibt es am Ende aller Tage ein gro-ßes Festessen. Doch ein Bissen ist schon jetzt für uns da. Einen Schluck gibt’s schon heute. Hierin liegt Kraft und Lebensmut für die kommenden Tage. Hier liegt schon jetzt ein Zeichen für Dich: Gemeinschaft! Du bist nicht allein – er ist da. Du bist nicht allein – er umgibt dich mit Menschen, die dir ganz langsam vertraut werden, die für dich langsam wie Geschwis-ter werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Typisch Jesus. Er macht aus wenig viel. Er macht aus Brot eine Mahlzeit zum Leben. Er gibt dir heute, was wirklich satt macht. Satt sein bedeutet, genug zu haben – genug im Sinne von „vergnügt“. Es gibt Dinge, die sind halt so. ER lebt – deshalb wird man im Gottesdienst vergnügt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-2858541106156159982?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/2858541106156159982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=2858541106156159982' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/2858541106156159982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/2858541106156159982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/07/26072009-empfangen-was-satt-macht.html' title='26.07.2009   Empfangen, was satt macht'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-4868354161528556506</id><published>2009-07-30T14:37:00.005+02:00</published><updated>2009-07-30T14:41:31.490+02:00</updated><title type='text'>19.07.2009  Es gibt immer was zu tun!</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link style="font-family: verdana; color: rgb(255, 255, 255);" rel="File-List" href="file:///I:%5CDOKUME%7E1%5CMartin%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Verdana; 	panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:536871559 0 0 0 415 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	color:windowtext;} p 	{mso-margin-top-alt:auto; 	margin-right:0cm; 	mso-margin-bottom-alt:auto; 	margin-left:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:8.5pt; 	font-family:Verdana; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	color:black;} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;}  /* List Definitions */  @list l0 	{mso-list-id:1457677510; 	mso-list-type:hybrid; 	mso-list-template-ids:-961785226 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643;} @list l0:level1 	{mso-level-tab-stop:36.0pt; 	mso-level-number-position:left; 	text-indent:-18.0pt;} ol 	{margin-bottom:0cm;} ul 	{margin-bottom:0cm;} --&gt; &lt;/style&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Predigt über Matthäus 28, 16 – 20 von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Roland Schindler&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b style=""&gt;Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. (17) Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. (19) Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker; Taufet sie auf den Namen des Vaters und den Sohnes und des Heiligen Geistes (20) und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. &lt;/b&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Deutschland ist das Eldorado für Heimwerkler, die unbestrittene Nr. 1 in Europa. Knapp 1000.- Euro gibt der Deutsche durchschnittlich pro Jahr für Werkzeuge, Materialen und weiteren Baubedarf aus. „Es gibt immer was zu tun“ ist wohl der bekannteste Slogan. Sogar ein Buch ist mit diesem Titel erschienen und lädt dazu ein, von der Pieke an alles Rund um Haus und Garten selbst zu werkeln. Eine Frau schrieb begeistert: „Das optimale Geschenk für meinen Mann. Endlich hat er was zu tun. Eine Pergola und einen Teich will er dieses Jahr anlegen – herrlich, ich sehe ihn den ganzen Tag nicht!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Tja, da bleibt den Engländern, Franzosen und Belgiern nur das Nachsehen. Dabei mischen heute die Frauen kräftig mit. Früher hantierten sie ja ausschließlich mit der „Stichelsäge“, aber heute wünschen sie sich schon zum Geburtstag und zu Weihnachten Bandschleifer, Dekupiersäge und Schlagbohrmaschine. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich dachte, da wir heute kein Anspiel haben, machen wir gleich mal die Probe aufs Exempel und sehen, wie gut ihr euch in der Baumarktlandschaft auskennt. Ich nenne die Slogans und ihr sagt mir, welcher Baumarkt damit seine Philosophie zum Ausdruck bringt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Ideen muss man haben“&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;- Hellweg&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Es gibt immer was zu tun“&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;- Hornbach&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Schön, dass sie da sind“&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;- Bahr&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Wenn´s gut werden muss“&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;- Bauhaus&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Wie, wo, was – weiß ….“&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;- Obi&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Mach dein Ding“&lt;span style=""&gt;                &lt;/span&gt;- Hagebau&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Gut für die Umwelt – günstig für sie“&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;- Toom-Baumarkt &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Hier spricht der Preis“&lt;span style=""&gt;        &lt;/span&gt;- Praktiker&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Ein Paradies für Profis und Heimwerker“&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;- Hammer &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Wir haben den besten Preis“&lt;span style=""&gt;               &lt;/span&gt;- Discount Baumarkt B1&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Selber „machen“ – das scheint eines unserer Gene zu sein. Wir finden Bautrupps in Schulen und Kindergärten, in Kleingartenanlagen und Vereinsheimen, in Garagen und auf einem Baugerüst in Wanne – sogar in unserer Gemeinde. Schon die Kinder sind nicht aus dem Sandkasten zu kriegen und natürlich gibt es auch ein Kinderbuch mit dem vielsagenden Titel: „Es gibt immer viel zu tun“ – eine Geschichte des „kleinen roten Traktors.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Doch wir sind nicht eingeladen, Gemeindehäuser zu bauen – Gott lädt uns ein, dass wir seine Gemeinde mitbauen. Er möchte uns begeistern für die lohnenswerteste Aufgabe dieser Welt. Er will uns ermutigen unsere Kraft und unseren Verstand dahingehend einzusetzen, Menschen für Gott zu begeistern. Dazu möchte er uns heute durch „Matthäi am Letzten“ ermutigen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wobei – Matthäi am Letzten – wissen sie, wofür das steht? Im Internet erfährt man, dass dieser Ausdruck in Österreich eine stehende Redewendung ist. Wofür sie steht, sieht man an den Übersetzungen – im Deutschein bedeutet diese Redewendung: „Der Zug ist abgefahren“ – im Englischen: „This ist the End“. Wenn jemand am Ende ist, keinen Ausweg mehr sieht oder dem Sterben entgegengeht, wird auch heute noch manchmal sprichwörtlich gesagt: "Bei ihm oder bei ihr ist Matthäi am Letzten."&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Diese Redewendung geht auf Martin Luther zurück. In seinem Katechismus schreibt der Reformator zum Hauptstück „Taufe“: "Unser Herr Jesus Christus spricht Matthäi am Letzten ‚Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde’ und ‚Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt’." Martin Luther weist alle, die in ihrer Lebenssituation irgendwie wie am Ende ist, darauf hin, dass am Ende des Evangeliums nicht steht "Alles aus und vorbei", sondern "Mir ist alle Macht gegeben" und "Ich bin bei euch alle Tage". Also lieber Volksmud – da hast du aber Martin Luther nicht aufs „Maul geschaut“, als du dir diese Redewendung als geflügeltes Wort einverleibt hast! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Matthäi am Letzten“ ist also ein Hoffnungswort. Eine Geschichte schien am Ende – doch der Auferstandene Jesus Christus bezeugte sich seinen Nachfolgern und verwandelte resignierte Leute in einen Trupp leidenschaftlicher Menschen, die mit einer „frohen Botschaft“ Menschen neue Hoffnung brachten. Nun wird vor allem Gemeinde gebaut – keine Gemeindehäuser. Menschen werden eingeladen, diesen Gott zu entdecken, der in seiner Gemeinde wirkt, der Gemeinde will und der Gemeinde fördert. Dieser „Bauplatz“ Gemeinde ist ein lohnender Einsatzort für unsere „Bau-Gene“. Hier können wir unsere Gaben entfalten. Hier können wir nach Herzenslust unsere Kreativität und unsere Leidenschaft einbringen. Es gibt keine Aufgabe, die so lohnend und so erfüllend, so herausfordernd und so großartig ist, wie die, auf der „Baustelle“ Gemeinde mitzuwirken. Damit man aber nun genau weiß, welche Werkzeuge man da vor allem benötigt und wo man die am besten erhält, hören wir auf den „Bauauftrag“ des Chefs:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ol  style="margin-top: 0cm; color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" start="1" type="1"&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;Der      Bau klappt nur mit Jesus&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="margin-left: 18pt; color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Er ist mächtig – er hat alle Macht in der sichtbaren und der unsichtbaren Welt. Er ist Herr! Und als dieser Herr tritt er auf und zeigt, dass er nicht als netter Restaurator auftritt, oder als freundlicher Handwerker, der dein Seelenleben wieder in Ordnung bringt. Er kommt als Herr und Eigentümer deines Lebens. Er ist auch Herr und Eigentümer dieser Welt. Er ist derjenige, der das Leben designt hat. Er hat es entworfen und es gelingt nur mit ihm. Deshalb ist vor allem und zuerst er zu verkündigen und auf ihn hinzuweisen. Wir werden immer wieder von diesem Herrn zu reden haben. Wir werden selbst immer wieder auf diesen Herrn zurückkommen müssen – denn wir werden selbst immer an Grenzen kommen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="margin-left: 18pt; color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jesus ist wie ein Fundament, auf dem es sich leben lässt. Wer sein Leben auf eine andere Grundlage gestellt hat, der läuft Gefahr, sich mit seinem Leben am Ende zu verlieren. Es geht nun darum, den Menschen auf dieser Welt und besonders in deiner Umwelt auf diesen Jesus aufmerksam zu machen. Entdecke Jesus! Das gilt auch Opelanern!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="margin-left: 18pt; color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ol  style="margin-top: 0cm; color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" start="2" type="1"&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;Jesus      empfängt man durch die Taufe und man lernt ihn nur durch die Bibel kennen.      &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="margin-left: 18pt; color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wie soll das nun gehen, dass dieser Jesus Christus zum Fundament eines Lebens wird? Jesus sagt: Durch die Taufe. Die Taufe ist eine erstaunliche Gabe Gottes. Der heutige Sonntag erinnert uns daran, dass wir getauft sind und will uns in das Wesen dieser Gabe neu hinein nehmen. Schauen wir uns also diese Taufe einmal genauer an. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="margin-left: 18pt; color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In der Taufe wird man auf den Namen „Jesus Christus“ getauft und mit Wasser übergossen – eigentlich in das Wasser eingetaucht und wieder herausgehoben. Es ist ein Zeichen dafür, dass man jetzt Jesus gehört. Taufe signalisiert sozusagen einen Besitzerwechsel. Wem man vorher gehört hat – sei es der Angst oder schlechten Gewohnheiten, sei es sich selbst oder sei es den prägenden Worten seines Vaters, sei es der Unzufriedenheit oder sei es der Beliebigkeit – jetzt gehört man Jesus. Er ist sozusagen der, der mich nun besitzt. Er hat seine Hand auf mein Leben gelegt und gesagt: „Fürchte dich nicht mehr, du gehörst jetzt mit und ich werde alles daran setzen, dass dein Leben gelingt und bestand hat.“ Taufe bedeutet, dass man sich entscheiden hat und dem Rechnung trägt, dass man von ihm geliebt und zum Leben befreit wurde. Sich taufen lassen heißt, sich für Jesus entscheiden. Das muss nicht zusammenfallen – das kann auch so gehen, dass man zuerst getauft wurde und dann – viel später – entdeckt, was man in dieser Taufe geschenkt bekommt. Und nun nimmt man ihn – Jesus – an und lebt mit ihm. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="margin-left: 18pt; color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und Taufe bedeutet, dass Gott selbst darin handelt und kommt und durch seinen Geist in uns wohnt. Taufe ist ein Geheimnis – denn darin wirkt Gott. Er erfüllt uns mit seiner Gegenwart. Er erfüllt uns durch seinen guten Geist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="margin-left: 18pt; color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ol  style="margin-top: 0cm; color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" start="3" type="1"&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;Jesus      will, dass wir Menschen nicht mehr alleine sind&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="margin-left: 18pt; color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich habe ein prägnantes Lied von Reinhard May gefunden. Es heißt „Allein.“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Er drang mir in die Seele, weiß Gott, wie er mich traf,&lt;br /&gt;Der Spott der guten Kinder, ich war das schwarze Schaf.&lt;br /&gt;Im Pausenhof, die Tränen niederkämpfend, stand ich stumm,&lt;br /&gt;Der Inhalt meines Ranzens lag verstreut um mich herum.&lt;br /&gt;Wie wünscht‘ ich mir beim Aufsammeln eine helfende Hand,&lt;br /&gt;Ein Lächeln, einen Trost, und da war keiner, der sich fand.&lt;br /&gt;Ich hatte keinen Freund und schlechte Noten, ist ja wahr,&lt;br /&gt;Und unmoderne Kleider und widerspenst‘ges Haar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allein,&lt;br /&gt;Wir sind allein,&lt;br /&gt;Wir kommen und wir gehen ganz allein.&lt;br /&gt;Wir mögen noch so sehr geliebt, von Zuneigung umgeben sein:&lt;br /&gt;Die Kreuzwege des Lebens geh‘n wir immer ganz allein.&lt;br /&gt;Allein,&lt;br /&gt;Wir sind allein,&lt;br /&gt;Wir kommen und wir gehen ganz allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch ein Glas Champagner, und sie drückten mir die Hand,&lt;br /&gt;Und alle waren freundlich zu mir, alle war‘n charmant.&lt;br /&gt;Und mancher hat mir auf die Schulter geklopft, doch mir scheint,&lt;br /&gt;Es hat wohl mancher eher sich, als mich damit gemeint.&lt;br /&gt;Die Worte wurden lauter, und sie gaben keinen Sinn,&lt;br /&gt;Das Gedränge immer enger, und ich stand mittendrin&lt;br /&gt;Und fühlte mich gefangen, wie ein Insekt im Sand:&lt;br /&gt;Je mehr es krabbelt, desto weiter rückt der Kraterrand.&lt;br /&gt;Nun, ein Teil meines Lebens liegt hinter mir im Licht,&lt;br /&gt;Von Liebe überflutet, gesäumt von Zuversicht.&lt;br /&gt;In Höhen und in Tiefen, auf manchem verschlung‘nen Pfad&lt;br /&gt;Fand ich gute Gefährten und fand ich guten Rat.&lt;br /&gt;Doch je teurer der Gefährte, desto bitterer der Schluß,&lt;br /&gt;Daß ich den letzten Schritt des Wegs allein gehen muß.&lt;br /&gt;Wie sehr wir uns auch aneinander klammern, uns bleibt nur&lt;br /&gt;Die gleiche leere Bank auf einem kalten, leeren Flur“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Allein – das ist hart. Alleinsein ist schmerzlich. Und das ist so – der Verlust der liebsten Menschen ist am Schmerzlichsten. Aber Jesus sagt: „Siehe, ich bin bei euch, bis ans Ende der Zeit!“ Jesus ist bei uns – er geht mit, er begleitet, er ist treu, er ist „Gott mit uns!“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dieser Jesus überlässt dich nicht mehr der zerstörenden Einsamkeit. Er schenkt dir immer wieder neu seine heilsame Nähe!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es gibt viel zu tun – damit die Menschen auf tragfähigem Grund leben. Helft mit, damit sie Jesus kennen lernen und ihr Leben sicher wird. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Er hat viel zu tun – pack mit an!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Amen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style=""&gt;                       &lt;/span&gt;o&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-4868354161528556506?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/4868354161528556506/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=4868354161528556506' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4868354161528556506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/4868354161528556506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/07/19072009-es-gibt-immer-was-zu-tun.html' title='19.07.2009  Es gibt immer was zu tun!'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-8082630601548000732</id><published>2009-07-30T14:34:00.001+02:00</published><updated>2009-07-30T14:36:25.395+02:00</updated><title type='text'>5.07.2009  Schüler Jesu haben keine Ferien</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///I:%5CDOKUME%7E1%5CMartin%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Verdana; 	panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:536871559 0 0 0 415 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;}  /* List Definitions */  @list l0 	{mso-list-id:507601245; 	mso-list-type:hybrid; 	mso-list-template-ids:-487937806 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643;} @list l0:level1 	{mso-level-tab-stop:36.0pt; 	mso-level-number-position:left; 	text-indent:-18.0pt;} ol 	{margin-bottom:0cm;} ul 	{margin-bottom:0cm;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Predigt zu Lukas 6, 36 – 42 von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Roland Schindler&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Und richtet nicht, so werdet auch ihr nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in eueren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis: Kann auch ein Blinder einen Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Der Jünger steht nicht über dem Meister; wenn er vollkommen ist, so ist er wie sein Meister.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt still, Bruder, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und du siehst selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge und sieh dann zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Ferien! Dass Ferien sind, sieht man heute. Viele sind nicht da, sondern unterwegs, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;auf einer Freizeit oder auf dem Weg in den Urlaub. Ferien – da freuen sich die Schüler. 6 Wochen ohne Hausaufgaben, ohne Vokabeln und Test, ohne Mathe und Englisch. Da kann man entspannen und sich erholen. Da kann man endlich tun, was einem Spaß macht. Keine Pflichten. Herrlich, so ein Schülerleben – oder?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Unser heutiges Predigtwort erinnert uns als Gemeinde Jesu daran, dass wir auch Schüler sind. Das griechische Wort „mathätäs“ bedeutet „Schüler, Lernender“. Wir stehen in der Gefahr, die anderen lehren zu wollen und zu meinen, aus dem Schüler-Sein ein für allemal heraus zu sein. Aber dem ist nicht so. Soll die Gemeinde wachsen, sollen unsere Gespräche mit den Menschen, die Gott noch nicht als liebenden Vater kennengelernt haben fruchten, soll letztlich unser persönliches Leben gelingen, dann sollen wir uns durch dieses Wort zurückführen lassen an den Ort, an dem es um „Sein oder Nichtsein“ geht: An das Vaterherz Gottes. Und das Vaterherz Gottes Hängt am Kreuz. In Jesus ist uns von Gott her Barmherzigkeit widerfahren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Christen drücken keine Schulbank. Christen leben ständig aus der Vergebung Gottes. Das alleine prägt unser Leben und das alleine erschließt uns den Sinn dieser mahnenden Worte. Und: Schüler Jesu haben keine Ferien. Denn sie sollen nicht nachlassen in dem Bemühen, die Barmherzigkeit Gottes in dieser Welt abzubilden. Denn:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;1. Gottes Barmherzigkeit will prägen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Unser Wort klingt ernst, denn es zeigt, dass von unserem Handeln abhängt, was wir selbst erfahren. Es heißt: „Und richtet nicht, so werdet auch ihr nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben.“ Wir ernten also, was wir sähen. Wir empfangen, was wir geben. Gott begegnet uns so, wie wir den Menschen begegnen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Das müssen wir erst einmal richtig einordnen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Wir haben Gott kennen gelernt als großherzigen und gütigen Herrn, der uns unser Leben anvertraut hat, der uns seine guten Lebensordnungen geschenkt hat und der uns eingeladen hat, von dem her zu leben, was er schenkt. Er hat uns Talente gegeben, die wir zu seiner Ehre einsetzen können, so dass es Menschen gut geht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Doch wir haben unser eigenes Leben geführt. Wir waren darauf bedacht, dass es uns gut geht. Wir waren damit beschäftigt, das Beste für uns aus den Gegebenheiten zu holen. Wir waren unser Maßstab – wir haben die Regeln bestimmt, nach denen wir leben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Wir sind vielen Menschen nicht gerecht geworden. Wir haben vielen nicht gegeben, als sie unsere Hilfe brauchten. Wir sind ihnen nicht „Nächster“ geworden. Wir haben manche Menschen verletzt, anstatt sie zu stärken. Wir haben Gott keine Ehre gemacht. Wir haben an dem vorbei gelebt, was wir sein sollten: seine geliebten Kinder, die ihren Vater groß machen vor den Menschen, mit denen sie leben. In dieses Leben, eine Leben, in der Gott keine Rolle spielt, waren wir verflochten und verstrickt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Nun hat Gott in seiner Güte uns zur Besinnung gebracht. Er hat uns deutlich gemacht, wohin dieser Lebensstil führt. Wer sich an sich selbst bindet, geht mich sich selbst zugrunde. Wer sich zum Maßstab hat, der hat den Tod zum Partner. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Gott hat uns klar gemacht, wie wir zu ihm zurück können. Er hat uns aufgezeigt, was dieses Leben bislang gebracht hat: übersehene Menschen, vergessene Menschen, verlorene Menschen, verletzte Menschen, erniedrigte Menschen, verängstigte Menschen, verärgerte Menschen. Er zeigt auch, wie das, was wir schuldig geblieben sind, wie der ganze Mangel und das gesamte Elend behoben werden kann: Indem ich mich schuldig spreche und die Schuld auf den Sohn Gottes lege. Jesus hat blutet. Jesus hat bezahlt. Jesus hat Sühne geleistet. Jesus starb. Nun sitzen wir ohne unser Zutun am Tisch unseres Herrn. Nun haben wir eine Perspektive für unser Leben – nicht selbst geschaffen sondern von ihm erhalten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Das alles wirkt Gott, damit ich lebe. Das schenkt und gewährt er in seiner großen Barmherzigkeit. Er will nicht zerstören – er will erneuern, Leben zurechtbringen und heilen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;So hat mir Gott ein zweites Leben geschenkt, eine neue Chance gewährt. Und nun habe ich einen Ort, an dem mein Leben erneuert werden kann und von dem aus ich mich als Kind Gottes, als Mensch, der mit Gott lebt, bewähren kann. Dieser Ort ist das Herz Gottes. Seine innige Nähe. Sein herzliches Erbarmen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Von hier her komme ich – aufgerichtet und angenommen, mir wurde vergeben und ich wurde mit Gottes Liebe begabt und ausgestattet. So gelingt mein Leben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Nur wer täglich von diesem schenkenden und erneuernden Gott herkommt, der kann so leben, wie es ihm gefällt und wie es den Menschen gut tut. Dieses Leben aus der Barmherzigkeit Gottes sollen wir einüben. Diese Schule sollen wir nie schwänzen. Denn nur so können Menschen die Barmherzigkeit Gottes kennenlernen – durch uns!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Wir sollen also unsere Barmherzigkeit den Menschen erfahren lassen – wir sollen die Barmherzigkeit Gottes erfahrbar werden lassen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Wer nun Gottes Barmherzigkeit erfahren hat, der kann mit Menschen nicht mehr nach seinem Belieben umspringen. Vergebung und Güte ist uns zuteil geworden – was geben wir nun weiter? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;An dieser Stelle erinnern wir uns an das Gleichnis über jenen unmöglichen Menschen, der hoch verschuldet nicht nur sein Potential vergeudet hatte, sondern auch das seines Chefs. Der wurde zur Rechenschaft gezogen und musste mit schlimmster Bestrafung rechnen. Er bat um Zeit zum Zurückzahlen und appellierte an die Barmherzigkeit seines Arbeitgebers. Da erbarmte er sich und erließ ihm alle Schuld. Na, da freute sich der Mensch, ging weg und packte den ersten Menschen, der ihm was schuldete am Schlawittchen und forderte: Bezahle mir sofort, was du mit schuldest, oder ich bring dich ins Gefängnis.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Unmöglich!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Deshalb gilt nun für uns Christen: gebt, so wird euch gegeben, vergebt, so wird euch gegeben, richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet. Seid barmherzig, wie euer Vater im Himmel barmherzig ist!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Das war doch das Elend zur Zeit des Alten Bundes Gottes mit Israel: Gott gewährt Sühne, aber die Menschen behalten ihr hartes Herz. Dieses harte Herz ist das, woran diese Welt zugrunde geht. An diesem harten Herzen zerbrechen Menschen, scheitert Leben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Deshalb: seid barmherzig! In unserem Leben gibt es viele Prägungen. Da leben wesentliche Züge unserer Eltern weiter. Da wirkt Erworbenes fort, das wir durch uns wichtige Menschen erfahren haben. Da prägt sich unser Wesen aus. Und da ist auch Gottes Barmherzigkeit dabei als wesentliche Grunderfahrung. Wir sollen nun nicht mehr dem Zufall überlassen, was sich auswirkt. Wir sollen unser Leben wach gestalten vom Herzen Gottes her. Das führt zum zweiten Gedanken: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;2. Deshalb richten wir nicht mehr, sondern wir stärken, ermutigen und ermuntern&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Richten ist Gottes Aufgabe, nicht die unsere. Wir können dem anderen für sein Verhalten kein Strafmaß aufladen – wir sind, wie er, angewiesen auf das herzliche Erbarmen Gottes. Okey, wenn jemand vollkommen ist, wenn jemand von euch sagen kann „Hey, Jesus könnte es nicht besser machen als ich! Ich bin einfach perfekt“ – und wenn dies andere bestätigen würden – dann kann er auch richten. Aber vorher nicht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Er tut gut daran, dass er den „Balken“ im eigenen Auge wahrnimmt und weiß, wer er ist. Wir stehen in der Gefahr, andere „erziehen“ zu wollen und dabei die eigenen Unzulänglichkeiten und Fehler zu übergehen. Doch wer so vorgehen würde, steht in der Gefahr „blind“ zu werden für das, was dran ist, „blind“ zu werden für die Gegebenheiten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Wir sollen dem andern nicht den Kopf waschen und ihn zurechtweisen, wir sollen ihn nicht verklagen und belangen. Wir sollen uns aber an seine Seite stellen und ihm dienen. Und wir sollen ihn immer wieder mitnehmen zu dem Ort, ohne den wir selbst nicht mehr leben könnten: Zum Kreuz, zu dem Ort, an dem Gott mich annimmt, mir meine Schuld abnimmt, mir seine Güte zuspricht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;An dieser Stelle möchte ich über Seelsorge reden – Seelsorge, die wir uns gefallen lassen, damit wir sie anderen auch gewähren können. Seelsorge ist die Befähigung, den anderen zu leiten und zu dienen im Wissen um die eigenen Unzulänglichkeiten und Fehler. Seelsorge ist geprägt von der Liebe Gottes. Seelsorge ist gekennzeichnet davon, dem anderen zu helfen, zu unterstützen, zu ermutigen und zu ermahnen. Übrigens: diese Eigenschaften sind Kennzeichen des Heiligen Geistes. Seinen Namen könnte man übersetzen mit „Ermutiger, Ermahner, Ermunterer und Den-anderen- Stärkenden“. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Der heutige 4. Sonntag nach Trinitatis will die Gemeinde daran erinnern, dass sie eine Gemeinde der Sünder ist. Wir sind noch nicht vollkommen. Wir sind noch am Lernen. Wie sollen wir als Gemeinde der Sünder miteinander umgehen? Wir sollen einander tragen, uns dienen und fördern! Deshalb: werdet seelsorgerliche Menschen. Das bedeutet&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ol style="margin-top: 0cm;" start="1" type="1"&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Bittet Gott um die Gabe, dem andern      seelsorgerlich zu begegnen. Bittet ihn darum, dass er euch gibt, was ihr      für den anderen benötigt und seid dabei gewiss, dass Gott sehr freigiebig      ist. Sein Maß ist erstaunlich: es ist „gedrückt, geschüttelt und      überfließend“, was er gibt. Gott knausert nicht. Gott schenkt, damit wir      freizügig weitergeben können. Bilden wir Gott in dieser Welt als „großen      Kanuser“ ab oder als „freizügigen Geber“, der gerne gibt, was andere      stärkt und fördert?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Wer andere leitet, der bedarf selbst der      Leitung. Weil wir uns des anderen „Splitter im Auge“ annehmen im Wissen um      den „Balken in unserem Auge“, deshalb ist es wichtig, dass wir selbst in      der Seelsorge eines Menschen bleiben, zu dem wir Vertrauen haben und vor      dem wir ehrlich sein können. Diesem Menschen können wir auch erlauben, uns      zu sagen, wie er uns sieht. Das tut gut. Das haben wir nötig. Sonst stehen      wir in der Gefahr, an Seestärke zu verlieren und zu erblinden. Gott gibt      uns alles was wir benötigen – auch einen Menschen, der uns seelsorgerlich      begleiten kann, der uns seine Vergebung zuspricht und der uns seinen Segen      vermittelt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Beginne Seelsorge zu gewähren. Wer mit offenem      Herzen unterwegs ist, wer die Barmherzigkeit Gottes erfahren und von ihr      wach gemacht wurde, der wird Menschen wahrnehmen, die in ihrem Leben      Unterstützung benötigen und die für Hilfe und Begleitung offen sind.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Die Gemeinde der Sünder ist eine seelsorgerliche Gemeinde! Die Gemeinde der Gerechten ist eine kalte und richtende Gemeinde.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Wir sollen also Schüler Jesu sein. Schüler Jesu haben keine Ferien. Dafür haben wir aber auch keine Zeugnisse bekommen. Denn das wissen wir doch: Zuerst gibt es Zeugnisse, dann kommen die Ferien. Keine Ahnung, wer auf diese Reihenfolge gekommen ist. Während meiner Schulzeit wäre es besser gewesen, ich hätte erst die Ferien unbeschwert verbringen können, und dann hätte meine Mutter erst mein Zeugnis zu Gesicht bekommen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Eigentlich ist das nicht schlecht: wer keine Ferien hat, bekommt auch keine Zeugnisse. Stellt euch vor, am Sonntag vor den Ferien würde in der Gemeinde die Zeugnisse verteilt werden, die Gott einem jeden von uns ausstellt! Da würde es heißen: „Schindler – au weia!“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Gott ist barmherzig!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Amen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-8082630601548000732?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/8082630601548000732/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=8082630601548000732' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/8082630601548000732'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/8082630601548000732'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/07/5072009-schuler-jesu-haben-keine-ferien_30.html' title='5.07.2009  Schüler Jesu haben keine Ferien'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-6096111011701828882</id><published>2009-05-29T16:01:00.001+02:00</published><updated>2009-05-29T16:02:30.163+02:00</updated><title type='text'>24.05.2009  Du bleibst nicht ohne Trost!</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Johannes 15, 26 – 16, 4&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Predigt von &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:verdana;" &gt;Roland Schindler&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und auch ihr seid meine Zeugen, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das habe ich zu euch geredet, damit ihr nicht abfallt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sie werden euch von der Synagoge ausstoßen. Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und das werden sie darum tun, weil sie weder meinen Vater noch mich erken-nen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber dies habe ich zu euch geredet, damit, wenn ihre Stunde kommen wird, ihr daran denkt, dass ich´s euch gesagt habe. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Zu Anfang aber habe ich es euch nicht gesagt, denn ich war bei euch. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;„Wer nicht hören will, muss fühlen.“ Mit diesem Satz bin ich groß gewor-den. Erziehung kompakt sozusagen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Diese Weisheit steht nicht in der Bibel. Obwohl es in der Bibel ums Hören geht – aber in der Bibel wird nicht gedroht. Die Bibel lädt ein, dass wir hinhören. Gott redet – er hat den Menschen geschaffen als ein Gegenüber zu ihm – wir können seine Stimme hören. Das zeichnet uns als seine Ge-schöpfe aus! Diese Fähigkeit für unser Menschsein wesentlich. In der Bibel geht es darum, dass wir die Einladung zu einem erfüllten Leben hören.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Schicksal Israels hängt davon ab, auf wen sie hören. Auch unser Schicksal ist mit dem Hören verbunden. Hören und gehören sind unlösbar miteinander verbunden. Die Gemeinde Jesu erkennt in der Verklärungsge-schichte worauf es ankommt. Gott sagt: „Das ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Hören und Gehören bilden eine Einheit. Was wir hören, das werden wir. Die Stimme, der wir folgen wird zu der Stimme, die uns prägt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Heute feiern wir den Sonntag „Exaudi“ – Herr höre mein Gebet! Das ruft der, der seinerseits auf den Herrn hört. Die Zeit zwischen Himmelfahrt und Pfingsten ist die Zeit, in der in besonderer Weise auf die Abschiedsre-den Jesu gehört werden soll. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;In unserem Wort hören wir, warum das so wichtig ist: „Das habe ich zu euch geredet, damit ihr nicht abfallt.“ Das griechische Wort an dieser Stel-le zeigt deutlich, worum es geht: skandalizo = zu Fall kommen; Jesus sagt: ihr werdet in Situationen geraten, die für euch skandalös aussehen; ihr werdet sagen, dass es ein Skandal ist, dass Gott das zulässt! Die Fol-ge: man wendet sich ab! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Deshalb soll man jetzt bitte zuhören, damit man Jesus nicht den Rücken zukehrt, weil man in ganz notvolle Situationen geraten wird. Man soll bitte jetzt schon darauf achten, dass eine Situation, in der man ist, nichts darüber aussagt, in welcher Lage man sich befindet! Unsere Lage ist nämlich durch Jesus bestimmt! Er bestimmt unser Leben. Er be-stimmt unser Schicksal. Er bestimmt unsere Zukunft. Er bestimmt aber auch unser Leben, denn wir stehen ja in seiner Sendung. Die Leute, mit denen er hier spricht sind die selben, zu denen er Tage später sagen wird: wie mich mein Vater gesandt hat, so sende ich euch! Wir stehen in seiner Sendung. Und weil er abgelehnt wurde, wird auch uns Ablehnung begeg-nen. Weil er Leid erfahren hat, wird Leit auch uns nicht fremd bleiben. Er wurde getötet – das kann auch seinen Leuten geschehen. Daran sollen wir als nicht irre werden. Deshalb&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;1. schickt Jesus uns den Tröster&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jesus sagt seinen Jüngern, dass er über diese ernste Situationsbeschrei-bung seiner Leute früher nichts sagen musste, denn er war ja sichtbar bei ihnen und die Jünger haben sich in Not und Schwierigkeiten immer an ihn gewandt. Gleichzeitig hat er sie geschützt, weil aller Hass und alle Ableh-nung ihn getroffen hat. Er ist ja das Ziel der Anfeindungen. Ihn will man nicht. Er stört das Machtgefüge in dieser Welt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber das wird sich schlagartig ändern in dem Augenblick, in dem er nicht mehr sichtbar auf dieser Erde ist. Nun ist die Gemeinde sozusagen sein sichtbarer Repräsentant. Die Gemeinde nimmt Jesu Sendung auf. Die Ge-meinde lädt dazu ein, Gott als den Vater von Jesus Christus kennenzuler-nen. Nun richtet sich die Ablehnung gegen sie.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Zum Überleben und zum Durchhalten schickt Jesus direkt vom Vater den Tröster – den Heiligen Geist, der uns in bedrängenden Situationen Festig-keit und Halt gibt. Das Wort „Trost“ kommt mit dem Wort „treu“ aus der selben Wortgruppe. Es geht um das Wissen, dass wir in einem festen Bund mit dem treuen Gott leben – dies wirkt in uns hoffnungsvolle Kraft und einen Halt, der uns in schwierigsten Gegebenheiten ge-lassen sein lässt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Heilige Geist ist die Gabe Jesu an seine Gemeinde. Diesen Heiligen Geist dürfen wir immer wieder neuen Raum in unserem Leben geben. Die-ser Heilige Geist wird folgendes in unserem Leben bewirken:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;a. Gottes Geist bewirkt, dass wir Hörende bleiben – er treibt uns immer wieder in das Wort Gottes. Das ist die stärkste Herausforderung in unserer Zeit – einer Zeit die geprägt ist vom „sehen“ und vom „fühlen“: ein Christ wir hören!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;b. Gottes Geist schenkt uns die Gewissheit: „Gott hat dich als sein Kind erwählt – du gehörst zu ihm. Keine Angst – du bist nicht allein. Keine Sor-ge, er ist Herr auch in einer Situation, in der du nicht mehr weiter weißt.“ &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;c. Gottes Geist hält unser Leben in der Ausrichtung auf Gott. Er ist ein starker Helfer. Er hilft uns von uns weg zu schauen. Er hilft uns, von uns weg zu hören. Er hilft uns, dass unser Leben ausgerichtet bleibt. Er hilft uns, dass wir uns nicht müde leben in einer Welt, die viel verspricht und alles daran setzt, Menschen „hörunfähig“ zu machen. So hält uns Gottes Geist in der Sendung – &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und das ist der zweite Gedanke:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jesus schickt uns den Tröster, und damit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;2. wird das Zeugnis von Jesus nicht verstummen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es gäbe immer wieder Grund genug, die Botschaft von Jesus Christus in dieser Welt nicht weiterzusagen. Wir hätten genug mit uns zu tun. Wir hätten genug eigene Baustellen, die unsere ganze Konzentration und Kraft benötigen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Gemeinde wird stumme Gemeinde, wenn die einzelnen Gemeindemitglie-der nicht aus dem Zeugnis der Schrift heraus ihr Leben führen. Gemeinde steht und fällt mit der Botschaft: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“ Diese Versöhnungsbotschaft haben wir weiterzusagen. Und nun geht es nicht darum, dass die Prediger in Lobetal dies Sonntag für Sonntag zu gehör bringen. Am Sonntag geht es nur darum, dich zu ermutigen und zu er-muntern, in der Woche „Farbe“ zu bekennen. Es geht einzig und allein darum, dass Du Tag für Tag Jesus bezeugst. Es geht darum, dass du für die Gelegenheiten wach bist, die sich einfach ergeben, wenn man mit Gottes Geist lebt und unterwegs ist. Werde wach für die günstigen Gelegenheiten, Jesus zu bezeugen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jesus wird in dem, was wir über ihn anderen Menschen sagen, handeln und wirken. Wir geben keine Infos weiter. Wir erlauben viel mehr, dass der lebendige Herr sich durch uns anderen in Erinnerung ruft. Er wirkt. Er handelt. Er steht da und begegnet in diesem Augenblick dem Menschen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lasst euch bitte auf diese Sendung neu ein. Lasst euch für diese Sendung segnen. Sprecht in den Kleingruppen über die Menschen, denen ihr Jesus bezeugt. Und gebt in dem, wie ihr Jesus bekennt, immer die frohe Bot-schaft weiter: „Jesus liebt dich und hat alles dafür getan, dass dein Leben nicht irgendwann zerbricht und verwest, sondern bleibt und in der Ge-meinschaft mit ihm zur Entfaltung kommt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Deshalb ist Zeugnis von Jesus nicht nur ein „reden“, sondern auch ein „helfen“, „trösten“, „tragen“, „raten“ und einladen – was halt dran ist in der ganz konkreten Situation – es geht um die Begegnung mit Jesus heu-te!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das führt zum dritten Gedanken:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jesus sendet uns den Heiligen Geist; denn dadurch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;3. schreckt uns die Ablehnung nicht ab&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ablehnung ist für Menschen, die gerne über Jesus reden, die blockierenste Erfahrung. Gottes Geist zeigt uns: Ablehnung ist ganz normal. Das verbin-det dich mit deinem Herrn. Und weil Gott ihm durchgeholfen hat, wird Gott auch dir durchhelfen. Du bist nicht ohne Gott. Er hat dich in eine fes-te Verbindung gebracht – diese Verbindung gibt Kraft und Zuversicht – macht sozusagen tragfähig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Darf ich mal fragen, wie belastbar du eigentlich bist? Gemeine ist ja der Übungsplatz schlechthin für Belastbarkeit. Hier nimmt man Anteil am Leid der anderen. Hier freut man sich mit anderen. Hier hilft man, wo Not ist. Hier gibt man, wo Mangel herrscht. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wer nur mit sich selbst beschäftigt ist, der sucht nur Leute, die ihn tragen, von denen er etwas hat. Er wird selbst keinen Finger für andere rühren. Er wird ein hartes Herz behalten, die Liebe Gottes kann ihn nicht verändern. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss sich schon verlassen. Man muss schon vertrauen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Bibel sagt, dass am Ende der Tage Zeiten kommen werden, in denen die Gemeinde Gottes den Lebensgenuss mehr liebt als Gott. Wer mit sich selbst beschäftigt ist, wird ständig seine Sehnsüchte und Bedürfnisse be-friedigen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wer mit Gott unterwegs ist, der wird ständig bemüht sein, Gottes Bedürf-nis zu stillen! Aber dabei wird man eben auf Ablehnung stoßen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ablehnung gibt es in mancherlei Hinsicht:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;- da gibt es die Ablehnung, die aus mir heraus ruft: Du willst ein Mensch sein, der mit Jesus lebt!? Dass ich nicht lache! Halt lieber den Mund und kümmere dich um dich selbst, bevor du mit anderen Leuten über ein Leben mit Jesus redest; oder: wenn es Gott gäbe, müsste es dir dann nicht besser gehen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;- da gibt es die Ablehnung, die von anderen Menschen her kommt: schaut, die Frommen! Sie reden und reden – aber sie verändern die Welt nicht. Warum ist so viel Leid in der Welt? Weil sie zu wenig tun…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;- da gibt es die Ablehnung, die mit am Schmerzlichsten ist: die Ab-lehnung von Seiten anderer, die auch an Gott glauben, auch in sei-ner Kirche aktiv sind. Luther schreibt in seiner Hauspostille 1544: „Derhalben ist hier von Nöten, dass man einen Unterschied mache und lerne, dass allezeit zweierlei Kirchen sind. Eine, die falsche Kir-che, die doch einen Namen hat und heißt die christliche Kirche, aber sie ist´s nicht. Die andere, die rechte Kirche, die den Namen nicht hat und ist´s dennoch. Diese zwei Kirchen sind sehr schwer zu er-kennen.“ Es geht ein Riss mitten durch die Kirche, und die, die in Ohnmacht Christus als gekreuzigten und auferstandenen Herrn des Lebens bekennen, werden an den Rand gedrängt, oder hinausge-jagt, wie es in unserem Land ja schon gewesen ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber in alledem bleibst du nicht ohne Trost! Gottes Geist ist eine bewah-rende Macht und ein handelnder Herr. Er hält dich. Er hilft dir. Er überwin-det Widerstände. Er lässt dich Schwierigkeiten ertragen. Er leitet dich durch schreckliche Zeiten. Er führt dich ins Leben – komme, was da kom-men mag.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nun erleben wir in unserem Land keine Verfolgung – wir werden höchs-tens belächelt oder als „ewig Gestrige“ abgetan. Doch die Gemeinde Jesu erlebt Verfolgung in anderen Ländern dieser Welt. Gottes Geist verbindet uns mit der leidenden Gemeinde. Dieser Geist schenkt Einheit und lässt nicht zu, dass der Leib Christi in dieser Welt auseinandergerissen wird. Er schenkt Einheit. Er gibt uns die Kraft, dass wir die leidenden Geschwister nicht vergessen. Er macht uns dankbar für den „geschützten Raum“, in dem wir leben. Wir sind betende und helfende Gemeinde für die verfolgten Geschwister.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Durch Jesu Geist auf sein Wort hören – das tut gut. Wer hören wird, der wird leben und immer wieder getrost in der Sendung seines Herrn bleiben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Amen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-6096111011701828882?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/6096111011701828882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=6096111011701828882' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/6096111011701828882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/6096111011701828882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/05/24052009-du-bleibst-nicht-ohne-trost.html' title='24.05.2009  Du bleibst nicht ohne Trost!'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-6329965434642811738</id><published>2009-05-27T12:42:00.003+02:00</published><updated>2009-05-27T12:45:01.889+02:00</updated><title type='text'>10.05.2009 Was man von Gott erkennen kann</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link style="font-family: verdana;" rel="File-List" href="file:///I:%5CDOKUME%7E1%5CMartin%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Verdana; 	panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:536871559 0 0 0 415 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;    &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Matthäus 11, 25-30&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Predigt in Lobetal von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Roland Schindler&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen vorborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;26 Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn, als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wen es der Sohn offenbaren will.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Was bleibt in dieser Welt? Woran können wir uns fest machen? Oder - was hält uns fest? Wo kann man Geborgenheit finden? Hören wir auf ein Lied der Gruppe „Silbermond“: „Irgendwas bleibt“.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Stefanie singt von der Sehnsucht nach Sicherheit.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;„Sag mir, dass dieser Ort hier sicher ist&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Und alles Gute steht hier still&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Und dass das Wort, das du mir heute gibst&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Morgen noch genau so gilt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Diese Welt ist schnell und hat verlernt beständig zu sein denn Versuchungen setzen ihre Frist&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Doch bitte schwör, dass, wenn ich wiederkomm&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Alles noch beim Alten ist&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;In einer Welt, in der nichts sicher scheint&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Gib mir in dieser schnellen Zeit irgendwas das bleibt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Gib mir einfach nur ein bisschen Halt&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Und wieg mich einfach nur in Sicherheit&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Hol mich aus dieser schnellen Zeit…..“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Kennen sie diese Sehnsucht nach Sicherheit. Man sehnt sich nach verlässlichen Menschen in seiner Nähe. Man sehnt sich nach verlässlichen Größen im Leben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Politiker versuchen diesem Verlangen gerecht werden zu wollen. Im Februar dieses Jahres fand in München die Sicherheitskonferenz statt. Wie kann man die globale Instabilität bewältigen? Welche Schutzmechanismen braucht es? Wie können wir uns schützen, dass irgendwo in der Welt etwas so ins Rollen kommt, dass alle anderen Länder wie von einer Lawine überschüttet werden, die niemand stoppen kann. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Sicherheit – viele Menschen sind von dieser Frage umgetrieben. Sogar Kinder stellen sich ihr: Im März 09 brachte der „Spiegel“ einen Artikel über eine Studie unter benachteiligten Kindern. Das Resümee: „Sehnsucht nach Liebe und Sicherheit“. Und die „Zeit“ bringt die Sehnsucht der Menschen in unserem Land nach der globalen Finanzkrise auf den Punkt: Man sehnt sich nicht nach sozialer Verantwortung, sondern nach persönlicher Sicherheit.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Ist da irgendetwas, das unser Leben sicher macht? Sind da Arme die tragen und ist da Beistand, der einfach zu mir hält?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Auch in der Bibel finden wir diese Frage. Der Autor des Matthäusevangeliums fragt nach der Sicherheit für die Menschen, die ihr Vertrauen auf Jesus setzen. Denn in ihrem Leben gibt es eine seltsame Diskrepanz zwischen dem Verlangen nach Geborgenheit und dem, was sie tatsächlich erleben. In Kapitel 10 berichtet er, wie die Menschen von Jesus gerufen werden und wie er sie vorbereitet auf den Auftrag, den Menschen die Machtübernahme Gottes zu verkündigen. Kann Gott nun Sicherheit garantieren? Was haben die zu erwarten, die auf diese Karte setzen? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Doch anstelle eines starken Sicherheitsnachweises hören die Leute um Jesus etwas völlig anderes. Jesus sagt seinen Leuten etwas von Verfolgungen, davon, dass sie wie Schafe mitten unter Wölfe gesendet werden, von schmerzhaften Trennungen quer durch die eigene Familie, von Nachstellungen und Verleumdungen. Er spricht von einer Welle der Gewalt gegen seine Leute und davon, getötet zu werden. Er spricht davon, dass man zu den Außenseitern gehört und dass man Menschen, die einem lieb sind, verliert. Gut - er spricht davon, dass man auf diesem „verbrannten Land“ auch Oasen der Hoffnung findet – man findet Unterschlupf und erfährt Stärkung. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Matthäus fährt nahtlos fort mit seinem Bericht über die Situation der Nachfolger und schildert die nagenden Zweifel eines Wegbereiters von Jesus von Nazarth – einem gewissen Johannes, den man auch „Täufer“ nennt. „Kommst du wirklich im Auftrag Gottes um hier auf Erden ein Reich des Friedens zu errichten?“ Er war im Gefängnis. Wer gibt ihm Sicherheit?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Und weiter geht es im Bericht: Jesus wird in den Städten Galiläas abgelehnt. Kein Bedarf an diesem Jesus! Von dem ist doch nichts zu erwarten!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Wie reagiert Jesus nun auf all diese Tatsachen? Wie stellt er sich dieser Realität? Welche Zusagen gibt er? Was darf dann einer erwarten, der sein Vertrauen auf ihn setzt? Wird man am Ende auch enttäuscht? Wird am Ende alles so sein wie bei den andern: Krisen, Altwerden, Einsamkeit, Schwäche, Bedeutungslosigkeit und Leid. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Jesu Reaktion und seine Einladung an uns, ebenfalls wie er zu reagieren, erstaunen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;1. Jesus jubelt über Gott&lt;/b&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Das muss man sich vorstellen: Jesus sagt seinen Jüngern: Ihr werdet in dieser Welt nicht ankommen. Jesus zeigt, dass Johannes nicht angekommen ist und er hat erlebt, wie er regelrecht abgeblitzt ist. – Und nun jubelt er? Ist er unter die Zyniker gegangen? Will er sagen: Kopf hoch – es kann noch schlimmer kommen? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Aber sehen wir genau hin und achten wir auf das, was Jesus in diesem Moment prägt und wichtig ist – so wichtig, dass es alles andere in den Schatten stellt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Jesus schaut auf seinen himmlischen Vater und er nennt ihn: Machthaber der unsichtbaren, der himmlischen und der sichtbaren, der irdischen Welt. Und Jesus singt und jubelt, dass dieser Machthaber alle Kompetenz und alle Vollmachten für die Schöpfung hat. Er hat alles in den Händen. Er hat die Macht, jederzeit einzugreifen und Situationen zu verändern. Gott ist also der Herr der Welt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Und er jubelt darüber, dass Gott seine Macht auf Jesus übertragen hat. Es gibt einen Brennpunkt von Macht in dieser Welt: Jesus!&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Aber warum kommt er dann nicht an? Warum setzt er nun seine Macht nicht ein, dass hier auf Erden die Herzlosen, die Gewalttätigen, die Egoisten, die Wahnsinnigen, die Jähzornigen und die Einflussreichen platt gemacht werden? Oder er könnte sie doch wenigstens zu Vernunft zwingen. Er könnt doch mit einem Wunder überzeugen. Aber das tut er nicht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Jesus hat alle Macht in Händen und lebt völlig ohnmächtig, weil er sich nur in seinen himmlischen Vater gesichert und geborgen weiß. Und diese Geborgenheit ist tiefer als das, worin wir meinen, unser Leben sichern zu müssen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Jesus zeigt noch etwas auf: In dieser Welt hat man nur die Macht, Menschen zu töten oder den Tod des Menschen etwas hinauszuzögern. Gott aber hat eine Macht, die dort erst beginnt, wo alles aufhört, was man auf dieser Welt an Mitteln und Instrumenten hat. Gott kann Menschen im Tod festhalten und er kann Menschen aus dem Tod herausrufen. Er ist der einzige, der wirklich Macht, der wirklich was machen kann. Gott kann Tote lebendig machen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Über diesen Gott jubelt Jesus. Und er freut sich daran, dass Gott Menschen einen Blick für diese Realität schenken kann – er kann die einmalige Bedeutung Jesu einleuchten lassen. Der lebendige Gott schenkt es, dass Menschen in diesen Jesus den erkennen, der eine Gewalt und Lebenskraft, eine totale Kompetenz und tiefe Barmherzigkeit in sich vereinigt – das ist einmalig. Das erkennt man nicht durch Bildung oder Vitamin B – also, dass man einen Prediger zum Freund hat oder das Patenkind einer Diakonisse ist – sondern das erfährt man, wenn man völlig hilflos und bittend zu Gott kommt. „Den Weisen und Klugen hast du dies verborgen und hast es den Unmündigen offenbart.“ Unmündig heißt nun nicht doof oder ungebildet oder verrückt – entmündigt. Unmündig bedeutet: hier ist einer hilflos sein Leben zu sichern. Er sucht Sicherheit bei Gott. Und Gott offenbart ihn – geh zu Jesus. Jesus ist dafür die einzige Adresse. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;2. Jesus lädt Müde und Beladene zu sich &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Deshalb ruft Jesus die Menschen zu sich. Nun kommen also nicht alle – aber es sind alle eingeladen, die müde und beladen sind. Er ruft diejenigen, die sich Müde gelebt haben, deren Kräfte zu Sicherung des Lebens nicht mehr reichen, die Sehnsucht nach Sicherheit haben aber dafür keine Adresse kennen. Komm zu Jesus!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Er ruft die Beladenen, die voller Erwartungen anderer leben, die voller Versäumnisse sind, die randvoll mit Verletzungen und schuldhaften Taten sind, die einfach stöhnen unter dieser Last und sich entschlossen haben, das so nicht mehr hinzunehmen. Die sollen kommen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Und was gibt ihnen dieser mächtig und zugleich ohnmächtige Jesus? Er schenkt die Zusage von Erquickung. „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Was sind Erquickungen? Das Wort bedeutet: ruhig werden und erfrische werden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Es bedeutet also zum einen ruhig werden: Geprägt von dem Wissen „Es wird gut enden“, kommen Menschen in total unterschiedlichen Situationen zur Ruhe. Kranke wissen sich urplötzlich mit schlimmster Diagnose geborgen und sicher. Menschen ohne Arbeit finden Kraftquellen, die nicht an Beschäftigungsverhältnissen liegen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Jesus schenkt diese Erfahrung. Diese Zusage gibt er dir heute. Komme was auch kommen mag: er wird dir immer zur rechten Ruhe geben. Darauf darfst du hoffen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Zum andern gibt er „Erquickunken“. Das können auch regelrechte Situationsveränderungen sein. Da wendet sich ein Blatt. Da kommt ein Mensch zu Hilfe oder eine völlig unvorhergesehene Türe öffnet sich. Das kann auch etwas Handfestes sein – ohne dabei deutlich machen zu wollen, dass der Friede und die Ruhe nicht auch etwas Handfestes ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Diese Erquickungen dürfen die Leute erwarten, die ihr ganzes Vertrauen auf Jesus setzen. Diese Erfahrungen werden den Lebensweg – und wenn es sein muss auch den Leidensweg – seiner Leute prägen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;3. Jesus zeigt einen Weg für gesichertes Leben &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Und noch etwas will er den Menschen geben, die mit ihm ihr Leben gestalten wollen. „Sein Joch“ will er geben. Was ist damit gemeint? Sollen wir uns zusammenspannen lassen wie Ochsen mit einem Karren? Was meint Jesus mit diesem Begriff?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Damals kamen Menschen zu den Rabbinern, und fragten: „Rabbi, darf ich dein Joch tragen“ – das bedeutet: darf ich das lernen und leben, wie du das Gesetz Gottes auslegst? Das Joch bedeutet die Bürde zu tragen, dem Gesetz Gottes zu genügen und im Angesicht Gottes ein Leben zu führen, an dem er seine Freude hat. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Die Rabbiner haben die Gebote so geschützt, dass sei einen „Zaun des Gesetzes“ um sie legten. Über 600 Zusatzgebote wurden aufgestellt, damit man nun auch wirklich alles einhält. Es gab viel zu befolgen, viel zu lernen, viel zu halten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Und nun sagt Jesus: „ Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Jesu Art, das Gesetz Gottes auszulegen und zu lehren ist sanft und keine Last. Jesu Lehre vom Gesetz gipfelt im Doppelgebot der Liebe: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt – dies ist das höchste und größte Gebot. Und das andere ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ (Matthäus 22, 37 – 39). &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Gesichertes Leben kommt täglich aus dieser wohltuenden Begegnung mit dem liebenden Gott. Gott lieben bedeutet: ich lasse mich von ihm lieben! Darin gebe ich Gott den Platz, der ihm zusteht und die Bedeutung, die ihm angemessen ist. Dieser Liebe darf ich mir täglich gewiss werden. Aus seiner Liebe darf ich täglich leben – und in dieser Liebe dann den Menschen begegnen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Diese Liebe Gottes macht stark – so kann man sich Menschen zuwenden, ihnen seine Begleitung schenken, ihnen beistehen. Nun kann man ihnen auch ein bisschen Sicherheit schenken – Sicherheit, in einer Welt, in der nichts sicher scheint. Wir haben etwas zu geben was trägt und wir haben etwas zu verschenken, das bleibt: Liebe Gottes!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Amen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-6329965434642811738?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/6329965434642811738/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=6329965434642811738' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/6329965434642811738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/6329965434642811738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/05/10052009-was-man-von-gott-erkennen-kann.html' title='10.05.2009 Was man von Gott erkennen kann'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-7786110437629476442</id><published>2009-05-10T16:09:00.003+02:00</published><updated>2009-05-10T16:12:46.059+02:00</updated><title type='text'>03.05.2009 Jubeln über wachsen und reifen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;Johannes 15, 1-8&lt;br /&gt;Predigt in Lobetal von &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;Roland Schindler&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Eine jede Re-be an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe.&lt;br /&gt;Ihr seid schon rein wegen des Wortes, das ich zu euch geredet habe.&lt;br /&gt;Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.&lt;br /&gt;Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.&lt;br /&gt;Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen.&lt;br /&gt;Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch Bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.&lt;br /&gt;Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wissen sie, was sie werden sollten – ich meine nicht die Berufswahl; ich meine ihr Wesen, ihr Leben an sich. Es geht nicht um „Junge“ oder „Mäd-chen“ – es geht darum, was aus uns wird, was in unserem Leben durch-schlägt, was uns bestimmt und prägt. Manchmal schaut man ja ein Baby an und sagt: „Ganz der Papa“ – man meint natürlich nur die Augenpartie! Alle können wieder beruhigt durchatmen! Man hofft doch auf ein völlig neues Wesen – da soll ein Mensch seine Identität finden, sein Wesen be-kommen, das Wesentliche soll sich in seiner Persönlichkeit durchsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber bei Gott ist das anders. Er hat sich gedacht: das wünsche ich mir, dass er so wird wie Jesus! In der Bibel heißt es: „Denn in ihm ist alles ge-schaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Un-sichtbare…“ (Kolosser 1, 16a). Jesus ist das Modell, auf das hin wir Men-schen von Gott ins Leben geliebt wurden. Und das ist nun eine unserer wesentlichen Aufgaben in unserem Leben: Werde Christus ähnlich! Das ist der Wille Gottes und daran hat Gott seine helle Freude.&lt;br /&gt;Wir feiern heute den Sonntag „Jubilate“ – Psalm 66,1 bringt den Grund-ton: „Jauchzet Gott, alle Lande!“ Aber nicht nur die Menschen sollen über Gott jubeln – auch Gott über seine Menschen! Es ist etwas Wunderbares, wenn durch unser Wesen Jesus zum Ausdruck gebracht werden kann, wenn immer mehr ER durch unser Handeln und Sein zum Vorschein kommt.&lt;br /&gt;Wie kann das geschehen? Was können wir dazu beitragen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Das Wunder der Frucht&lt;br /&gt;Unser Wort stammt aus den letzten Tagen des Herrn Jesus, die er mit sei-nen Jüngern auf erden sichtbar verbrachte. Er sagt ihnen Wesentliches. Er legt ihnen eine Sache ans Herz, die darüber entscheiden wird, ob unser Leben gelingt oder nicht: Frucht bringen!&lt;br /&gt;Nun, Frucht bringen, das ist eigentlich etwas ganz Normales für einen gu-ten Baum, eine gute Pflanze im Garten, eine gesunde Pflanze auf dem Feld. Frucht ist eine ganz normale Folge. Das kann man erwarten – es dauert etwas, aber „Frucht“ wird sich einstellen.&lt;br /&gt;Aber wie ist es mit der Frucht, die in unserem Leben wachsen soll. Jesus sagt: „Eine jede Rebe, die keine Frucht bringt, wird der Weingärtner weg-nehmen.“&lt;br /&gt;Das ist eine klare Sache: Triebe, die keine Frucht bringen, werden abge-schnitten.&lt;br /&gt;Was ist mit „Frucht“ gemeint? Die Bibel geht davon aus, dass der Mensch, der durch die Güte Gottes in einen heilsamen Lebenszusammenhang hi-neingekommen ist, gleichsam in den „Wurzelstock der Liebe Gottes“, dass dieser Mensch mit der Zeit durch die Gegenwart des liebenden Gottes ge-prägt wird. Das wird in den neutestamentlichen Briefen immer wieder an-gesprochen – z.B. hier im Kolosser Brief: „&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Früchte“ sind die Bereiche in einem Leben, die in den Begegnungen mit anderen sichtbar und erfahrbar werden. Früchte sieht man ja. In unserem Leben soll also etwas wachsen und reifen, das andere erfahren und sagen können: O, das war ein genießbarer Mensch!&lt;br /&gt;In unserem Leben soll also die Liebe Gottes immer stärker zum Ausdruck gebracht werden. In unserem Leben kann Güte ein Bereich sein, der Men-schen gut tut, sie ermutigt und erfrischt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollen das nun nicht dem Zufall überlassen, sondern sehr bewusst darum beten und entschieden in unserem Leben Bereiche gestalten, die es fördern, Jesus-ähnlicher zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Der Prozess des Reifens&lt;br /&gt;Um Jesus ähnlicher zu werden, braucht es Prozesse des Reifens. Bei Pflan-zen kann ich das Wachstum hemmen oder fördern – ich kann eine Toma-tenpflanze in den Kühlschrank stellen oder ich kann sie gießen und sie der Wärme der Sonne aussetzen. Das hat Auswirkungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht egal, wie wir unser Leben führen, was wir in der Freizeit ma-chen, welche Filme wir sehen und welche Spiele wir spielen – es ist nicht egal, wie wir mit unseren Aufgaben umgehen, ob wir sie auf den letzten Drücker so gerade eben erledigen oder ob wir uns mit Freude der Aufgabe widmen. Es ist nicht egal, wie wir in kritischen Situationen reagieren – ob wir laut werden oder ob wir besonnen handeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott beteiligt uns an unserem Leben – er hat uns aus Bindungen in die Freiheit der Kinder Gottes gebracht – er möchte uns beteiligen, wenn es um die Gestaltung des Lebens in dieser neuen Freiheit geht.&lt;br /&gt;Es liegt nun an uns, was wir in unserem Leben wachsen lassen. Wir ent-scheiden mit, was sich in unserem Leben ausdrücken darf und was nicht. Dazu gibt es drei prima Hilfestellungen:&lt;br /&gt;a. Freundschaft&lt;br /&gt;Freundschaft ist ein großes Geschenk. Freunde muss man suchen – die findet man nicht so einfach. Als wir vor viereinhalb Jahren nach Bochum kamen, habe ich oft meinen Freund in Nürnberg angerufen und mit ihm über das gesprochen, was mich bewegt. Es tut gut, mit jemand ehrlich reden zu können. Es tut gut, sich anzuhören, was ein anderer zu einem sagt, was ihm auffällt, was wahrnimmt. Es ist schön, wenn jemand für ei-nen betet.&lt;br /&gt;Freundschaft ist eine Lebensgabe. Wenn wir mit jemanden das Leben tei-len, in keinem Abhängigkeitsverhältnis zu ihm stehen und völlig frei sind für ihn, dann ist man frei, ihm wahrhaftig zu begegnen. Wer darf ihnen die Wahrheit sagen? Wer darf seinen Finger in ihre wunden Punkte legen? Wer darf sie mal kritisch hinterfragen? Wer freut sich, wenn sie in ihrem Leben und in ihrer Persönlichkeit weiter kommen?&lt;br /&gt;Wer kennen Freund oder keine Freundin hat, der ist arm. Bitten sie Gott um einen Freund, eine Freundin! Und halten sie ihre Augen offen – wer suchet, der wird finden! Übrigens: Seit Herbst letzten Jahres habe ich ei-nen Freund in Bochum gefunden – genial, mit ihm spazieren zu gehen und über Gemeinde, Ehe, Erziehung und meine Macken zu reden!&lt;br /&gt;b. Gemeinde&lt;br /&gt;Die zweite Gabe, die uns unterstütz, dass wir unser Potential erweitern und wachsen, ist unsere Gemeinde. Gott hat uns bewusst in eine Gemein-de gestellt, als er uns zu sich gerufen hat. Hier können wir das Leben mit Gott praktisch üben, indem wir Menschen dienen, sie Wert schätzen, Kon-flikte wahr nehmen und klären und uns Schuld vergeben, wenn wir uns verletzt haben. Gemeinde ist ein Trainingszentrum des Lebens – es ist keine Wellnessstation und auch keine vorletzte Ruhestätte. Es ist ein Ort, in dem wir miteinander Leben üben und Leben zur Entfaltung bringen können.&lt;br /&gt;c. die Bibel&lt;br /&gt;Paulus legt einem jungen und verantwortungsvollen Mitarbeiter die Bibel als ein Instrument ans Herz, das dazu dient, Herausforderungen gewach-sen zu sein und das Wesentliche zu tun. In 2. Timotheus 3, 14-17 schreibt er dem Timotheus: „Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du es gelernt hast und dass du von Kind auf die Heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Se-ligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.“&lt;br /&gt;Durch die Bibel redet Gott mit uns und stellt uns in das Licht seiner Liebe. Hier sehen wir, wie wir sind. Her hören wir, was wir tun sollen.&lt;br /&gt;Und genau diese heilsame Korrektur durch Gottes Wort, durch Gemeinde oder durch Freundschaft mögen manche nicht. Das ist nicht sehr lieblich. Das ist herausfordernd. Da findet man seine Aufgaben und seine persönli-chen Trainingsfelder. Wer´s leicht haben möchte, der spart sich das. Des-halb haben wenige echte Freundschaft, klare Gemeindezugehörigkeit und regelmäßige Bibellektüre. Das hat Konsequenzen. Was soll da wachsen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Das Geheimnis verheißungsvollen Gebetes&lt;br /&gt;Kommen wir zum Ziel des Ganzen Abschnitts und unserer Überlegungen nach dem Wachstum unserer Persönlichkeit mehr und mehr in Christus hinein: Gott soll verherrlicht werden. Jesus sagt: „Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger“. Darum ging es ja Jesus. Darum ging es auch im Gebet unseres Herrn – er betete nicht dafür, dass es ihm besser ginge und er erfolgreicher wirken konnte, sondern dass sich sein himmlischer Vater in seinem Leben verherrlicht.&lt;br /&gt;Wenn wir so beten, dann beten wir „in Jesu Namen“. Gott soll herrlich groß gemacht werden in unserem Leben und durch unsere Gemeinden. Nicht von uns soll die Rede sein – von ihm!&lt;br /&gt;Wir in Jesu Namen betet, wer in seinem Leben Jesus zum Ausdruck kom-men lässt, der ehrt Gott und der erlaubt Gott, im eigenen Leben zu wirken und zu gestalten.&lt;br /&gt;Eine Gemeinde, die mit sich selbst beschäftigt ist wird immer eine bedeu-tungslose Gemeinde sein. Gut, schön, dass es sie gibt. Aber würde es sie nicht geben, würde nichts fehlen – man würde es nicht merken. Darum geht es in unserem Leben und in unserer Gemeinde, dass wir Jesus immer mehr Raum geben und wir ihm ähnlicher werden. Was von ihm her in un-ser Leben kommt, gehört schon zu dem Neuen, das er schafft und schaf-fen wird – deshalb wird es bleiben. Seine Liebe und Güte, seine Barmher-zigkeit und Mitmenschlichkeit, sein Zuwenden und sein Einladen, seine Ansage der Herrschaft Gottes jetzt und hier – das alles bleibt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb lasst uns nicht müde werden und lasst uns nicht müde leben – wir wollen Gottes Geist Raum schaffen, dass er durch sein Wort unser We-sen mehr und mehr kennzeichnet. Deshalb wollen wir uns herausfordern, in der Liebe zu wachsen. Deshalb wollen wir nicht müde werden, Schwa-che zu stärken, Ungeliebte zu lieben, Bedeutungslosen Wert zu geben und Übersehene zu achten. Vor allem lasst uns teilen, was wir haben. Lasst uns großzügig und hilfsbereit sein. Gott will durch uns wirken – das allein wird Menschen ändern.&lt;br /&gt;Deshalb möchte Gott, dass sie ihr Profil in seinem Sohn Jesus schärfen und vertiefen. Er möchte, dass auf dieser Welt gejubelt wird über ihn – nicht nur an Jubilate, sondern an jedem Tag! Und er möchte mitjubeln und sich freuen an seinen Kindern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-7786110437629476442?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/7786110437629476442/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=7786110437629476442' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/7786110437629476442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/7786110437629476442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/05/03052009-jubeln-uber-wachsen-und-reifen.html' title='03.05.2009 Jubeln über wachsen und reifen'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-7481765080182049038</id><published>2009-04-16T14:00:00.001+02:00</published><updated>2009-04-16T14:01:52.725+02:00</updated><title type='text'>05.04.2009  Viele Erwartungen – ein Herr</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///I:%5CDOKUME%7E1%5CMartin%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Verdana; 	panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:536871559 0 0 0 415 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;" &gt;Predigt in Lobetal von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Roland Schindler&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Johannes 12, 12-19 &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- er kommt als König und Herr&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- er kommt und richtet Frieden auf&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- er kommt – juble ihm zu!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Erwartungen an Jesus haben viele – Beten kann ja nicht schaden – vielleicht hilft es ja sogar? Man hat doch schon so viel Gutes gehört von diesem Jesus! Vielleicht hilft er auch mir?!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Damals waren viele Menschen in Jerusalem, die Jesus in Betanien erlebt haben. Er hatte den toten Lazarus doch tatsächlich ins Leben zurückgeholt. So mächtig erwies er sich. So spektakulär waren seine Taten! So grenzenlos schien seine Macht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Diesen Jesus will man als König haben – diesen Jesus und keinen andern! Dieser Jesus wird bejubelt. Um diesen Jesus drängt man sich. Mit so einem Jesus ist man auf der sicheren Seite! So einen Jesus sieht man als einen Abgesandten Gottes. Dieser Jesus wird endlich die Erwartungen erfüllen – die Erwartungen von Menschen, die sich als Spielball von anderen Mächten erleben und die abhängig sind von starken Eingrenzungen, von Leid und von Willkür, von leidvollen und schwierigen Umständen. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Betrachten wir in diesem Zusammenhang ein &lt;b style=""&gt;Bild von James Ensor: „Einzug Christi in Brüssel“&lt;/b&gt; (1888; Getty Museum). &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Ein Heer von Narren ist da abgebildet – eine zähe Masse von Masken und Clowns, von Wein, Weib und Gesang ergießt sich über dieses Bild. In der Mitte ist Christus zu erkennen – er ist alleine in dieser großen Flut von Schelmen und Gauklern, von entstellten Menschen und närrischem Treiben. Jesus allein in der Masse.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Was feiert diese Masse? In großen Lettern steht auf dem Banner „Vive la Sociale“ – Freuet euch, ihr Bürger! Und in einer kleiner Balustrade rechts lesen wir „Jesus le Roi de Bruxelles“ – Jesus, der König der Brüsseler. Was will Ensor sagen? Ich höre folgende Botschaft aus diesem Bild: Jesus ist alleine und verkannt in der großen Masse, die sich selbst feiert und die ein närrisches Eigenleben führt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Der König ist verkannt. So war es auch damals. Der König kommt, und die Menschen feiern ihre Sehnsucht. Sie hoffen, dass ihre Erwartungen erfüllt und ihre Sehnsucht gestillt wird. Sie hoffen, hier kommt ihr Messias!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Aber unser Wort sagt: Hier kommt der verheißene König. Gott hat ihn gesandt und er kommt mit eindeutigem Auftrag. Egal, wie viele Erwartungen an ihn gerichtet sind – welcherlei auch immer – er kommt als Herr und König, nicht um diese Erwartungen zu erfüllen, sondern seinen Auftrag auszuführen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;In drei Gedanken möchte ich diesen Auftrag und unser Wort erklären:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;1. Er kommt als König und Herr&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Jesus wird in der Bibel immer Gott zugeordnet: Sohn Gottes. Jesus wird immer in diesem Zusammenhang genannt. Das ist wesentlich. Jesus kommt von Gott und hat von ihm her seine Vollmacht und seine Würde. Er kommt von daher in „sein Eigentum“, in eine Welt, die Gott geschaffen und zu Menschen, denen er Leben und Begabungen anvertraut hat. Zu Beginn des Johannesevangeliums wird das so ausgedrückt: „Er kam in sein Eigentum…“ (Johannes 1, 11) – und nun ist die Frage: Nehmen wir Menschen ihn auf?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Er ist nur aufzunehmen als Herr und Eigentümer. Wir können ihm nur unser Leben öffnen, indem wir ihm gestatten: Ab nun bestimme bitte meine Handlungen, meine Pläne, meinen Lebensstil. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Jesus kommt nicht, um unser Leben zu verschönern und es etwas angenehmer zu gestalten, sondern um ins Zentrum unseres Lebens zu kommen und dort zu wirken.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Das hat Konsequenzen. Johannes beschreibt sie in seinem biblischen Bericht folgendermaßen: „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Die ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden.“ (Johannes 1, 11 und 12). &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Ja was denn nun – nehmen sie ihn auf oder nicht? Nein. Es scheint die Ausnahme zu sein, wenn Menschen diesen Gesandten Gottes aufnehmen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Jesus ist nur als Herr und Gott aufzunehmen – oder er wird abgewiesen. Aber wer ihn aufnimmt, den ermächtigt Jesus. Weil er Vollmacht hat, kann er in dieser Vollmacht etwas vermitteln – er gibt die Macht der Gotteskindschaft! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Das ist Macht, weil jeder, der Gottes Kind ist, nun mit diesem Gott verbunden ist. Man ist nicht mehr allein. Man ist nicht mehr an sich gebunden. Man ist nicht mehr an anderes gebunden – die Bindungen haben sich gelöst – aber eben nur in dem Maße, wie wir Menschen uns nun an Gott binden. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Welche Auswirkungen hat eine Bindung an Gott?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;2. Er kommt, und richtet Frieden auf&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Unser Wort können wir nur verstehen, wenn wir das Zitat bemerken, mit dem die Szene des Einzugs erklärt wird: „Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselfüllen!“. (Sacharja 9,9). Hier wird erinnert an die Zeit Israel zwischen 520 und 480 vor Christus. Es war die Zeit, in der man den Tempel Gottes wieder aufgebaut hat, aber man hat das rechte Leben, an dem Gott seinen Gefallen hat, über all den alltäglichen Dingen beim Bau seines eigenen Lebens völlig vergessen. Man war mit sich selbst beschäftigt – und das war genug. Man hat es ja auch schwer und hart genug. Es gibt viele Herausforderungen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Diesen beschäftigten Menschen lässt Gott nun sagen: Ich sende euch einen König – einen Gerechten, einen Helfer! Dieser König wird für Euch sorgen, wie ich es tun würde: wie ein guter Hirte!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Lesen wir aber weiter in den Worten dieses Propheten, so kommen wir nach einem Kapitel zu einer seltsamen Wende und einer bezeichnenden Aussage: „Und ich mochte die Schafe nicht mehr und sie wollten mich auch nicht mehr….Und ich sprach: ich will euch nicht hüten; was stirbt, das sterbe; was verschmachtet, das verschmachte; und von dem Übriggebliebenen fresse ein jeder des andern Fleisch….Und ich sprach zu ihnen: Gefällt´ s euch, so gebt her meinen Lohn; wenn nicht, so lasst´ s bleiben. Und sie wogen mir den Lohn dar, dreißig Silberstücke…. Ei! Eine treffliche Summe, deren ich wert geachtet bin von ihnen.“ (Sacharja 11, 8b-9; 12-13). &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Der König kommt, um das Recht Gottes aufzustellen und das Recht auf Erden wieder einzurichten. Aber dieser König wird nicht gefallen und verkauft werden – so wird es vorhergesagt. Der König wird für 30 Silberlinge verkauft und verraten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Dieser König passt nicht ins Konzept der Menschen – auch nicht in das religiöse Konzept. Also weg mit ihm. Aber gerade in dieser Verwerfung geschieht Unbegreifliches: An der Stelle, an der man sieht, wie es um den Menschen bestellt ist, erkennt auch die Barmherzigkeit Gottes. Der Mensch verkauft und kreuzigt Gott – und Gott liebt und schafft einen rettenden Ausweg aus einer verkommenen Welt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Das Grundproblem des Menschen ist nicht, dass er so arm ist, dass er sterben muss, dass er Schicksalsschläge erleidet, dass er manipuliert oder benachteiligt wird. Das Grundproblem liegt darin, dass er sich von seinem Schöpfer losgerissen hat!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Und dieses Grundproblem löst dieser König. Denn er richtet mit starker Hand. Er vollzieht das Urteil, indem er die Konsequenz der Rebellion festlegt: das mündet in den Untergang! Was sich losreist, das wird nicht gehütet – das hat Konsequenzen: „Was stirbt soll sterben, was verkümmert so verkümmern und was übrig bleibt, das wird in einem großen Hauen und Stechen fressen oder gefressen werden.“ Das ist so. Das ist Leben, wenn man die Masken weg nimmt und wenn man die Dinge betrachtet wie sie sind.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Doch der Hirte vollzieht dieses Gericht so, dass er die Konsequenzen deutlich zeigt und diese Konsequenzen selbst trägt. Er überschüttet nicht die Menschen mit diesen Konsequenzen, sondern er füllt sie alle gleichsam in einen Kelch, den er leert bis auf den letzten Tropfen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;So ist dieser hohe Richter, dieser gute Hirte, dieser König und Herr zu dem geworden, der in dieser Welt Frieden stiftet zwischen Gott und uns Menschen. Er wurde zu dem, der alleine fähig ist, Versöhnung zu schenken. Er alleine kann dazu ermächtigen, dass wir Gottes Kinder werden und Frieden mit Gott haben – einen Frieden, der unser Dasein völlig verändert und prägt! Nun stehen wir wieder auf der Seite Gottes, nun leben wir wieder in seiner Gemeinschaft, nun wissen wir wieder, was wir hier überhaupt sollen – unser Leben dadurch zu entfalten, indem wir ihn lieben und ehren und den Mitmenschen dienen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Das führt zum letzten Punkt – einem ganz kurzen, den es zu bedenken gilt:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;3. Er kommt – juble ihm zu!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Jetzt gilt es: Wie stehst Du ihm gegenüber? Es gibt nur zwei Möglichkeiten: ein kurzer Jubel und ein langes Geschrei „weg mit ihm!“ oder in lebenslanges, jubelndes Einladen: „Mein König! Komm! Bleibe bei mir und entfalte deine wohltuende Herrschaft in meinem Leben!“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Letztlich werden nur die wirklich jubeln können, die an diesem verkauften und verspotteten guten Hirtenkönig die eigene Maske abnehmen und ihre ganz persönliche Rebellion gegen Gott beenden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Jubeln ist eine öffentliche Äußerung. Heute zeigen wir diesen Jubel in einem frohen und mutigen Dienst für Menschen und Gottesdienst für unseren Herrn. Nun treten wir auf in der Liebe Gottes, wenden uns Menschen zu, verkünden Frieden, wirken Zeichen der Hoffnung und weisen auf den einen Herrn der Welt hin: Jesus!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Amen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-7481765080182049038?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/7481765080182049038/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=7481765080182049038' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/7481765080182049038'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/7481765080182049038'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/04/05042009-viele-erwartungen-ein-herr.html' title='05.04.2009  Viele Erwartungen – ein Herr'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-5835737633702299668</id><published>2009-03-22T17:12:00.003+01:00</published><updated>2009-03-22T17:15:44.835+01:00</updated><title type='text'>15.03.2009 Bitte aufwachen!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: arial;font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Lukas 9, 57 – 62&lt;br /&gt;Predigt in Lobetal &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-family: arial;font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;von Roland Schindler&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer will schon gerne verschlafen! Und weil es vielen wichtig ist, rechtzei-tig wach zu werden, deshalb werden immer neue Wecker erfunden. Drei der neuesten Modelle möchte ich gerne vorstellen:&lt;br /&gt;a. das ist „clocky“ – ein ziemlich frecher Wecker, denn wenn man den ausschalten will, ist er schon weg. Wenn der Alarm losgeht, setzt er sich in Bewegung und fegt kreuz und quer durch den Raum.&lt;br /&gt;b. Hier haben wir „blowfly“ – und er hält, was er verspricht. Der flie-gende Wecker hebt sich wirklich in die Luft und gibt einen schrillen Ton von sich – ähnlich lieblich wie der einer Stechmücke. „Blowfly“ schwirrt an der Zimmerdecke entlang, bis er vom Pantoffel getroffen zu Boden taumelt.&lt;br /&gt;c. Nun kommt das erstaunlichste Exemplar – der „SnuzNLuz“ Wecker. Dieses raffinierte Ding schaltet im Moment des Weckalarms eine Verbindung per WLAN zum eigenen Konto – und nun wird je Sekun-de, die man verträumt, zu irgendeinem über den Browser festgeleg-ten Empfänger  - eine möglichst verhasste Organisation - automa-tisch Geld gespendet. Bisher werden gut 1600 meist amerikanische Banken und 6200 Organisationen unterstützt. Im Display werden in rot die aktuellen Kosten des Verschlafens angezeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun hat unser Herr in sein Wort auch so etwas wie einen Wecker einge-baut – nennen wir es eine „Klingelgeschichte“.&lt;br /&gt;Jesus möchte, dass wir hellwach sind, wenn wir mit ihm leben. Wir sollen aufwachen, wach und verantwortlich wahrnehmen, worum es geht. Wir sollen uns über unsere Motive im Klaren sein und unsere Erwartungen re-flektieren. Tun wir das nicht, dann wird es auf unserem Weg mit Jesus ei-nen Bruch geben - früher oder später. Denn wir werden irgendwann mer-ken, dass Jesus nicht unsere Erwartungen erfüllt. Nicht wir rufen Jesus zur Mitarbeit in unserem Lebensbereich – er beruft uns, damit wir das tun, was er auf dem Herzen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meiner englischen Bibel ist unser Bibelwort überschrieben: „The Would-be Followers of Jesus“ – „Möchtegernnachfolger Jesu“&lt;br /&gt;Das ist nicht ironisch gemeint – eher tragisch. Da sind Menschen, die wirk-lich mit diesem Jesus leben möchten, die ihn schätzen und bewundern. Doch es gibt ein großes „Aber“ in ihrem Leben. Dieses „Aber“ behauptet sich immer wieder neu. Und dieses „Aber“ wird in unserer Geschichte eini-ge Mal zum Ausdruck gebracht – nicht nur von Menschen, auch durch Je-sus. „Aber“ – das deutet auf einen Einwand hin. Hier gibt es verdeckte Motive und Konsequenzen, die nicht wahrgenommen wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lese uns das Bibelwort noch einmal:&lt;br /&gt;Und als die Jünger auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir fol-gen, wohin du gehst.&lt;br /&gt;Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hin-lege.&lt;br /&gt;Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der aber sprach: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.&lt;br /&gt;Aber Jesus sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber gehe hin und verkündige das Reich Gottes!&lt;br /&gt;Und ein anderer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Hause sind.&lt;br /&gt;Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Mit Jesus unterwegs sein: heimatlos und doch geborgen&lt;br /&gt;„Ich will Dir nachfolgen, wohin du gehst!“ Da will jemand ein deutliches Zeichen setzen. Er will sich zu Jesus halten und dessen Weg teilen. In sei-ner Nähe will er leben. Er macht dabei bewusst keine Einschränkung. Ü-berall hin will ich dir folgen – ist das nicht Klasse!&lt;br /&gt;Da ist ein Mensch, der sich zu Jesus hingezogen weiß. Bei Jesus ist er ge-borgen. Egal wo der Weg hinführt – „… ich bleibe bei Jesus“. Hier ist je-mand total entschieden. Ein Kandidat für den EC. Nachfolge ohne „wenn und aber“. Wunderbar!&lt;br /&gt;Doch das „aber“ kommt von Jesus. Er möchte, dass wir wach wahrneh-men, was es mit der Geborgenheit auf dem Weg mit ihm auf sich hat.&lt;br /&gt;Jesus hat ein seltsames Zuhause – es liegt im Himmel. Auf der Erde ist Jesus heimatlos. Da haben es die Tiere besser. Jesus hat keine Vierwände. Jesus hat keinen Ort, an den er sich zurückziehen kann. Er lässt nicht einmal ein Gemeindehaus errichten – er ist unterwegs und sucht die Nähe zu den Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dennoch lebt Jesus zutiefst geborgen. Er weiß, sich bei seinem Vater im Himmel geborgen. Er ist nicht allein auf dieser Welt. Hilfe und Schutz geben nicht Mauern – sondern Gott. Und Gott geht mit – Gott ist mit Jesus unterwegs. Er wird seinem himmlischen Vater nicht verloren gehen.&lt;br /&gt;Jesus lädt uns Menschen ein, Kinder Gottes zu sein. Kind sein bedeutet im tiefsten Sinn geliebt und geborgen zu sein! Ich darf unter den lieben Au-gen Gottes leben. Das ist das Wesen Gottes: seine Kinder in Liebe umsor-gen, für das Leben stark machen und ihre Persönlichkeit durch Güte zu Entfaltung kommen zu lassen.&lt;br /&gt;Geborgen sein beim Vater! Geborgen sein inmitten von Gefahren. Gebor-gen sein trotz Erschütterungen und Krisen, Geborgen sein Angesichts des Todes. Geborgen sein, wenn ich nicht mehr weiter weiß! Geborgen sein in einer Gemeinde, in der man nicht mehr die Lebensgeschichte eines jeden kennt. Geborgen sein angesichts schwindender Kräfte. Geborgen sein am Herzen Gottes!&lt;br /&gt;Bist du für diese Geborgenheit offen? Schaffst du es, den Wunsch nach einer vertrauten und heimeligen Gemeinschaft los zu lassen? Bist du be-reit, in Gottes Gegenwart geborgen zu leben und aufzubrechen aus den Orten, in denen du dich eingerichtet hast?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Mit Jesus unterwegs sein: nicht um Erwartungen zu erfüllen sondern um Leben zu retten&lt;br /&gt;Das hört sich schroff an: „Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber gehe hin und verkündige das Reich Gottes.“&lt;br /&gt;„Du sollst Vater und Mutter ehren, auf das es dir gut geht und…“ – diese Aufforderung richtet sich klar gegen das vierte Gebot. Kann das sein? Und verstößt sie nicht auch gegen die „guten Sitten“? Ich bitte euch: das Be-gräbnis des Vaters steht an und man sagt: Sorry, ich habe einen Dienst in Wanne Eickel! Wie soll man das verstehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus sagt uns an dieser Stelle, dass es nicht darum geht, Erwartungen anderer zu entsprechen oder uns nach dem zu richten, was dran ist. Jesus fordert uns heraus, dass wir in der Nachfolge auf sein Wort hören. Er ist Herr. Er ist auch der Herr über die Gebote. Und er beruft zu einer Aufga-be, hinter die alles andere zurückfällt: die Herrschaft Gottes ist anzusa-gen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott hat in unsern Tagen eine schlechte Presse. Wir, als seine PR Berater müssten ihn doch bitten: nimm diese Geschichte aus deinem Katalog! Das kommt nicht gut an! Das findet man totalitär und absolut – und das ist heute völlig out.&lt;br /&gt;Sollte Gott stattdessen nicht dafür sorgen, dass nicht mehr so viel beer-digt wird? Könnte er dafür sorgen, dass es ein Ende hat mit diesem elen-den Sterben. Könnte Gott dafür sorgen, dass man beim Wörtchen „Win-nenden“ wieder an eine nette schwäbische Kleinstadt denkt, in der man Spätzle und Häusle finden kann und viele glückliche Menschen! Könnte er nicht dafür sogen, dass die Erde, die er geschaffen hat, wenigstens einen U-Bahn-Bau aushält!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Gott erfüllt nicht unsere Erwartungen, aber seine Verheißungen“, sagte Dietrich Bonhoeffer. Was sind seine Verheißungen, was ist sein Verspre-chen? Worauf hat er uns sein Wort gegeben? Gott hat versprochen, dass er seine Leute nicht alleine lässt und sie eines Tages aufsuchen wird in ei-nen Gesandten, von dem gilt: „Der Geist des Herrn ist auf mit, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, den Zer-schlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen das Gna-denjahr des Herrn.“ (Lukas 4, 18-19).&lt;br /&gt;Auf dieser Welt soll das Wehklagen nicht mehr der Grundton sein, sondern eine frohe Botschaft. Gott kommt und er befreit zum Leben. Und genau das ist mit Jesus Christus Wirklichkeit geworden. Gott ist auf diese Welt gekommen und hat uns gelöst von Macht des Misstrauens und der Macht des Todes, von der Macht des Egoismus und der Macht, sich gegen Gott behaupten zu müssen. Vor allem aber sind wir befreit von der Macht, die begangene Schuld auf unser Leben ausübt. Denn Misstrauen, Egoismus und die Abschaffung des lebendigen Gottes führt unweigerlich dazu, Men-schen, der Schöpfung und sich selbst gegenüber schuldig zu werden.&lt;br /&gt;Die Bibel berichtet, dass Jesus eine klare Richtung in seinem Leben hat: Jerusalem – der Tempel: Er richtet den Ort wieder her, an dem man einen barmherzigen und gnädigen Gott finden kann, einen, der geduldig ist mit uns und der uns unbeschreiblich in einer Güte begegnet, die es kein zwei-tes Mal gibt.&lt;br /&gt;Jesus ist auf dem Weg, die Schuldfrage dieser Welt zu klären. Jesus ist unterwegs zum Kreuz. Im Leiden und Sterben wird er die Liebe Gottes durchhalten und Gott für jeden bitten, der nun zu ihm kommt: „Vater, vergib ihm, um meinetwillen!“ Hier wird man seine Schuld los. Hier wird man wieder aufgerichtet. Hier findet man eine Kraft, in der man das Leben neu anpacken kann. Hier findet man alles, damit wir den Ort, an dem wir Leben, mit Güte und Barmherzigkeit prägen können – ob er nun Winnen-den, Belfast oder Bochum heißt. Hier hört man frohe Botschaften trotz Weinen und Trauer. Hier findet man den Herrn der Welt.&lt;br /&gt;Hier spricht der Herr – es geht nicht darum, Gebote und Verbote zu folgen, sondern einer Stimme zu gehorchen, die Leben schafft!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Stimme kann aber auch sagen: Nun leg dich hin und schlaf dich aus. Nun stärke dich erst einmal, bevor du wieder auf den Weg kommst. Jesus kann auch sagen: „Ruht ein Weilchen“!&lt;br /&gt;Jesus ist Herr des Lebens – wir stehen in der dringlichsten Sendung der Welt: die Gegenwart dieses Herrn ist anzusagen!&lt;br /&gt;Dafür müssen wir wieder neu geweckt werden. Wir können das Gespräch mit den Nachbarn nicht auf Übermorgen verschieben und die Einladung für den Arbeitskollegen auf den Sommer – jetzt gilt es ihnen zu begegnen und ihnen die Liebe Gottes zu bezeugen, in der man das ganze persönliche E-lend erkennt, wahrhaftig werden kann, weil man die Einladung hört: „Komm her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid – ich will euch erquicken!“&lt;br /&gt;Wir leben in einer dringlichen Sendung. Wir leben in einer umfassenden Sendung – sie ist nicht konzentriert auf 90 Minuten Teenkreis oder 60 Mi-nuten Bibelstunde. Sie umfasst meinen ganzen Alltag mit allen Sonntagen und auch den Urlaub!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Mit Jesus unterwegs sein: eine einzige Perspektive haben – nach vorne (auf das, was Gott tun wird) sehen!&lt;br /&gt;Es gäbe so vieles zu tun – und manches zu pflügen. Wo fangen wir an? Bei den Menschen in unserer Nachbarschaft? In unserer eigenen Familie? In den Gruppenstunden hier in Lobetal? Bei den Arbeitskollegen? Im be-nachbarten Seniorenwohnstift? In den Schulen? Oder bei mir selbst? Wo beginnen wir damit, dem Leben zu dienen?&lt;br /&gt;Ich würde sagen: bei ProChrist! Das sollte in der nächsten Zeit unsere ganze Aufmerksamkeit beanspruchen dürfen. Jetzt ist ProChrist dran. Da soll alles andere hinten angestellt werden. Alles an Kraft und Zeit ist nun gefordert für diese Aufgabe! Richtet alles Beten darauf aus! Richtet alle Begegnungen aus auf die Frage: Wie kann ich meinem Gegenüber durch Jesus zum Leben einladen?&lt;br /&gt;Was müssen wir in unserer Lebensführung verändern, damit wir wieder Spannkraft für das gewinnen, was wir tun sollen? Wir leben in einer Welt, in der man sich zu Tode amüsieren kann – so lautet ein Buch von Neil Postmann, das 1985 veröffentlicht wurde. Unsere Aufgabe ist, für das Le-ben zu arbeiten. Vielleicht müssen wir hier einiges in unserem Alltag und in unseren Lebensabläufen verändern. Jesus kann man in sein Leben nicht einbauen – ihn kann man nur dabei unterstützen, dass er mit uns unser Leben umbaut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann nicht mehr zu jeder Abschiedsparty und zu jedem Sportevent. Ich kann nicht mehr jeden Film mit Denzel Washington oder jedes „Wet-ten dass…“ gucken. Es gibt Wichtigeres!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke nicht, dass unser Problem darin liegt, dass wir nicht den neues-ten Wecker haben – aber wohl darin, dass wir uns durch das Verweilen im Wort Gottes, durch das Bibellesen und Beten hellwach für das machen las-sen, was jetzt dran ist.&lt;br /&gt;Jesus hinterfragt manche Nachfolgewilligen – aber er schickt keinen weg. Wir selbst haben die Entscheidung zu fällen, für was wir unser Leben ein-setzen wollen!&lt;br /&gt;Schließen möchte ich mit einem Zitat, das ich im Vorfeld unseres Seelsor-geseminars für ProChrist von einem Mitarbeiter geschickt bekam: „Die Welt ruft die Fähigen – Gott befähigt die Gerufenen!“ In der Klarheit und Schärfe ist unser Predigtwort nicht zu überbieten – das Evangelium aber auch nicht, das damit zusammenhängt: Gott ist mit dir und er ist für dich! Deshalb: Stelle dich nun ihm zur Verfügung – für die wichtigste Aufgabe in der Welt: Gott will im Leben von Menschen seine wohltuende Herrschaft aufrichten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-5835737633702299668?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/5835737633702299668/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=5835737633702299668' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/5835737633702299668'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/5835737633702299668'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/03/15032009-bitte-aufwachen.html' title='15.03.2009 Bitte aufwachen!'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-3743417998160702072</id><published>2009-03-22T17:10:00.003+01:00</published><updated>2009-03-22T17:14:58.798+01:00</updated><title type='text'>08.03.2009 Aufruhr im Weinberg</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link style="font-family: arial;" rel="File-List" href="file:///I:%5CDOKUME%7E1%5CMartin%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Verdana; 	panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:536871559 0 0 0 415 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;    &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Predigt am 8. März 2009 in Lobetal &lt;span style="font-style: italic;"&gt;von Roland Schindler&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Markus 12, 1-12&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und er fing an, zu ihnen in Gleichnissen zu reden: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter und baute einen Turm und verpachtete ihn an Weingärtner und ging außer Landes. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und er sandte, als die Zeit kam, einen Knecht zu den Weingärtnern, damit er von den Weingärtnern seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs hole.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sie nahmen ihn aber, schlugen ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Abermals sandte er zu ihnen einen anderen Knecht; den schlugen sie auf den Kopf und schmähten ihn. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und er sandte noch einen anderen; den töteten sie; und viele andere; die einen schlugen sie, die anderen töteten sie.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn; den sandte er als letztes auch zu ihnen und sagte sich: Sie werden sich vor meinen Sohn scheuen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sie aber, die Weingärtner, sprachen untereinander: Dies ist der Erbe; kommt, lasst uns ihn töten, so wird das Erbe unser sein!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und sie nahmen ihn, und töteten ihn und warfen ihn hinaus vor den Weinberg.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Was wird nun der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg andern geben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Habt ihr nicht dieses Schriftwort gelesen (Psalm 118, 22-23) „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unseren Augen.“?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und sie trachteten danach, ihn zu ergreifen, und fürchteten sich doch vor dem Volk!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In diesem Gleichnis erfahren wir, worum es im Leben geht: um Haushalterschaft. Uns Menschen ist etwas Großartiges anvertraut, und darüber müssen wir Rechenschaft ablegen vor dem, der es uns anvertraut. So einfach ist das mit dem Leben. Und so einfach ist das, mit unserem Gleichnis. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b style=""&gt;1. Es geht um Vertrauen, das durch Aufruhr zerstört wird&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jesus erzählt dieses Gleichnis nicht irgendwelchen Menschen, sondern denjenigen, den Gott etwas Wunderbares anvertraut hat: den Tempel in Jerusalem. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Klar, das Wort „Tempel“ kommt hier überhaupt nicht vor – aber die Zuhörer wussten sofort, dass davon die Rede ist. Auch der Zusammenhang dieser Begebenheit macht das deutlich: Jesus ist nach Jerusalem gezogen – der Stadt Gottes, in der Gottes Tempel stand. Der Tempel ist Zeichen der Gegenwart Gottes und Zeichen der Treue und Barmherzigkeit Gottes, weil hier Versöhnung gestiftet und Gemeinschaft mit dem barmherzigen Gott wieder ermöglicht wird. Doch in der Stadt des Tempels findet Jesus keine Früchte der Barmherzigkeit – sie &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;ist wie ein wunderschöner Feigenbaum, an dem keine Frucht findet. Hier, wo Gott wohnt wollte, gibt es keine Erfrischung, hier wird kein Verlangen nach Leben gestillt und hier gibt es keinen Geschmack der Freundlichkeit Gottes. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und weil das so ist, geht Jesus in den Tempel und räumt mächtig auf. Er jagt alle davon die aus der Barmherzigkeit Gottes ein Geschäft gemacht haben. Jesus geht es darum, dass der Tempel wieder ein Ort der Ehre Gottes wird. Doch er ist zu einem Dokument menschlicher Hartherzigkeit verkommen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und so eilten die herbei, die damit betraut waren, diesen Tempel in der Verantwortung vor Gott zu führen und ihn nach dem Herzen Gottes zu gestalten. Und die fragen Jesus: Sag mal, wer gibt dir das Recht, hier so aufzuräumen und so zu handeln? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und Jesus sagt: Ich bin der Sohn des Eigentümers!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und er sagt ihnen in diesem Gleichnis die ganze Geschichte des Tempels in Kurzform. Gott setzt alle seine Kraft und sein ganzes Wesen in diesen Weinberg – auf dieser wüsten Erde schafft er einen Ort, auf dem Gutes wächst – der Weinstock, ein Inbegriff der Freude!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Deshalb war für jeden sichtbar über dem Portal des Tempels, den Herodes der Große errichten ließ, ein großer, goldener Weinstock abgebildet, wie eine große Einladung: Kommt her zu mir alle, die ihr nach Leben dürstet – kommt und kauft umsonst! Kommt, ihr sollt Gutes hören und leben (nach Jesaja 55, 1ff.). &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aber hier findet man nichts Gutes mehr. Hier findet man nichts mehr, das uns in die Freude eines Lebens mit dem lebendigen Gott führt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es gab nämlich einen Zwischenfall: es fand ein Aufstand statt. Diejenigen, denen der Tempel anvertraut wurde, die haben ihn für die eigenen Interessen benutzt und jeden abgewiesen und sorgfältig entfernt, der sie an den eigentlichen Besitzer und ihre Aufgabe erinnerte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aufruhr im Weinberg. Die Haushalter haben sich zum Eigentümer erklärt!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und jetzt, am Ende der Geschichte, schickt der Eigentümer seinen geliebten Sohn. Der Sohn ist die große Einladung: nun kommt bitte zur Besinnung! Gebt Gott die Ehre! Bittet ihn um Vergebung! Fleht um Erbarmen und um Erneuerung euerer Beauftragung – ihr könnt jetzt die Gnade Gottes finden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aber es spitzt sich nur noch zu, was seinen tragischen Anfang genommen hat: die Verhärtung und Verrohung der Herzen derer, die Gott zu Repräsentanten seiner Güte und Barmherzigkeit gerufen hat, werden gegenüber der immer weiter wachsenden Güte und Geduld des Weinbergbesitzers noch verschlossener und rebellischer. Sie erkennen seinen Sohn und beschließen, das Kapitel „Wer ist Eigentümer des Weinbergs?“ ein für allemal zu beenden. Der Sohn muss weg – und deshalb werden sie ihn töten und aus dem Weinberg des Tempels werfen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gleichnisse, das haben wir schon gehört, sind Gerichtsworte. Durch die Gleichnisse soll etwas Entscheidendes wieder „gerichtet“, aufgerichtet und hergerichtet werden. Das Gleichnis Jesu ist eine letzte Einladung an die Schriftgelehrten und Pharisäer, zu Gott zurückzukommen – doch es wird letztlich nur zur Überführung der Schuld. Der Tempel stand in der Verantwortung des Hohen Rates – und seine Repräsentanten standen nun vor Jesus – und sie drehten ihm den Rücken zu und gingen weg, weil sie einen Entschluss gefasst hatten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nun könnten wir ja heute sagen: Tragische Geschichte – aber was geht das uns an? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b style=""&gt;2. Es geht um ein Menschsein, das durch Rebellion zerstört wird&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jesus ist mit einer klaren Botschaft zu uns gekommen: Gott will nun seine Herrschaft aufrichten. Deshalb wendet euch ihm zu und gebt euerem Leben eine neue Ausrichtung!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir Menschen leben nämlich nicht aus Versehen. Wir leben gewollt und wir leben mit einem Auftrag: Entfaltet euer Leben in der Liebe zu Gott und in der Liebe zu den Mitmenschen. Das ist der Wille Gottes über deinen Leben: „es ist dir gesagt Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten, und Liebe üben, und demütig sein vor deinem Gott!“ (&lt;b style=""&gt;Micha 6,8&lt;/b&gt;)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Paulus sagt einmal den Leuten in einer Großstadtgemeinde, die meinten, dass sie leben konnten wie sie es wollten: „Ja wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist, und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit euerem Leib!“ (&lt;b style=""&gt;1. Korinther 6, 19f&lt;/b&gt;.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das bedeutet, dass wir dazu leben, durch unser Leben die Liebe und Güte Gottes in dieser Welt zu dokumentieren. Wir leben nicht dazu, damit es uns gut geht. Wir leben dazu, dass es den Menschen in unserer Nähe gut geht!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wie verhältst du dich nun angesichts dieser Wahrheit? Richte dieses Menschsein wieder her, indem du dich auf diesen Gott wieder neu einlässt – ihn bestimmen lässt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b style=""&gt;3. Es geht um ein Menschsein mit Herz, das durch einen Eckstein wieder hergerichtet wird.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Man kann mit Jesus scheinbar verfahren wie man will – aber eines kann man nicht machen: ihn als Zierde in sein Leben einbauen. Jesus sagt: Ich bin wie ein Stein – entweder ein Stein des Anstoßes, oder ein Grundstein, der dir einen Neuaufbau deines Lebens ermöglicht. Jesus ist Anstoß oder Basis eines Neuaufbaus! Er ist das eine oder das andere – aber nie und nimmer ist er ein Zierstein für den Vorgarten deines Lebens. Denn er ist der Markstein Gottes, der die Besitzverhältnisse wieder zurecht rückt und klärt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Man kann Jesus für nicht existent und tot erklären, man kann sagen, dass er nichts zu sagen hat, man kann ihm den Mund verbieten. Das geht. Aber man kann ihn nicht ins Leben lassen, damit es mit ihm noch angenehmer in die Richtung geht, in die man will. Ich kann Jesus nicht benützen! Das verweigert er. Er lässt es nicht zu. Er ist ein kantiger Stein, der nicht für unsere Lebenspläne zurechtzuschleifen ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jesus möchte Eckstein in deinem Leben werden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Zuhörer gingen damals zornig weg. Sie wollten Jesus aus ihrem Leben entfernen. Und du?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Amen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-3743417998160702072?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/3743417998160702072/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=3743417998160702072' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/3743417998160702072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/3743417998160702072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/03/08032009-aufruhr-im-weinberg.html' title='08.03.2009 Aufruhr im Weinberg'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-7015726025848837885</id><published>2009-02-24T18:09:00.000+01:00</published><updated>2009-02-24T18:10:26.749+01:00</updated><title type='text'>08.02.2009 Staunen am Zahltag</title><content type='html'>Predigt von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Roland Schindler&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Matthäus 20, 1 – 16&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen ausging, um Arbeiter für seinen Weinberg einzustellen.&lt;br /&gt;2 Und als er mit den Arbeitern einig wurde über einen Silbergroschen als Tageslohn, sandte er sie in seinen Weinberg.&lt;br /&gt;3 Und er ging aus um die dritte Stunde und sah andere müßig auf dem Markt stehen&lt;br /&gt;4 und sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist.&lt;br /&gt;5 Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat dasselbe.&lt;br /&gt;6 Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere und sprach zu ihnen: Was steht ihr den ganzen Tag müßig da?&lt;br /&gt;7 Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand eingestellt. Er sprach zu ihnen: Geht ihr auch in den Weinberg.&lt;br /&gt;8 Als es nun Abend wurde, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbei-ter und gib ihnen den Lohn und fang an bei den letzten bis zu den ersten.&lt;br /&gt;9 Da kamen, die um die elfte Stunde eingestallt waren, und jeder empfing seinen Silbergro-schen.&lt;br /&gt;10 Als aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen ein jeder seinen Silbergroschen.&lt;br /&gt;11 Und als sie den empfingen, murrten sie gegen den Hausherren und sprachen:&lt;br /&gt;12 Die Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und Hitze getragen haben.&lt;br /&gt;13 Er antwortete aber und sagte zu einem von ihnen: Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht, Bist du nicht mit mir einig geworden über einen Silbergroschen?&lt;br /&gt;14 Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem Letzten dasselbe geben wie dir.&lt;br /&gt;15 Oder habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist? Siehst du scheel drein, weil ich so gütig bin?&lt;br /&gt;16 So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staunen am Zahltag – vor zwei Wochen staunte jemand nicht schlecht: Er ging zur Volksbank, um am Automaten Geld abzuheben. Und als er so seine Karte einführt sieht er: Da steckt ja Geld in der Ausgabe! Hey – ist heute Zahltag! Schnell steckte er das Geld ein und ging fröhlich seiner Wege.&lt;br /&gt;Naja – das Dumme war nur, dass vor ihm ein kleiner Angestellter Geld abheben woll-te und so in Gedanken war, dass er die Karte entnommen, das Geld aber stecken ließ. Immerhin: es war ein kleiner Beitrag eines bescheidenen Menschen zur Ankur-belung der Konjunktur! Ich fragte natürlich am Schalter, ob jemand Geld abgegeben hätte. Aber das wurde verneint. Auch auf die Frage, ob aufgefallen sei, dass jemand fröhlich und vergnügt die Bank verlassen hatte, wurde nur durch Kopfschütteln be-antwortet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Des einen Glück war hier des andern Pech! Wie aber verhält es sich in unserer Ge-schichte? Haben da auch die einen Glück und die anderen Pech? Ist am Zahltag Gottes am Ende der Zeit auch ein Staunen angesagt?&lt;br /&gt;In unserer Geschichte staunen die Ersten und die Letzten: Die Letzten staunen, dass sie so viel bekommen, wie die Ersten. Die Ersten staunen, dass sie nicht mehr be-kommen als die letzten, obwohl das, was sie bekamen, genau der Lohn war, der vor-her abgemacht wurde. Das Staunen der Ersten war geprägt von einer großen Entrüs-tung: wie kann es sein, dass wir, die wir so viel länger uns eingesetzt und gearbeitet haben als die anderen, genau das gleiche bekommen? Ist das gerecht? Muss man in diesem Gleichnis nicht die Krise bekommen angesichts der gleichen Entlohnung de-rer, die den ganzen heißen Tag geschuftet haben im Gegensatz zu denjenigen, die nur eine Stunde – in kühler Abendluft – gearbeitet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus möchte mit dieser Geschichte seinen Leuten eine Frage beantworten, die mehr oder minder ausgesprochen wird: Was habe ich davon, wenn ich mich in Lobe-tal Tag ein und Tag aus abrackere, Gemeindeangebote mitgestalte, meine Zeit und mein Geld einbringe, zu Sitzungen und Mitarbeiterbesprechungen gehe und bei ProChrist auch noch mitmache? Was wird Gott mir geben? Oder sagt er gar: das war viel zu wenig Einsatz von dir!? Wie ist das mit dem Lohn am Ende der Zeit - darf ich hoffen oder muss ich da was befürchten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Wenn es um den Lohn geht, dann ist das markante Kennzeichen Gottes nicht seine Gerechtigkeit, sondern seine Güte&lt;br /&gt;Würde Gott gerecht in unserem Sinne sein, dann bekäme keiner von uns auch nur einen Cent für sein Arbeiten – denn unser Arbeiten würde als „Wiedergutmachung“ für all das dienen, das wir vorher zu Lasten Gottes verprasst haben: Zeit, Geld, Kraft, Talent. Vor allem aber haben wir Chancen verprasst, in denen wir anderen helfen, sie lieben, sie heilen, sie stärken und sie retten hätten können. Wir haben so viele Mitmenschen „liegen“ gelassen. So wenig Barmherzigkeit zeichnete uns aus – viel mehr prägt uns Hartherzigkeit.&lt;br /&gt;Nein, das Leistungsprinzip zählt bei Gott nicht, und auch mit unserem Verständnis von dem, was „recht“ ist und was nicht, kommen wir hier nicht weiter – obwohl der Herr in unserem Gleichnis ja keinem weniger gibt als verabredet.&lt;br /&gt;Am Ende dieses Gleichnisses erfahren wir das bestimmende und alles überbietende Motiv Gottes: seine Güte! Gott bezahlt nicht – Gott ver-güte-t! Er gibt aus seinem Gutsein heraus!&lt;br /&gt;Jesus erzählt dieses Gleichnis und sofort im Anschluss daran folgt seine dritte Lei-densankündigung – der dritte, der eindeutige Verweis darauf, dass wir das Ziel seiner Sendung erkennen sollen: Leiden und Sterben und Auferstehen. Und das alles für uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir Menschen denken: „Was habe ich davon, wenn ich Gott diene?“ Gott denkt: „Wie kann ich den Menschen dienen, damit sie leben können?“ Welten liegen zwischen beiden Denkansätzen. Der Mensch denkt an sich – und Gott denkt für dich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Bibel wird immer wieder neu über Gottes Güte gestaunt. Er ist nicht nur derje-nige, der unsere Schuld begleicht, die Risikopositionen übernimmt und unser Leben grundlegend saniert – er zahlt obendrein noch einen Lohn! Er gibt schon alles, damit wir in ein Leben kommen, in dem wir geborgen, versöhnt, entlastet und zufrieden sind – er gibt sogar noch eine Zusage, in dem unser Glück unfassbar wird: Gesicher-te Zukunft in einem erfüllten Leben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist Gott. Und dieses Wort lädt uns ein: nun freu dich doch über Gottes Güte! Freu dich mit! Sie gilt dir – aber sie gilt eben auch anderen. Und Gott gewährt sie, wem er will. Er ist frei, Menschen zu beschenken. Er grenzt niemanden aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist das Zweite, das es zu bedenken gilt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Gottes Güte stellt alles auf den Kopf&lt;br /&gt;Diese Güte gilt auch den anderen – auch denen, von denen wir behaupten würden: „das sind doch wirklich die allerletzten!“&lt;br /&gt;In diesem Gleichnis erfahren wir – wie überhaupt in der Bibel – dass im Reich Got-tes, also dort, wo Gott wirksam ist und wo er anwesend ist, alles auf dem Kopf ge-stellt wird, was uns hier in unserem Leben leitet und prägt. Wir teilen ein in Erste und Letzte, in Große und Kleine, in Berühmte und Berüchtigte, in Spitzenvereine und Ab-stiegsabonnenten, in Erfolgreiche und Loser, in Brauchbare und Unbrauchbare. Gott nicht. Bei ihm gibt’s das nicht. Gott hält den Menschen für liebenswürdig!&lt;br /&gt;Martin Luther hilft uns im Verstehen. Ich zitiere eine Passage aus seiner Predigt über unser Wort:&lt;br /&gt;„So ist dies die Summa dieses Evangelii: Kein Mensch ist so hoch noch wird so hoch kommen, der nicht zu fürchten habe, er werde der Allerniedrigste. Wiederumb, nie-mand liegt so tief fallen, dem nicht zu hoffen sei, er müge der Höhest werden. Weil hie alle Verdienst aufgehaben und allein Gottes Güte gepreiset wird, und beschlos-sen ist festiglich: Er Erste soll der Letzte und der Letzte soll der Erste sein!&lt;br /&gt;Damit, dass er spricht: der Erste soll der Letzte sein, nimmt er dir alle Vermessenheit und verbeut dir, dass du dich über keine Hure erhebst, und wenn du gleich Abraham, David, Petrus oder Paulus wärest.&lt;br /&gt;Damit aber, dass er spricht: der Letzte soll der Erste sein, wehret er dir alle Verzweif-lung und verbeut dir, dass du dich unter keinen Heiligen werfest, wenn du auch Pila-tus, Herodes, Sodom oder Gomorra wärest.&lt;br /&gt;Denn gleichwie wir keine Ursache haben uns zu vermessen, so haben wir auch keine Ursache zu verzweifeln, sondern die Mittelstraße wird durch dieses Evangelium ge-predigt und bewahret, dass man nicht nach dem Groschen sehe, sondern nach der Güte des Hausvaters.“ (Luther, Kirchenpostille)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Herz schwankt ständig zwischen Hochmut und Depression. Gottes Wort löst uns von unserer Selbstbetrachtung und gibt den Weg frei, damit wir auf Gott sehen – und dann schauen wir der Güte in die Augen! Wertschätzende, liebende, sich ver-schenkende Güte – das ist Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der uns verbleibenden Zeit können wir diese schenkende Güte Gottes einüben. Wenn in seinem Reich unsere menschlichen „Normen“ auf den Kopf gestellt werden, dann sollten wir nun Jesu Normen handhaben: Wir können die „Kleinen“ achten, die „Schwachen“ wertschätzen und den „Geringen“ Raum geben. Wir können einüben, nicht mehr einzuteilen, nicht mehr abzuwerten, nicht mehr unsere Maßstäbe anzule-gen. Wir  können mit Gottes Liebe den Menschen begegnen. Gottes Liebe willin un-seren Alltag kommen und durch uns die Menschen berühren – sonst gibt ein me-ckerndes Staunen am Zahltag! Wir können jetzt einüben, dass wir die Menschen von Gott her und mit seinen Augen sehen.&lt;br /&gt;Dazu bedürfen wir immer wieder, dass Gott unser Herz erneuert, unsere Vergangen-heit klärt und unsere Erfahrung heiligt. Teilt eure Kinder nicht ein in leistungsstark und leistungsschwach, in fleißig oder faul – den Ehepartner nicht in brauchbar oder hilfsbedürftig – das Gemeindemitglied nicht in dienstbereit oder dienstaufwendig, spendenbereit oder bedürftig, in freundlich oder lästig – begegnet jedem in der Liebe Gottes, die nur danach sieht, was der andere braucht zur Stärkung, Förderung und zur Entfaltung dessen, was Gott in ihn hineingelegt hat. Das entspannt unser Leben. Das entspannt Familien. Das entspannt Gemeinden. Die Liebe Gottes stellt alles auf den Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch ein letzter Gedanke:&lt;br /&gt;3. Gottes Güte beteiligt uns an einer genialen Aufgabe&lt;br /&gt;In unserer Geschichte erhielten die Arbeiter, die zu am frühen Morgen für die Arbeit im Weinberg gewonnen wurden, scheinbar ihren Lohn als Verdienst – nicht als Gna-de. Denn der Silbergroschen wurde ja vereinbart. Dafür haben sie dann gearbeitet, den ganzen Tag und wie wir hören, in Hitze und Mühsal.&lt;br /&gt;Aber nun müssen wir einen Vergleich anstellen zwischen dem „Müßig auf dem Marktplatz herumhängen“ und dem „Arbeiten in einem wunderbaren Weinberg“! Wer bei diesem gütigen Herrn mitarbeiten darf, der hat es gut getroffen. Wo findet man so einen gütigen Arbeitgeber? Wo eine so lohnende Aufgabe?&lt;br /&gt;Es gibt in der Mitarbeit in einer Gemeinde, sogar in so einer charmanten Gemeinde wie Lobetal, immer auch was zu schwitzen und zu plagen, zu kämpfen und durchzu-halten, zu erleiden und auszuhalten. Aber es bleibt felsenfest: Mitarbeit in der Ge-meinde Gottes ist das Wesentliche, im Leben eines Christen und es ist die Schönste Aufgabe in der ganzen Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier gewinnt man wieder Würde – von wegen, du bist nicht zu gebrauchen! Gott will mit dir die Welt aus ihren Angeln heben! Er will deine Gaben segnen und durch sie Menschen seine Güte erweisen. Er will in all deiner Schwachheit Großes bewir-ken – das ist ein Geheimnis, dass gerade das Gebet der Schwachen und Alten eine besondere Segenszusage auszeichnet. Mitarbeiten im Weinberg – das kann wirklich jeder, das ist keiner zu alt oder zu unbegabt!&lt;br /&gt;Hier gewinnt man wieder Tatkraft – die bleierne Lähmung eines an Überlastung zermürbten Menschen fällt ab – denn du bekommst alles, was du brauchst und o-bendrein noch viel mehr. Dieser Herr gibt Kraft! Überall wird Kraft von uns gefordert, unser Einsatz ist gefragt. Aber in der Gemeinde Gottes gibt er uns alles, wodurch wir seine Gemeinde fördern und formen sollen. Es gibt heure viele müden Menschen, die eigentlich in der Blütezeit ihres Lebens stehen. Aber sie sind ausgezehrt durch die vielfältigen Aufgaben, die von ihnen gefordert werden. Und ich kenne einige älte-re Menschen, die eine Ausstrahlung und eine Tatkraft besitzen, die einfach nur er-staunlich ist. Das Geheimnis eines gestalterischen und agilen Lebens ist die Quelle, aus der Kraft und Zuversicht gewonnen werden.&lt;br /&gt;Hier gewinnt man wieder Lebensperspektiven – denn es geht nicht darum, wie wir die Zeit vergnügt totschlagen, sondern Menschen helfen, deren Lebensschiff am sin-ken ist. Es gibt zu viele lohnende Aufgaben in unserem Umfeld, zu viele Menschen, nach denen sich Gott in seiner Liebe sehnt, als dass wir unsere Zeit vergeuden und unsere Talente ungeübt lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staunen am Zahltag – Staunen über Gottes Güte, das ist es, was uns am Tag unse-res Gottes bevorsteht. Wir dürfen uns jetzt einüben in Gottes Güte – dann werden wir uns später mitfreuen über all diejenigen, die erstaunlicher Weise Erste sind, die groß sind und die bei Gott zu Ehren kommen. Und es gibt schon jetzt viel zu staunen, denn schon jetzt erweist sich Gott als „barmherzig und gnädig, geduldig und von gro-ßer Güte“! (Psalm 103,8)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7849462256422550089-7015726025848837885?l=erlebtpredigten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/feeds/7015726025848837885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7849462256422550089&amp;postID=7015726025848837885' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/7015726025848837885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7849462256422550089/posts/default/7015726025848837885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erlebtpredigten.blogspot.com/2009/02/08022009-staunen-am-zahltag.html' title='08.02.2009 Staunen am Zahltag'/><author><name>webmaster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14641159138195556589</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_Bn_EDEX8jGM/SFPxrnfmYuI/AAAAAAAAACI/uDvgiQXxo-8/S220/favicon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7849462256422550089.post-7623038482256744548</id><published>2009-02-16T11:17:00.003+01:00</published><updated>2009-02-16T11:20:55.328+01:00</updated><title type='text'>15.02.2009 Das Wort Gottes kommt zum Ziel</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link style="font-family: arial;" rel="File-List" href="file:///I:%5CDOKUME%7E1%5CMartin%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C03%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:"Times New Roman Standard"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-format:other; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;} @font-face 	{font-family:"Arial Standard"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-format:other; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:none; 	mso-layout-grid-align:none; 	text-autospace:none; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman Standard"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;Predigt in Lobetal von Birgit Hasenberg&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;Predigttext (zunächst nur Lukas 8, 4-8):&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="margin-left: 36pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;i&gt;Als nun eine große Menge beieinander war und sie aus den Städten zu ihm eilten, redete er in einem Gleichnis: Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges auf den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen's auf. Und einiges fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuch­tigkeit hatte. Und einiges fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten's.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="margin-left: 36pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;Und einiges fiel auf gutes Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht. Als er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre!&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Ihr Lieben!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;„Es ging ein Sämann aus, zu säen seinen Samen.“&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt; - Mit diesem einen Satz ist Jesus mitten drin im Alltagsgeschehen der Menge, die ihm gefolgt ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;Große Reden sind sie gewohnt - und große Taten hatten sich herumgesprochen; als guter Wanderprediger ist Jesus bekannt - aber als Geschichtenerzähler hatten sie ihn vorher noch nicht erlebt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;„Es ging ein Sämann aus, zu säen seinen Samen.“&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;Wenn ich mir die Handbewegung so vorstelle, dann musste ich in diesen Tagen daran denken, dass wahrscheinlich viele von uns genau diese auch “ausgeführt” haben ... allerdings müsste der Satz dann eher heißen: Es ging ein Hausbesitzer aus, zu streuen Salz auf seinen Bürgersteig....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;Das klingt zwar nicht so abgerundet wie bei Martin Luther - aber der Wunsch, dass diese Salzkörner etwas Sinnvolles tun, (und nicht nur die Schuhe und die Wohnungen verdrecken), der ist doch auch vorhanden ... und auch so Salzkörner können “falsch” fallen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;Aber vielleicht bleibe ich doch besser bei dem Wortlaut Jesu: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;&lt;i&gt;„Es ging ein Sämann aus, zu säen seinen Samen.“&lt;/i&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Dieser Einstieg in eine Rede Jesu ist neu - jedenfalls dem geneigten Leser dieses Evangeliums... und irgendwie scheint diese ganze Geschichte nicht richtig zu passen zu dem Mann, der sonst so vollmächtig von Gott und vom Glauben redet:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="margin-left: 36pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;„Ich bin gekommen, die Sünder zur Buße zu rufen und nicht die Gerechten ... Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer.“&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Solche&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;- provokativen - Sätze erwarten sein Zuhörer; solche Sätze klingen lange nach; solche Sätze rütteln auf und setzen in Bewegung, so dass die Menge Jesus folgt und mehr von ihm hören will.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;„Es ging ein Sämann aus, zu säen seinen Samen.“ &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Was soll diese Geschichte? Ist Jesus unter die Romantiker gegangen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&
